<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503</id><updated>2012-01-06T09:58:42.018+01:00</updated><category term='Vater'/><category term='Ausgangslage'/><category term='Ekel'/><category term='Mutter'/><category term='Neubeginn'/><category term='Melancholie'/><category term='Scheitern'/><category term='Tochter'/><category term='Zwischenbilanz'/><category term='Sentimantalität'/><category term='Ferien'/><category term='Alltag'/><category term='Umzug'/><category term='Musik'/><category term='Wochenende'/><category term='Blogbesuche'/><title type='text'>Trennungstagebuch</title><subtitle type='html'>Ein Tagebuch über eine Trennung nach rund 20 gemeinsamen Jahren</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>89</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-2225625973026652292</id><published>2010-01-09T22:10:00.005+01:00</published><updated>2011-01-17T22:56:36.696+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><title type='text'>(vorläufige) Einstellung</title><content type='html'>Ich stelle heute dieses Trennungstagebuch ein. Das heisst nicht, dass die Trennung an sich für mich kein Thema mehr wäre. Aber ich werde inskünftig ein thematisch breit angelegtes Tagebuch führen, das Raum offen lässt für alle Aspekte meines Lebens. &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-2225625973026652292?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/2225625973026652292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=2225625973026652292' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2225625973026652292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2225625973026652292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2010/01/vorlaufige-einstellung.html' title='(vorläufige) Einstellung'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-694170755039074341</id><published>2009-11-05T22:08:00.004+01:00</published><updated>2009-11-05T22:32:29.000+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vater'/><title type='text'>Mein Vater</title><content type='html'>In diesen Tagen jährt sich der zweite Todestag meines Vaters. Es kommt mir vor, als sei er vor einer kleinen Ewigkeit gestorben. In meinem Alltag ist er nicht mehr omnipräsent, ich denke nicht mehr täglich an ihn, wie dies in den ersten Wochen und Monaten nach seinem Tod noch der Fall war. Doch in diesen Tagen kommt dieses Gefühl wieder auf, dieses sonderbare Gefühl des endgültigen Verlustes. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich war vor zwei Jahren im Spital, es war Abend, trüb und nass wie heute, der Vater atmete schwer, ich hielt seine Hand und wusste nicht, wie es weitergehen soll. Namentlich zögerte ich, ob ich die Nacht bleiben solle. Der junge Stationsarzt meinte, das wisse man halt nicht so genau, natürlich könne er in der Nacht sterben, aber er könne genau so noch lange leben. Na ja, was soll man damit anfangen? Ich war an diesem trüben Novemberabend nur noch fertig, müde, ausgelaugt, ich verabschiedete mich vom Vater, stand bei der Türe und winkte noch einmal, dort lag er, jetzt viel ruhiger, man hatte ihm eine Spritze verabreicht. Und dann, des Nachts, es war so gegen 0330 Uhr, kam das Telefon, wonach der Vater gestorben sei. Diesen Augenblick werde ich nicht vergessen: ich war gefasst und gleichzeitig völlig aus der Bahn geworfen. Ich wollte nur noch für mich allein sein und suchte Trost in den Schriften von Karl Barth. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Daran denke ich heute, auch an meine Feigheit, nicht geblieben zu sein. Ich sehe ihn noch vor mir, wie er da lag, durchaus friedlich in einem gewissen Sinn, ohne Panik, er, der den Tod so sehr verachtete, er, der eigentlich ewig leben wollte, und immerhin 84 Jahre alt geworden ist und bis zum Ende seines Lebens über eine sehr gute Gesundheit verfügte. Mein Vater liebte das Leben, namentlich die gute Küche, wie oft bin ich mit ihm essen, nein, tafeln gegangen, ich sehe ihn vor mir, diesen Genussmenschen, dem ich also nie wieder begegnen werde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Solche Trennungen sind besonders schmerzhaft, aus dem simplen Grund, weil sie unwiderruflich sind. Nie werde ich ihm wieder die Hand reichen können. Ja, mein Vater ist tot, und doch: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Wie nah sind uns manche Tote, doch: wie tot sind uns manche, die leben". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"   style="  white-space: pre; font-family:Arial, sans-serif;font-size:10px;"&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2zZtqBrwpnM&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/2zZtqBrwpnM&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-694170755039074341?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/694170755039074341/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=694170755039074341' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/694170755039074341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/694170755039074341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/11/mein-vater.html' title='Mein Vater'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-3305051003060297227</id><published>2009-10-13T21:35:00.003+02:00</published><updated>2009-10-13T21:57:06.271+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Leidenschaft pur</title><content type='html'>Ich habe in den letzten Wochen keinen Eintrag mehr gemacht. Das heisst nicht, dass sich nichts bewegt hätte, im Gegenteil. Zum einen halte ich fest, dass ich ein gutes Verhältnis zu meiner (Ex)frau habe, wir sind befreundet und, wie gesagt, wie Geschwister zueinander. Gestern hatte ich starke Rückenschmerzen, und sie hat mir den Rücken massiert. Es tat mir gut, und es waren keinerlei "falschen" Gefühle dabei, auf beiden Seiten. Wir sehen uns täglich, trinken ein Glas Wein, plaudern über Politik, Musik, Film, Theateraufführungen, über die Arbeit und natürlich über die gemeinsame Tochter. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Seit geraumer Zeit geniesse ich einen intensiven und noch nie da gewesenen Sex mit einer sehr sinnlichen und klugen Frau. Wir erleben Momente grösster Leidenschaft, wir haben beidseitig keinerlei Hemmungen und zelebrieren schlicht den Augenblick der Extase. Das tut gut und wirkt unglaublich befreiend. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sich fallen lassen können...jemanden beglücken zu können...das Gefühl des Nimmersattseins....sich von Kopf bis Fuss zu spüren....die Nacht zum Tag werden zu lassen....die Grenzen ausloten und behutsam, aber bewusst, überschreiten....&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;all das...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;und noch viel mehr erleben zu können &lt;/div&gt;&lt;div&gt;ist ein Glück &lt;/div&gt;&lt;div&gt;und ein Geschenk des Lebens &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-3305051003060297227?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/3305051003060297227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=3305051003060297227' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3305051003060297227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3305051003060297227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/10/leidenschaft-pur.html' title='Leidenschaft pur'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-6605894334841979122</id><published>2009-08-22T23:49:00.004+02:00</published><updated>2009-08-22T23:58:46.160+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><title type='text'>Krieg raus, wer du bist</title><content type='html'>Wolf Biermann hat einen kleinen unscheinbaren Satz des englischen Philosophen Alexander Pope vertont und daraus ein schönes Lied gemacht. &lt;i&gt;"Krieg 'raus, wer du bist, und schnüffle nicht Gott hinterher, denn was die Menschheit ist, begreifst du am besten - an dir"&lt;/i&gt;. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ja, genau das ist es. Auf dem Weg zu sich selbst muss man ehrlich mit sich selbst sein. Der Weg zu sich selbst offenbart neue Erkenntnisse, wenn man bereit ist, seine Gefühle zuzulassen. Dabei muss die Schere im Kopf abgelegt werden, alle Gefühle und Neigungen sind wahrzunehmen. Ich erfahre in der letzten Zeit viel über mich, es sind Dinge, die von mir vermutlich lange nicht wahrgenommen worden sind. Es gilt, sein Innerstes auszuleuchten und sich den Grundfragen des Lebens zu stellen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Selbstforschung und Selbstbefragung, eben: krieg raus, wer du bist. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-6605894334841979122?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/6605894334841979122/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=6605894334841979122' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6605894334841979122'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6605894334841979122'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/08/krieg-raus-wer-du-bist.html' title='Krieg raus, wer du bist'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-4885458101391526337</id><published>2009-08-16T21:58:00.004+02:00</published><updated>2009-08-16T22:22:20.424+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wochenende'/><title type='text'>Sonntagsbilanz - und darüber hinaus</title><content type='html'>Heute waren wir wandern entlang eines Gewässers, verbunden mit Schwimmen im Fluss, schön war's, erholsam, Natur pur. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich drehe mich trotz allem im Kreis und denke oft an eine Frau, die ich letztes Jahr kennen gelernt habe. Daraus entstand eine intensive Fernbeziehung, Fernbeziehung deshalb, weil wir rund eine Flugstunde getrennt voneinander wohnen - und uns deshalb im Schnitt bloss einmal monatlich sahen. Nun ist diese Beziehung in Brüche gegangen, und ich tue mir schwer damit, zumal die Trennung gewissermassen im virtuellen Raum stattfand, nicht von Angesicht zu Angesicht. Seither schreiben wir uns zwar immer wieder, mal auch ein Telefon, ein sms, und nun....ich weiss es nicht. Ich kann nicht loslassen, denke oftmals an diese oder jene Begebenheit, an Berührungen, Zärtlichkeiten, Gesprächen, Gerüchen, Musik... Trennungen sind etwas sehr Spezielles, sie berühren und lassen eine Leere zurück. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ja, sie lassen eine Leere zurück. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und viele Fragezeichen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und Wunden. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-4885458101391526337?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/4885458101391526337/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=4885458101391526337' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4885458101391526337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4885458101391526337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/08/sonntagsbilanz-und-daruber-hinaus.html' title='Sonntagsbilanz - und darüber hinaus'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-6589592251522178549</id><published>2009-08-16T00:49:00.004+02:00</published><updated>2009-08-16T01:11:01.200+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Keine Fortschritte</title><content type='html'>Irgendwie habe ich es satt, über Partnerschaftsprobleme zu sprechen, über verpasste Lebenschancen, über Männer und Frauen und dergleichen mehr. Ich hatte heute Abend ein ganz leckeres Abendessen eingenommen, draussen in einem lauschigen Garten, dazu passenden Wein, man lebt ja schliesslich nur einmal, davon gehe ich mal aus. Und dazu diese Gespräche über Gott und die Welt, sie betrüben mich neuerdings, weil ich das Gefühl habe, mich im Kreis zu drehen. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und ich beginne auch, diesen Sommer zu verfluchen, ich will endlich den Herbst haben, den Nebel, die Nässe und Kälte, das behagt mir mehr, dann muss ich mich nicht mehr diesen Stimmungen aussetzen. Ja, ich werde irgendwie bitter, weil ich glaube, etwas zu verpassen, ich wähne mich im Schnellzug, der gnadenlos weiterfährt, es gibt keinen Ausgang, er fährt einfach fort ohne erkennbares Ziel. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich verfluche auch leere Wohnungen, leere Kinderzimmer ohnehin. Hoffnung muss begründet sein, und ich finde nirgends vernünftige Argumente, die Hoffnung zulassen würden. Also bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich durch den Alltag zu wursteln, den Alltag zu bewältigen. Meine Exfrau sagte mir heute wieder, ich solle endlich versuchen, mich von äusseren Einflüssen zu befreien, ich solle einfach das Leben akzeptieren, wie es sei, loslassen und leben, das ist ihre Devise. Das klingt ja ganz vernünftig, und doch. Ja, heute Abend geht es mir nicht gut. Es ist ein Uhr morgens, aber ich kann nicht schlafen, obwohl ich müde bin. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ist es so schwierig, ein einigermassen normales Leben zu führen?&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Das kann doch nicht alles gewesen sein,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;das bisschen Sonntag und Kinderschrein,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;das muss doch noch irgendwo hingehn, hingehn.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-family:'times new roman';"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Die Überstundn, das bisschen Kies&lt;br /&gt;und aabns inner Glotze das Paradies&lt;br /&gt;da in kann ich doch keinen Sinn sehn, Sinn sehn.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Das kann doch nicht alles gewesen sein&lt;br /&gt;das muss doch noch irgend was kommen! nein&lt;br /&gt;da muss doch noch Leebn ins Leebn, eebn.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;He, Kumpel, wo bleibt da im Ernst mein Spaß?&lt;br /&gt;Nur Schaffn und Raffn und Hustn und Hass&lt;br /&gt;und dann noch den Löffl abgebn, gebn.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Das soll nun alles gewesen sein&lt;br /&gt;das bisschen Fußball und Führerschein&lt;br /&gt;und das war nun das donnernde Leebn, Leebn.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Ich will noch 'n bisschen was Blaues sehn&lt;br /&gt;und will noch paar eckige Rundn drehn&lt;br /&gt;und dann erst den Löffel abgebn, eebn.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Wolf Biermann&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-6589592251522178549?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/6589592251522178549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=6589592251522178549' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6589592251522178549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6589592251522178549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/08/keine-fortschritte.html' title='Keine Fortschritte'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-3860861591515931319</id><published>2009-08-12T21:40:00.003+02:00</published><updated>2009-08-12T21:48:23.908+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Instabilität</title><content type='html'>Ich hatte heute wieder eine kleine Attacke, eine Gemütsattacke. Da warte ich auf dem Pausenplatz vor der Tagesschule auf meine Tochter, und plötzlich, ich habe keinerlei konkreten Grund anzuführen, fühle ich mich schlicht elend, ich könnte los heulen wie ein kleiner Junge. Rund um mich: zufriedene Kinder, die auf dem Boden malen, an den Tischen basteln, ein Kind jongliert mit Bällen, andere spielen Fussball. Eine friedliche schöne Spätnachmittagsstimmung. Alltag. Kinder, die noch Kinder sein dürfen. Und dann kommt die Kleine, will noch eine Freundin mit nach Hause nehmen. Aber klar doch. &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Auf und Ab ermüdet mich, mein Gemütszustand ist labil wie das aktuelle Wetter, von stabilen Verhältnissen keine Spur. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-3860861591515931319?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/3860861591515931319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=3860861591515931319' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3860861591515931319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3860861591515931319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/08/instabilitat.html' title='Instabilität'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-6815852137681749181</id><published>2009-08-11T22:46:00.004+02:00</published><updated>2009-08-11T22:53:34.095+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>...als ein Anfang von vorn</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span"  style=" line-height: 15px; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-family:'TeX Gyre Pagella';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Mag sein, dass ich einmal, wenn alles erreicht ist,&lt;br /&gt;erreicht habe nichts als ein Anfang von vorn.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'TeX Gyre Pagella';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 15px; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'TeX Gyre Pagella';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 15px; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Wolf Biermann&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'TeX Gyre Pagella';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 15px; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'TeX Gyre Pagella';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 15px; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;Wäre das also eine andere Form des Sisyphus? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'TeX Gyre Pagella';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 15px; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;Trennung, Verarbeitung, und dann: Neuanfang? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'TeX Gyre Pagella';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 15px; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'TeX Gyre Pagella';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 15px; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;Neuanfang, ja wirklich? Oder eben doch nur ein Anfang von vorn. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-6815852137681749181?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/6815852137681749181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=6815852137681749181' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6815852137681749181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6815852137681749181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/08/als-ein-anfang-von-vorn.html' title='...als ein Anfang von vorn'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-788576921997373248</id><published>2009-08-10T22:58:00.004+02:00</published><updated>2009-08-10T23:14:04.649+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Nichts Neues</title><content type='html'>Die letzten Tage geht es nicht sonderlich gut mit meinem Gemütszustand. Manchmal wird mir alles zu viel, ich muss mich zusammen reissen, damit ich den Alltag bewältigen kann. Wenn ich es dann anpacke, geht es einigermassen. Ich habe Traurigkeitsanfälle, so würde ich das mal nennen, diese überfallen mich, sie können jederzeit zuschlagen und mich vereinnahmen. Dann versuche ich, diese Gefühle wahrzunehmen, ich versuche, sie zu verstehen, atme mal tief durch. Das Beste ist, sie zuzulassen. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Gefahr des Selbstmitleids ist natürlich da. Das Denken im Defizitären ist nicht zu leugnen. Das alles weiss ich, und doch: ich bleibe darin gefangen. Was tun? Ich weiss es nicht. Die Uhr zeigt mir an, dass ich jetzt schlafen gehen sollte, morgen ist wiederum ein voller Tag, der auf mich wartet. Es gibt Phasen im Leben, da muss man wohl durch. Das Beängstigende dabei ist, dass man nicht weiss, wie lange diese Phasen denn eigentlich andauern werden. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-788576921997373248?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/788576921997373248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=788576921997373248' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/788576921997373248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/788576921997373248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/08/nichts-neues.html' title='Nichts Neues'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5296018302794365684</id><published>2009-08-04T22:11:00.002+02:00</published><updated>2009-08-04T22:44:22.883+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><title type='text'>Dienstagabend</title><content type='html'>Heute abend bin ich mit meiner Exfrau essen gegangen, in einer gemütlichen Garten- bzw. Waldwirtschaft, mit Blick auf die Altstadt und die Alpen. Wir sind heute in unserer gemeinsamen Geschichte viel weiter gekommen und haben einiges verstanden, was damals ablief. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir uns gegenseitig einen Brief schreiben, in welchem wir die gemeinsam erlebten Lebenssituationen aufschreiben, die schönen und weniger schönen. Daraus soll dann eine gemeinsame Collage entstehen. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir können heute gut miteinander reden und zusammen lachen, haben Distanz zueinander gefunden, gesunde Distanz, und können frei über alles sprechen. Heute hat sie mir ihr Grübeln mitgeteilt, sie fühlt eine intensive Seelenverwandtschaft zu einem reformierten Pfarrer, der jedoch aus hier nicht näher zu beschreibenden Gründen Zurückhaltung übt, ambivalente Zurückhaltung jedoch, und das hat sie heute mit mir besprochen, in aller Offenheit. Und über den Schulanfang unserer Tochter haben wir lange diskutiert, worauf wir achten wollen etc. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun werde ich jetzt noch etwas Mozart hören, ehe ich schlafen gehe. Mozart ist für mich so etwas wie eine tägliche Droge geworden. Mozart geht direkt ins Herz. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial; font-size: 10px; white-space: pre; "&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6U22eZNoB8Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/6U22eZNoB8Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5296018302794365684?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5296018302794365684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5296018302794365684' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5296018302794365684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5296018302794365684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/08/dienstagabend.html' title='Dienstagabend'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5462648304381832829</id><published>2009-08-03T18:29:00.006+02:00</published><updated>2009-08-03T18:52:28.790+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ferien'/><title type='text'>Montag</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_kXAYywNP5CM/SncRTAbMujI/AAAAAAAABIk/4jK5JeLGULg/s1600-h/091.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_kXAYywNP5CM/SncRTAbMujI/AAAAAAAABIk/4jK5JeLGULg/s200/091.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365776499264502322" /&gt;&lt;/a&gt;Der Montag ist überstanden, und ich konnte sogar arbeiten, recht gut arbeiten. Die innere Unruhe bleibt, aber sie beherrscht mich nicht mehr ständig. Manchmal meldet sie sich halt, es gilt, sie zuzulassen, sonst stochert sie im Unterbewusstsein umso heftiger.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Foto hat meine Tochter diesen Sommer während unserer Ferien im Engadin aufgenommen. Man sieht im Hintergrund den Silser-See Richtung Maloja bzw. Bergell. Rechts im Bild sieht man sodann die Halbinsel Chasté, dort, wo Nietzsche oftmals spazieren ging. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese Landschaft vermag eine unglaubliche Ruhe auszulösen. Wenn ich dort bin, beruhige ich mich automatisch. Da ist keine Hektik mehr, keine Unruhe, das Grübeln lässt sich in Bahnen lenken, strukturieren, ordnen. Dazu die Sommerfrische und der kühle Malojawind. An einem Nachmittag waren wir gut drei Stunden am Seeufer, die Kleine spielte mit Steinchen, ich sass einfach nur da und liess den Gedanken und Gefühlen freien Lauf. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"   style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 12px; line-height: 21px;"&gt;&lt;i&gt;Sils-Maria&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana; font-size: 12px; line-height: 21px; "&gt;&lt;i&gt;Hier sass ich, wartend, wartend, — doch auf Nichts,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana; font-size: 12px; line-height: 21px; "&gt;&lt;i&gt;Jenseits von Gut und Böse, bald des Licht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana; font-size: 12px; line-height: 21px; "&gt;&lt;i&gt;Geniessend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana; font-size: 12px; line-height: 21px; "&gt;&lt;i&gt;Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"   style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 12px; line-height: 21px;"&gt;&lt;i&gt;Friedrich Nietzsche&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5462648304381832829?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5462648304381832829/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5462648304381832829' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5462648304381832829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5462648304381832829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/08/montag.html' title='Montag'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_kXAYywNP5CM/SncRTAbMujI/AAAAAAAABIk/4jK5JeLGULg/s72-c/091.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-4759548219527674578</id><published>2009-08-02T19:20:00.003+02:00</published><updated>2009-08-02T19:34:24.570+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wochenende'/><title type='text'>Was geschehen soll, geschieht.</title><content type='html'>Das war also mein Wochenendprogramm: viel Bewegung. Die Tochter ist bei ihrer Tante in den Ferien, die getrennt lebenden Eltern verbringen das Wochenende zeitweise zusammen, eben beim Wandern und beim Laufen. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zwischen uns ist die Stimmung gut, wir verstehen uns wie ein Geschwisterpaar. Das mag sonderbar tönen, ist aber so. Die Mama meiner Tochter ist über das, was bei mir abgeht, im Bild (so wie ich es von ihr weiss), sie weiss von meinem täglichen "Kampf". Ihr geht es zeitweise mental auch nicht sonderlich gut, also weiss sie, wovon ich spreche. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich habe mir vorgenommen, mein Leben weniger hektisch zu gestalten. Das heisst, ich will nicht mehr irgend welchen Gefühlen und Spekulationen nachrennen. Was geschehen soll, geschieht, Aktivismus ist und war demgegenüber nie ein guter Ratgeber. Gewiss, manchmal möchte man mehr, die Ungeduld treibt seltsame Blüten, aber es nützt ja eh nichts. Ob ich das einhalten kann, was ich mir da "vorgebe"? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ja, die Geduld....der Spruch, wonach das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht, verfolgt mich. Manchmal möchte ich eben die Entwicklungen vorantreiben, möchte gerne wissen: was wird sein im Herbst, im Winter? Wo stehe ich dann? Es ist schwierig, in der Gegenwart, und nur in der Gegenwart zu leben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Morgen beginnt eine neue Woche, bald wird auch die Kleine wieder da sein. Mal schauen, wie das Arbeiten morgen sein wird, die Konzentration usw. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Einsicht in die Notwendigkeit...wäre da, und doch...ich hadere. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Leben ist anspruchsvoll. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und oftmals gnadenlos. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-4759548219527674578?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/4759548219527674578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=4759548219527674578' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4759548219527674578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4759548219527674578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/08/was-geschehen-soll-geschieht.html' title='Was geschehen soll, geschieht.'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5490529688583988385</id><published>2009-07-31T20:43:00.006+02:00</published><updated>2009-07-31T21:06:06.801+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Joggen und Bekanntschaften</title><content type='html'>Heute war bzw. ist ein mühsamer Tag. Auf die Arbeit konnte ich mich schon gar nicht konzentrieren, so dass ich gegen 1100 Uhr das Büro fluchtartig verlassen musste. Zu Hause angekommen ging gar nichts mehr. Und dann war sie wieder da, diese unendliche Leere. Immerhin habe ich mich dann dazu aufgerafft, im nahe gelegenen Wald joggen zu gehen. So habe ich meine "alte" Runde wieder gedreht, gut 8 km, dazu brauchte ich knapp eine Stunde, ich habe es also gemütlich genommen. Resultat: Joggen als Therapie, zumindest kurzfristige Linderung der akuten Seelenschmerzen. Es verschafft eine gewisse Erleichterung, immerhin, bis es aber dann gewissermassen wieder nachlässt...&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich sehe im Moment keine Perspektiven in meinem Leben, nichts. Einfach funktionieren, das muss ich, ich bin schliesslich nicht allein auf dieser Welt, ich bin auch noch Papa und werde demzufolge gebraucht. Aber sonst mag ich eigentlich nicht so sehr. Ödnis weit und breit. Gewiss, ich empfinde Freude, wenn die Vögel zwitschern, oder wenn ich wandere, laufe. Aber der Kerngehalt meiner Selbst empfindet grosse Leere. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich habe neulich eine Frau kennengelernt, auf einem Spielplatz, sie hat eine gleich alte Tochter wie ich. So sind wir ins Gespräch gekommen, die Begegnung mit ihr hat mich durchgeschüttelt. Wir sehen uns wenig, haben aber brieflichen und manchmal auch telefonischen Kontakt, auch sie ist wie ich eine eher  komplizierte Person, wagt den Neuanfang nicht, wie sie sagt, wähnt sich in einem labilen Gleichgewicht, kann sich nicht von der sog. Vergangenheit lösen, grübelt über das Dasein nach, sucht meine Nähe und im gleichen Atemzug die Distanz. Ich kenne den chinesischen Spruch, wonach das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht. Also übe ich mich in Geduld, spürend aber, dass hier nichts passieren wird, und wenn doch, dann eine Klärung, immerhin, ich ahne schon, wie diese Klärung ausfallen wird. Es ist halt so, wie es ist, ich beginne, ein Fatalist zu werden, nehme die Dinge hin, wie sie sind, ich bin in einem gewissen Sinn müde, erschöpft. Und schlafe darüber hinaus verdammt schlecht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Morgen gehe ich wandern, die Mama meiner Tochter hat soeben angerufen und eine schöne Wanderroute vorgeschlagen. Schön, gehen wir also wandern, ich liebe das Wandern namentlich entlang von Gewässern, es beruhigt und lässt die Seelenschmerzen etwas in den Hintergrund geraten. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5490529688583988385?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5490529688583988385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5490529688583988385' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5490529688583988385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5490529688583988385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/07/joggen-und-bekanntschaften.html' title='Joggen und Bekanntschaften'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-4881781724454924605</id><published>2009-07-06T21:26:00.003+02:00</published><updated>2009-07-06T21:31:43.171+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Leere</title><content type='html'>Es gibt nichts Neues. Ich arbeite, funktioniere. Ansonsten: Leere. Das Einschlafen fällt mir nicht leicht: Hin und her und hin und her...morgens bin ich froh, aufstehen zu können. Frühstücken, Kaffee trinken. Dann ins Büro. Mühsam gestalte ich den Tag, jetzt ist es ruhig, kaum Hektik kommt auf. Einiges wäre noch zu tun - mal schauen, wie ich das hinkriege.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-4881781724454924605?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/4881781724454924605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=4881781724454924605' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4881781724454924605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4881781724454924605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/07/leere.html' title='Leere'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-3780771420269804152</id><published>2009-07-05T22:20:00.002+02:00</published><updated>2009-07-05T22:31:33.194+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wochenende'/><title type='text'>Sonntag</title><content type='html'>Nichts Spektakuläres heute: Wandern mit der Tochter und ihrer Mama. Viel Bewegung, baden im Fluss, Eis essen, die Natur geniessen. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich weiss: ich müsste vermehrt mit mir selbst den Dialog führen. Statt dessen suche ich die Ablenkung, die Einsamkeit bedroht mich. Was hat jemand kürzlich im Trennungsforum (sinngemäss) geschrieben: eine Beziehung ist eine Bereicherung, keinesfalls aber soll sie das Schliessen einer Lücke herbei führen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und doch, das Bedürfnis, sich anlehnen zu können, ist mächtig. Ist dieses Bedürfnis, dieses elementare und universale Bedürfnis, bloss eine "Bereicherung"? Nein, es ist ein Grundbedürfnis menschlicher Existenz. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-3780771420269804152?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/3780771420269804152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=3780771420269804152' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3780771420269804152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3780771420269804152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/07/sonntag.html' title='Sonntag'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-7161073618313545600</id><published>2009-07-04T07:22:00.003+02:00</published><updated>2009-07-04T07:30:01.801+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wochenende'/><title type='text'>Samstagmorgen</title><content type='html'>Samstagmorgen. Das gestrige Gewitter hat etwas Erleichterung gebracht, heute Morgen ist es nicht mehr so unangenehm feucht-warm. Der Schlaf dieser Nacht war einigermassen gut, 6 Stunden am Stück, hellwach dann um Punkt 0600 Uhr, gewissermassen rechtzeitig für die Frühnachrichten. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und nun? Ab zum Frühstück in die nahe gelegene Bäckerei-Konditorei, dann schnell in die Stadt (Kleinigkeiten einkaufen), nachmittags ist baden angesagt, zusammen mit der Tochter. Ansonsten nichts Neues, Alltag halt, das Gefühl, die Zeit renne davon, lässt sich nicht immer verdrängen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-7161073618313545600?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/7161073618313545600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=7161073618313545600' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/7161073618313545600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/7161073618313545600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/07/samstagmorgen.html' title='Samstagmorgen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-4394045987107094965</id><published>2009-07-02T07:13:00.002+02:00</published><updated>2009-07-02T07:25:43.867+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Die Illusionen des frühen Morgens</title><content type='html'>Schön war es heute Morgen um 0500 Uhr, als ich aufstand und das Morgenrot geniessen konnte, im Hintergrund die Alpen leicht erkennend. Der Morgen hat was Schönes, Unverbrauchtes, Heiteres. Aber er ist auch voller Illusionen. Auf zu neuen Taten, glaubt man rufen zu können. Aber der Schein trügt. Die negativen Gedanken sind da und nagen, lassen keine Ruhe zu. Der Sommer löst eigentümliche Gefühle aus. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bald verlasse ich das Haus und hole die Kleine bei ihrer Mama ab, um sie in den Kindergarten zu bringen. Kleine Rituale beruhigen - zumindest temporär und verdrängen dabei die alltäglichen Illusionen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-4394045987107094965?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/4394045987107094965/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=4394045987107094965' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4394045987107094965'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4394045987107094965'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/07/die-illusionen-des-fruhen-morgens.html' title='Die Illusionen des frühen Morgens'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5835623123227681735</id><published>2009-07-01T23:43:00.002+02:00</published><updated>2009-07-01T23:50:33.877+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>das Schweigen der Nacht</title><content type='html'>Ich habe soeben vom Balkon aus in die dunkle Nacht geschaut, der Mond scheint hell, von ganz weit weg habe ich einen Zug gehört, wie er durch die Nacht fährt. Ansonsten: absolute Ruhe. Die Nacht vermittelt auch keine Antworten auch grundlegende Fragen menschlicher Existenz. Aber sie relativiert - und sie beängstigt mich auch etwas. Da ist wieder diese verflucht-verdammte Angst vor dem Einschlafen, vor der gnadenlosen Leere. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was mir etwas hilft: die wunderbare Musik von Mozart. Ich höre mir in den letzten Tagen immer wieder die &lt;i&gt;Entführung aus dem Serail &lt;/i&gt;an. Ja, welche Wonne, welche Lust. Nur: wo ist das alles geblieben? &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5835623123227681735?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5835623123227681735/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5835623123227681735' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5835623123227681735'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5835623123227681735'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/07/das-schweigen-der-nacht.html' title='das Schweigen der Nacht'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-1348566702393481681</id><published>2009-07-01T18:28:00.007+02:00</published><updated>2009-07-02T00:08:44.156+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Illusionsloser Skeptizismus</title><content type='html'>Es gibt Momente, die einfach nur ein Heulen zulassen. Das kann irgendwo passieren, zum Beispiel während der Fahrt im städtischen Bus. Natürlich nicht in auffälliger Art und Weise, die Tränen sind kaum sichtbar, und bei diesem Wetter haben die Leute ohnehin "feuchte Augen" :-). Diese Attacken beunruhigen und tragen selbstredend nicht dazu bei,  mit Gelassenheit sich der abendlichen Stimmung anzunähern. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und dann immer wieder die Frage nach dem &lt;i&gt;wie weiter&lt;/i&gt;. Wie verhalte ich mich, wenn ich einer mir zuvor völlig unbekannten Frau begegne und diese Begegnung das Herz berührt? Abwartend, skeptisch, die angezogene Handbremse wirkt. Der Grund ist einfach: da ist die Angst vor neuen Verletzungen. Emotionen gehen hoch, Szenen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen schiessen wie wild durch den Kopf, die erste Kontaktaufnahme gelingt, und dann? Wer macht jetzt den nächsten Schritt? Soll die kommunizierte Telefonnummer gewählt werden? Oder soll ich warten und damit eine passive Haltung einnehmen? Warten auf Godot als Lebensphilosophie? Das kann es ja auch nicht sein. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich weiss: das Leben findet spontan statt. Ist man zu sehr vorsichtig, gelingt es eh nicht. Und dennoch: Erfahrungen prägen, alte Muster machen sich bemerkbar. Eben: die Angst vor neuen Enttäuschungen, die Angst, sich in Illusionen zu verlieren, letztlich die Angst, zurückgewiesen zu werden. Und weil dem so sein könnte, ist man vorsichtig, übervorsichtig vielleicht, man wird eben zum bereits erwähnten &lt;i&gt;"illusionslosen Skeptiker"&lt;/i&gt;. Ob dieser Mensch glücklich ist? Nun, er kann nicht enttäuscht werden, weil er letztlich keine Erwartungen an das Leben hat. Er macht sich gewissermassen nichts vor. Doch ist eine solche Haltung überhaupt lebenstauglich? Ich habe meine Zweifel. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nur wer wagt, kann auch gewinnen, ach, ich weiss. Ich will kein illusionsloser Skeptiker sein, und wenn ich es auch wollte, es gelingt mir nicht. Und dennoch: Erfahrungen können lähmen und das Leben in der Gegenwart stark einschränken. Es ist nicht immer einfach, Ja zum Leben (und damit auch zu möglichen Enttäuschungen) zu sagen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-1348566702393481681?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/1348566702393481681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=1348566702393481681' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1348566702393481681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1348566702393481681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/07/illusionsloser-skeptizismus.html' title='Illusionsloser Skeptizismus'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-8320658352050196203</id><published>2009-06-29T20:09:00.005+02:00</published><updated>2009-07-01T18:48:35.476+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Kurz vor den Sommerferien</title><content type='html'>Nun bin ich also eingezogen in der neuen Wohnung. Ich will nicht jammern: ruhig, hell, mit Sicht auf die Berge (sofern das Wetter keinen Strich durch die Rechnung bzw. Sicht macht), geräumig, ja, was will man eigentlich noch mehr von einem Zuhause? Eine rhetorische Frage, gewiss. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich bin heute ziemlich fertig mit den Nerven, weshalb ich zu meinem Tagebuch greife und versuche, einmal mehr, schreibend meine Situation zu erfassen. Ich erlebe eine umfassende Einsamkeit, mehr als blosses "allein sein". Letzteres ist verkraftbar, denke ich. Aber eine umfassende Einsamkeit beinhaltet das Gefühl, von niemandem verstanden zu werden. Es können noch so nette und verständnisvolle Leute in der Umgebung sein, aber das bringt nichts, keine Erleichterung. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und dann gibt es Ereignisse, die einfach nur erschütternd sind - subjektiv verstanden, versteht sich. Heute ging bzw. geht es mir so. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und dann die Tatsache, dass die Kleine diese Woche zum letzten Mal in den Kindergarten geht, nach den Sommerferien geht's dann ab in die 1. Klasse. So vergeht die Zeit, sie rast vorbei, unbarmherzig. Ich sehne mich nach Ruhe, aber diese stellt sich nicht ein, im Gegenteil. Nichts ist von Bestand, alles ist im Wandel - und damit der prinzipiellen Unsicherheit ausgeliefert. Damit muss man umgehen können, ich schaffe es aber nicht, momentan nicht jedenfalls. Was gestern noch galt, gilt heute nicht mehr, Verlässlichkeit wird zusehends zur Mangelware. So wird man vorsichtig und verinnerlicht das, was von Salis von sich gesagt hat: er sei ein &lt;i&gt;illusionsloser Skeptiker&lt;/i&gt;. Ja, das muss es wohl sein, so sind Enttäuschungen nicht möglich. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Meine Situation heute und darüber hinaus? Ich weiss es nicht. Die Arbeit wird zusehends zur Plage. Die Abende sind eine besondere Herausforderung. Ist die Kleine einmal im Bett, beginnt das Grübeln. Die Unruhe nimmt zu, kann sich zur Panik entwickeln. Immerhin schaffe ich es jetzt, einen Film "reinzuziehen". Das lenkt mich ab. Aber das Grübeln setzt spätestens dann ein, wenn ich die Zähne putzen gehe. Das Einschlafen wird schwierig, zusätzlich leide ich unter diesen warmen Temperaturen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gegengift: die Frage, was das Leben von mir erwartet (Frankl). Da habe ich schon Antworten parat, doch um diese Erwartungen erfüllen zu können, braucht es Kraft, Engagement, letztlich Zuversicht. Und Humor. Und das alles fehlt mir oftmals. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So werde ich also diese anstehende Ferienzeit anpacken. Die eine Woche verbringe ich mit meiner Tochter allein, eine Woche ist gemeinsam geplant mit Kind und dessen Mama, die dritte Woche verbringe ich dann allein. Wo und wie, ach, das weiss ich nicht.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-8320658352050196203?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/8320658352050196203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=8320658352050196203' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8320658352050196203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8320658352050196203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/06/kurz-vor-den-sommerferien.html' title='Kurz vor den Sommerferien'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-261104351881418123</id><published>2009-05-12T21:03:00.003+02:00</published><updated>2009-05-12T21:18:55.405+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Lange Pause</title><content type='html'>Mein letzter Eintrag stammt aus dem letzten Sommer. Seither habe ich einige emails erhalten, worin man sich nach meinem Befinden erkundigt. Danke für die Nachfrage. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich werde aus der jetzigen Wobnung ausziehen - endlich. Ansonsten geht es mir nicht sonderlich gut. Ich muss mich anstrengen, die Tage bewältigen zu können. Die Jahreszeit setzt mir zu, ich bevorzuge den Nebel, die Kälte, Schnee und Eis. Das hat natürlich auch etwas mit meiner aktuellen Gemütslage zu tun. Die Spannung zwischen aussen und innen ist jetzt wohl besonders stark, deshalb das Leiden. Was betrübt und traurig stimmt: ich fühle mich von niemanden verstanden. Es ist das Gefühl innerer Leere. Aber ich funktioniere, auch im Beruf, auch wenn nicht immer zur vollen Zufriedenheit meines anspruchsvollen Vorgesetzten. Ich würde nicht mehr so exakt arbeiten wie zuvor, sagte er mir heute sichtlich enttäuscht. Und schlug vor, dies im Rahmen eines Mittagessens zu besprechen. Na gut.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kann Musik trösten? Allenfalls Literatur? Ein gutes Essen und dazu ein passendes Glas Wein?Schreiben, ja gewiss. Lebenskrise - das wird es sein. Krise als Chance, vielleicht. Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn des Lebens (Viktor Frankl). &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-261104351881418123?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/261104351881418123/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=261104351881418123' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/261104351881418123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/261104351881418123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2009/05/lange-pause.html' title='Lange Pause'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-8584649785433151825</id><published>2008-08-30T17:42:00.003+02:00</published><updated>2008-08-30T18:03:44.674+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><title type='text'>Emotionale Achterbahn</title><content type='html'>Eine eigentümliche Stimmung hat mich in den letzten Tagen (wieder) erfasst. Vermutlich liegt es daran, dass ich kürzlich Geburtstag hatte und die ominöse Zahl "50" nur noch wenige Jahre auf sich warten lässt. Wie kann ein Neuanfang möglich sein, nach 18 Jahren Partnerschaft? Und überhaupt, und das ist jetzt eine ganz pragmatische Frage, wie findet man eine geeignete Partnerin? Mit Betonung auf &lt;em&gt;geeignet&lt;/em&gt;? Diese Frage lenkt aber womöglich bloss ab von der Tatsache, dass die Zeit für einen solchen Neuanfang noch gar nicht reif sein mag. Viele Fragen tauchen auf und beunruhigen mehr als dass sie Gewissheit bringen. Vieles müsste ohnehin erfüllt sein, damit ein Neuanfang überhaupt möglich wäre. Mit 20 ist es diesbezüglich einfacher, je älter man wird, umso schwieriger sind die Rahmenbedingungen, die erfüllt sein müssten - aus der Erkenntnis heraus, dass namentlich der Beziehungsrucksack schwer wiegt - doch nicht nur das: man ist vermehrt ortsgebunden, man muss auf die legitimen Bedürfnisse des Kindes Rücksicht nehmen usw. usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde mir dieser Tatsachen immer mehr bewusst, vermutlich habe ich sie verdrängt. Das schmerzt, und der absurde, da absolut realitätsfremde Gedanke, die getrennte Beziehung nochmals aktivieren zu wollen, ist dennoch da. Es gibt kein Zurück, und ein "Vorwärts zu neuen Ufern" ist nicht auszumachen. Die Gedanken an die Zukunft beunruhigen einmal mehr, rauben zeitweise den Schlaf und erlauben kaum eine Konzentration auf das Hier und Jetzt. Die emotionale Achterbahn dreht wieder ihre Runden, sie machte in der letzten Zeit wohl eine Pause, jetzt rollt sie wieder, gnadenlos. Spontane Bekanntschaften lassen alte Reflexe aufkommen, längst überwunden geglaubte Muster namentlich aus der Jugend machen es schwer, unverkrampft mit neuen Situationen umzugehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-8584649785433151825?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/8584649785433151825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=8584649785433151825' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8584649785433151825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8584649785433151825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/08/emotionale-achterbahn.html' title='Emotionale Achterbahn'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-6709284351986075874</id><published>2008-08-19T22:45:00.003+02:00</published><updated>2008-08-19T23:04:11.442+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Neubeginn, eine Chimäre?</title><content type='html'>Der vielbeschworene Neubeginn bleibt eine Konstruktion. Worin liegt denn dieser Neubeginn? Ich weiss es nicht. Der Neubeginn ist mir gewissermassen aufgezwungen worden, verordnet worden. Die Orientierung lässt zu wünschen übrig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin, es gibt Momente der Gelassenheit, ja der Heiterkeit. Ich freue mich, wenn ich neue Bekanntschaften mache, wo ein Austausch an Gedanken und Erfahrungen möglich ist. Das sind gute und unabingbare Voraussetzungen, etwas Struktur ins Chaos zu bringen, es sind eigentliche Oasen. Aber es gibt auch Rückschläge, so wie heute nachmittag. Es sind Momente des Selbstmitleids auch - und plötzlich schiesst es durch den Kopf: Mensch, noch einige wenige Jahre, und du bist 50. Die Zahl sitzt. Wie soll in diesem Alter ein Neuanfang überhaupt möglich sein, ich meine jetzt bezogen auf eine neue Partnerschaft? Das sind Fragen, die mich zeitweise stark belasten und mich beunruhigen, ja auch lähmen können. Dann beginnen die Momente des Zweifels, Momente des Aktivismus auch, gewissermassen als Gegengift. Es wiederholen sich sodann Muster aus der Jugend, Muster, von denen man glaubte, sie seien längst überwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll der Kontakt zu meiner Frau auf ein Minimum beschränkt werden? Was wäre dann aber mit dem Kind, unserem Kind? Das Kind braucht in Gottes Namen Papa und Mama. Ich will hier keine Kompromisse eingehen. Natürlich, unter solchen Bedingungen ist ein "neues Leben" (ach, was für eine Illusion) schwierig einzurichten, aber es gibt wenigstens zur Zeit keinerlei Alternativen, die für das Kind erträglich wären. Ich vermag sie jedenfalls nicht zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Alltag ist also nach wie vor schwankend, was die Gefühlslage anbelangt. Die Leere ist da und lässt sich nicht wegzaubern. Ablenkung ja, aber das funktioniert bloss für eine Weile. Die Nächte sind mal so, mal anders. Immerhin, wenn ich dann bloss vier Stunden geschlafen habe, erinnere ich mich beim Aufstehen an Napoleon, der gesagt haben soll: Männer schlafen 4 Stunden, Frauen 5, und wer länger schläft, ist ein Idiot. Ich wäre allmählich froh, wenn ich wenigstens bezüglich der Schlafdauer zur Kategorie der Idioten zählen könnte - Napoleon musste es ja wissen :-).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-6709284351986075874?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/6709284351986075874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=6709284351986075874' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6709284351986075874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6709284351986075874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/08/neubeginn-eine-chimre.html' title='Neubeginn, eine Chimäre?'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-8235099221001937613</id><published>2008-08-15T21:36:00.002+02:00</published><updated>2008-08-15T22:01:41.345+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Stille Schmerzen</title><content type='html'>Zwar geht es mir in der Tat besser, die Abstürze lassen nach, ich höre wieder Musik, Haydn, Mozart, Bach. Mit Lesen bin ich noch nicht soweit, höchstens die Zeitungslektüre klappt, immerhin. Was mich nicht interessiert, ist fernsehen. Radiosendungen sind wieder "hörbar", ich kann mich auf Wortsendungen wieder einlassen. Gitarrenspielen liegt auch wieder drin, es entspannt mich und erfreut gleichzeitig die Tochter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich bin ein anderer geworden. Was war, ist zerstört. Das Neue ist unbekannt. Die Trauer ist jetzt zu einer tragenden Basis meines Alltags geworden, sie ist stets da, still zwar, aber sie hat mich fest im Griff. Es ist zwar keine Trauer, die alles nieder reisst, aber sie nagt und erinnert mich stets daran, dass die Familie, wie sie bestand, nicht mehr existiert. Zwar sehen wir uns täglich, so auch heute abend, gemeinsames Abendessen, die Tochter findet es cool, sich in zwei Wohnungen zu bewegen, es ist für sie irgendwie "normal" geworden. Ich nehme an, dass die Fragen noch kommen werden, natürlich. Aber aktuell leidet sie nicht, sie ist vielmehr fröhlich, tanzt, singt, springt umher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel hat stets betont, er sei gerne traurig. Traurigkeit sei an sich nichts Negatives, im Gegenteil. Seine diesbezüglichen Gedankenkonstruktionen waren mir bis heute eigentlich suspekt, ich konnte es nie ganz nachvollziehen, was er eigentlich damit sagen wollte, aber heute bin ich soweit, ihn zu verstehen, auf meine Art zumindest. Ganz abgesehen davon kann man dennoch zeitweise fröhlich sein, sich an den kleinen Dingen freuen, lachen, alles kein Problem. Aber all das bewegt sich auf der Basis einer tragenden und all umfassenden Traurigkeit. Einer Traurigkeit, die nicht lähmen muss und auch nicht lebensfeindlich wäre. Aber das Grundgefühl ist ein anderes geworden. Ja, eine gewisse Resignation macht sich breit. Ich wiederhole mich: &lt;em&gt;so&lt;/em&gt; hätte ich mir den Lebensverlauf nicht vorgestellt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-8235099221001937613?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/8235099221001937613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=8235099221001937613' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8235099221001937613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8235099221001937613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/08/stille-schmerzen.html' title='Stille Schmerzen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-7015060342465067578</id><published>2008-08-11T21:41:00.004+02:00</published><updated>2008-08-11T22:08:46.926+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Alltag</title><content type='html'>Der Alltag nimmt langsam Konturen an, vor allem jetzt, nach dem Ende der Sommerferien. Die Tochter ist in der Zwischenzeit behutsam aufgeklärt worden in dem Sinne, dass sie von den zwei Wohnungen Kenntnis hat. Mehr noch: sie war bereits in der Wohnung von Mama. Dort hat es ihr ganz gut gefallen, und sie freut sich, auch dort spielen und übernachten zu können. Das dürfte ab nächster Woche dann erstmals der Fall sein, wenn alles eingerichtet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So fliesst die Zeit dahin. Doch wohin? Kann dies ein langfristiger Zustand sein? Ich weiss es nicht. Was ich registriere ist, dass die seelischen Abstürze nicht mehr diese Heftigkeit aufweisen. Die Leere, die ich oftmals spürte, ist noch da, aber sie fühlt sich anders an, sie springt mich nicht mehr direkt an, sondern sie ist Teil von mir geworden, ich habe akzeptiert, was zu akzeptieren ist, das mag resignativ daherkommen, aber ich habe keine Alternativen. Das heisst, ich akzeptiere meinen Zustand, nicht frohlockend zwar, aber ich füge mich in einem gewissen Sinn dieser unwiderruflichen Tatsache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dennoch: die Situation kommt mir immer noch sonderbar vor, unwirklich, in einem gewissen Sinne absurd, die Mama wohnt also einige Strassenzüge weiter weg, das Kind pendelt zwischen Kindergarten, Tagesschule, Mama, Papa hin und her. Und wo bleibt hier der Raum für den sogenannten Neuanfang? Ein Neuanfang nach bald 20 gemeinsamen Jahren? Und dann die absurden Gedanken, die hochschiessen, was wird sein, wenn der Herbst kommt, der Winter, was wird sein in einem Jahr, in drei Jahren? Wo stehe ich dann? Ich ertappe mich immer wieder dabei, die Gegenwart nicht wahrzunehmen, stattdessen mich aber in der sogenannten Vergangenheit und in der Zukunft zu bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schlaftee ist nach wie vor der Renner des Abends, kurz vor dem ins-Bett-gehen. Musik hören geht immer noch nicht, nur ansatzweise, dann kommt die Unruhe auf, dasselbe bezüglich Lesen. Die Nächte sind besser geworden, zwar wache ich noch auf, vor allem wegen dieser blödsinnigen feuchtwarmen Luft. Auch passiert es dann und wann, dass die Tochter mitten in der Nacht nach dem Papa ruft - das Einschlafen danach fällt mir schwer. Was immer noch zu wünschen übrig lässt: Bewegung, den inneren Schweinehund überwinden. Und die Gitarre bleibt mehr oder weniger unbenutzt in der Ecke stehen. Ja, der Weg ist lang.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-7015060342465067578?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/7015060342465067578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=7015060342465067578' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/7015060342465067578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/7015060342465067578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/08/alltag.html' title='Alltag'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5538259456004538685</id><published>2008-08-04T14:48:00.002+02:00</published><updated>2008-08-04T15:01:39.995+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Wirklich nichts Neues</title><content type='html'>Es ist in der Tat so, dass sich meine Situation nicht grundlegend verändert hätte. Ich habe heute ein email einer Blogleserin erhalten (Danke!), worin sie die These aufstellt, dass es vielleicht doch wieder so etwas wie einen Neuanfang mit meiner Frau geben könnte. Man kann es drehen und wenden, wie man will: das wäre eine Illusion. Auch wenn es für Aussenstehende so daher kommen mag, es gibt kein Zurück mehr, da ist meine Frau absolut klar und ich kenne sie mittlerweile recht gut: wenn sie es so sagt, dann meint sie es auch so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewiss, wir sehen uns häufig (wegen des Kindes in erster Linie), gestern gingen wir auf eine mehrstündige Wanderung. Wir sprachen über manche Dinge, auch über uns, und ihre Position ist klar. Sie wird bzw. hat einen anderen Weg eingeschlagen, sie will sich neu orientieren und positionieren. Ich habe dies mittlerweile nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern auch akzeptiert, auch wenn ich immer wieder hadere. Die innere Unruhe lässt kaum nach, abends ist es wie üblich schlecht, ich habe zeitweise das Gefühl, die Decke würde mich erdrücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich muss da durch. Eines ist gewiss: auch ich muss und will einen Neuanfang einläuten. Das ist leicht dahin geschrieben, es ist ein steiniger Weg, verbunden mit zahlreichen Irrläufen. Mehr noch: es kommt mir vor wie das &lt;em&gt;Labyrinth&lt;/em&gt;, auf das &lt;a href="http://www.vanstockum.nl/product/761629/Labyrinth.html"&gt;Dürrenmatt &lt;/a&gt;so treffend immer wieder hingewiesen hat. Noch weiss ich nicht, wie ich das konkret anpacken soll. Vorerst gilt es, die Vergangenheit zu verarbeiten, darum komme ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wird die Zukunft bringen? Diese Frage verfolgt mich täglich, nachts, immer wieder, beim Wandern auch, bei der Arbeit. Es ist schwierig, in der Gegenwart zu leben, anspruchsvoll und mit vielen Hindernissen versehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5538259456004538685?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5538259456004538685/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5538259456004538685' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5538259456004538685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5538259456004538685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/08/wirklich-nichts-neues.html' title='Wirklich nichts Neues'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-1412644666917328315</id><published>2008-08-02T22:22:00.003+02:00</published><updated>2008-08-02T22:25:46.134+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Nichts Neues</title><content type='html'>Nichts Neues: Schwankungen wie eh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Positiv war, dass ich heute wieder einmal joggen ging, ganze 50 Minuten zügig meinen Weg durchgelaufen. Morgen gehe ich mit meiner Frau wandern, es soll eine 6 stündige Wanderung werden. Unsere Tochter ist immer noch in den Ferien, also müssen sich die getrennten Eltern gegenseitig unterstützen, weil sie unter der Trennung leiden. Eine unwirkliche Lebenssituation. So und ähnlich wurstle ich mich durch den Alltag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-1412644666917328315?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/1412644666917328315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=1412644666917328315' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1412644666917328315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1412644666917328315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/08/nichts-neues.html' title='Nichts Neues'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-6345603006057378454</id><published>2008-08-01T09:16:00.003+02:00</published><updated>2008-08-01T09:57:54.688+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Wie weiter?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;font-size:100%;"&gt;Heute haben wir in der Schweiz den sogenannten Nationalfeiertag. Das bedeutet konkret, dass wir Anspruch haben auf einen gesetzlichen Feiertag. Abends gibt's dann eine grosse Knallerei (auf die ich gut verzichten könnte), aber auch Kinderumzüge mit lustigen Lampions und dergleichen mehr. Da meine Tochter bei Verwandten in den Ferien ist, werde ich nicht daran teilnehmen und die Knallerei über mich ergehen lassen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Vorgestern abend war ich in Genf, bei einem guten Freund. Wir kennen uns seit 25 Jahren, immerhin, und haben zusammen das Gymnasium und dann die Uni besucht. Wir machen uns nichts vor und sprechen stets Klartext miteinander. Wir tragen also keine Masken, sondern geben uns so, wie wir sind. Und das ist gut so. Meine Geschichte kommt ihm etwas komisch vor. Ob es denn keine zweite Chance gäbe, ob es wirklich notwendig sei, nach bald 20 Jahren eine Trennung zu vollziehen, man sei doch auf der Welt, um aus Fehlern zu lernen. Gute Fragen. Ich habe diesbezüglich eine klare Meinung, aber da diese nicht geteilt wird, muss ich den Trennungswillen meiner Frau selbstverständlich akzeptieren. Ansonsten merke ich (oder glaube zu merken), dass es schwierig ist für einen Aussenstehenden, eine Trennung und die daraus resultierenden innerpsychischen Prozesse zu verstehen. Es bleibt dann eine gewisse Ratlosigkeit. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Gestern abend hatte ich einen einigermassen "normalen" Abend, das heisst: die innere Unruhe war nicht so gross wie in den vorangehenden Tagen. Ich nahm ein Beruhigungsbad von Kneipp ("Melisse"), das in der Tat beruhigend wirkte und einen guten Schlaf ermöglichte. Das ist viel Wert, gerade jetzt. Aktuell fliessen die Tränen nicht, es sind vielmehr trockene Tränen, ich bin einfach traurig, aber nicht (mehr) am Boden zerstört, was sich aber ändern kann und womöglich auch ändern wird, da mache ich mir keine Illusionen, ich kenne diese Gefühlswellen mit dem Auf und Ab allzu gut. Meine Frau und ich haben abgemacht, dass wir uns heute treffen, vielleicht gehen wir nachmittags ins Kino, abends dann in das italienische Quartierrestaurant. Wir sind gemeinsam zum Schluss gekommen, dass uns diese gemeinsamen Stunden in einer gewissen Weise psychisch stabilisieren. Aber sie schmerzen auch, weil es ja "nicht mehr so ist, wie es einmal war". &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In diesen etwas ruhigeren Stunden stelle ich mir die zwangsläufige Frage nach dem &lt;em&gt;wie weiter?&lt;/em&gt; Einen Entschluss habe ich bereits gefasst: ich werde diese Wohnung verlassen, nicht heute oder morgen, aber innerhalb eines halben Jahres. Ich fühle mich hier nicht besonders wohl, obwohl die Wohnung an und für sich sehr schön ist, dennoch ist sie für mich eine Belastung, ich wohne ja noch immer im gleichen Gebäude wie zuvor, von meinem Balkon aus sehe ich die damalige gemeinsame Wohnung, den Garten, all diese Dinge erinnern mich immer wieder an die gemeinsame Zeit und lassen Bilder hochschiessen. Per Zufall bin ich nun auf eine Eigentumswohnung hier im Quartier aufmerksam geworden. Ich werde sie am Montagmorgen besichtigen und dann rasch handeln müssen. Krise als Chance - ja, bezüglich der Wohnsituation ist es so, dass ich zum Handeln aufgerüttelt werde und sich daraus neue Perspektiven ergeben (könnten). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Frage nach dem wie weiter? stellt sich natürlich und vor allem bezüglich existenzieller Grundfragen. Will ich nun inskünftig allein sein (d.h. ohne feste Partnerin)? Oder will ich doch einen Neuanfang wagen bzw. für diesen grundsätzlich offen sein? Eines weiss ich: ich bin nicht für das Alleinsein geboren. Ich kenne einige, die überzeugte Singels sind (wenigstens tun sie so), aber das ist nun definitiv nicht mein Ding. Wie kann aber ein Neuanfang überhaupt möglich sein, wenn die Liebe zu meiner Frau gar nicht erloschen ist? Das heisst, die Zeit muss jetzt wirken. Ich muss diese Phase der Loslösung aktiv durchgehen, es gibt keinerlei Abkürzungen. Überstürzte Handlungen führen zu nichts, im Gegenteil. Ich stelle mir diese Phase als schwierig vor, mit zahlreichen Rückschlägen verbunden. Menschen, welche diesbezüglich einen zeitlichen Vorsprung haben, haben hier auf diesen Blog darüber berichtet, ich denke namentlich an Donegan. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wenn ich diese Zeilen schreibe, merke ich, dass mein "Gefühlshaushalt" effektiv sehr starken Schwankungen unterworfen ist. Wenn es emotional einigermassen gut geht, kann das eine halbe Stunde später wiederum ganz anders aussehen. Ich möchte am Liebsten weg sein, um bleibe am Liebsten hier. So ist es, lieber Wolf Biermann. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-6345603006057378454?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/6345603006057378454/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=6345603006057378454' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6345603006057378454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6345603006057378454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/08/wie-weiter.html' title='Wie weiter?'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-8454366772839948489</id><published>2008-07-29T19:26:00.003+02:00</published><updated>2008-07-29T19:34:56.752+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Der Alltag verlangt viel Kraft</title><content type='html'>Heute morgen war ich beim Psychotherapeuten. Bilanz: gutes Gespräch, die notwendige Grundsympathie ist vorhanden. Zunächst geht es einmal darum, einen groben Rahmen zu entwerfen, auszuleuchten, Pflöcke einzuschlagen. Danach können wir weitersehen und gewisse Aspekte vertieft angehen. Medikamente sind kein Thema, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Was ich erhalten habe als Angebot: eine CD mit Muskelentspannungsübungen nach Jacobson. Nun, ich kenne das überhaupt nicht und werde mich überraschen lassen. Der nächste Termin findet in 14 Tagen statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittag dann gemeinsames Essen mit meiner Frau. Die Begegnungen tun gut und schmerzen zugleich. Es offenbart sich eine innere Zerrissenheit, wie sie Wolf Biermann in einer schönen Ballade so trefflich formulierte: &lt;em&gt;ich möchte am liebsten weg sein - und bleibe am liebsten hier.&lt;/em&gt; Wenn ich sie für 1 oder 2 Tage nicht sehe, dann wühlt mich das auf - sehe ich sie dann, freue ich mich, und gleichzeitig werde ich wieder mit dem Unabänderlichen konfrontiert, was mich dann ebenso aufwühlt. Es ist verrückt: die Trennung hat dazu geführt, dass ich die vermeintlich verlorene (oder zumindest "eingefrorene") Liebe zu meiner Frau wieder entdeckt habe. So jedenfalls empfinde ich es. Das tut sehr weh, dass man auf diesen Weg zu dieser Erkenntnis kommen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleinste Anlässe oder nichtige Begebenheiten können mich temporär völlig aus der Bahn werfen. So hat mich heute im Büro ein Mitarbeiter zu einem Protokoll einer Sitzung vom 30. Oktober 2006 eine Frage gestellt. Das blosse Registrieren des Datums löste bei mir ganze Filme aus nach dem Muster: &lt;em&gt;ja, auch damals, im Oktober 2006, hätte ich Manches anders tun sollen&lt;/em&gt;. Es hätte aber auch der September sein können, oder das Jahr 2005, der genaue Zeitpunkt spielt keine zentrale Rolle. Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass ich einen noch langen Weg vor mir habe, diese Trennung zu verarbeiten, die Vergangenheit ist noch voll präsent und verlangt nach Klärung und Einordnung. Wenn mir meine Frau sagt, &lt;em&gt;das kommt schon, die Zeit wirkt Wunder&lt;/em&gt;, dann kann mich das nicht beruhigen. Ich bin mental noch sehr stark in der Vergangenheit, ich leide an ihr, ich weiss, es ist nicht weiterführend und nutzlos. Aber ich kann nun mal nicht anders, jetzt noch nicht. Auch wenn ich mit einem Kollegen zusammen bin oder mich sonst wie "ablenke" (oder es zumindest versuche): ich empfinde eine spezielle Form der allumfassenden Einsamkeit, die mich erfasst. Vor allem das vorübergehend leere Kinderzimmer verstärkt dieses Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich beschäftigt sind die regelmässigen "kleinen Abstürze" spätnachmittags und dann abends. Sie sind (sehr) heftig und stacheln mich an. Das heisst, ich habe dann überhaupt keine innere Ruhe mehr, einmal mehr fällt das Stichwort "herumtigern". Das nächtliche Aufwachen ist unterschiedlich geprägt: manchmal schlafe ich mehr oder weniger gleich wieder ein, manchmal aber erdrücken mich die Gedanken beinahe, und ich höre die Kirchenglocken, wie sie die Viertelstunden und ganzen Stunden bekannt geben. Mit Sehnsucht warte ich dann, bis die ersten Vögel den Tagesanbruch ankündigen und ich aus dem Haus "flüchten" kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur das Schreiben beruhigt eine Zeit lang (immerhin), es ist wie eine kleine Droge, die den Augenblick etwas erträglicher macht. So auch jetzt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-8454366772839948489?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/8454366772839948489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=8454366772839948489' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8454366772839948489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8454366772839948489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/der-alltag-verlangt-viel-kraft.html' title='Der Alltag verlangt viel Kraft'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-1730588271277389977</id><published>2008-07-28T22:51:00.004+02:00</published><updated>2008-07-28T23:20:42.622+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Wochenbeginn und Erwartungen</title><content type='html'>Heute verlief der Tag einmal mehr nach dem gleichen Muster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgens soweit okay, nachmittags dann zusehends schlechter. Um 17 Uhr musste ich das Büro fluchtartig verlassen, es war wie eine panische Handlung ohne ersichtlichen Grund. Es war und ist die Unruhe, die mich treibt. Dann beschloss ich, schwimmen zu gehen. Dazu musste der innere Schweinehund überwunden werden, wie es so schön heisst. Das kühle Nass unseres "Stadtbachs" tat gut, aber die Unruhe liess sich dadurch nicht vertreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends war ich zuerst bei meiner Mutter, der es psychisch nicht optimal geht. Mein Besuch tat ihr aber gut, und ich habe mir vorgenommen, sie wieder öfters zu besuchen. Dann war ich bei meiner Frau in ihrer neuen Wohnung. Es war ein guter Abend, wir führten Gespräche auf dem lauschigen Balkon, dazu Tee. Die Begegnungen tun gut - und tun weh. Die Situation kommt mir dann urplötzlich grotesk vor, ich erlebe sie als unwirklich und wehre mich immer noch dagegen, wohl wissend, dass dies keinen Sinn macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen habe ich also den Termin beim Psychotherapeuten. Was ich denn von ihm erwarte, fragte mich heute abend meine Frau. Nun, ich erwarte von ihm, dass er gewissermassen ein Gerüst montiert, auf das ich dann selber klettern und weiterkommen kann. Er soll mit anderen Worten den Prozess moderieren und mich mittels Fragen weiterbringen. Ich verlange keine Antworten, die muss ich mir schon selber geben. Auch kann mir kein Mensch meine Gefühle, Ängste und Sorgen abnehmen. Aber die Art und Weise des Umgangs mit solchen Gefühlen scheint mir schon zentral zu sein, und hier erwarte ich eine Hilfestellung. Oder noch anders formuliert: ich erwarte keine inhaltliche Hilfe, sondern vielmehr eine auf der prozeduralen Ebene. Auch wenn ich Schlafstörungen habe, Medikamente will ich keine zu mir nehmen. Ich möchte mittels einer Gesprächstherapie (und ohne Chemie) meine Trauer verarbeiten können. Die Konzentration während des Tages ist nicht optimal, aber die Arbeit leidet nicht darunter (noch nicht?). Natürlich, das Engagement /  die Motivation ist kaum mehr vorhanden, die Begeisterung für meine Arbeit ist zumindest zur Zeit an einem kleinen Ort. Dank Routine läuft der Laden trotzdem, nach rund 14 Jahren Erfahrung im gleichen Berufsfeld hat man eine gewisse Kaltblütigkeit entwickelt. Man muss sich auch nichts mehr beweisen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-1730588271277389977?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/1730588271277389977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=1730588271277389977' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1730588271277389977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1730588271277389977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/wochenbeginn-und-erwartungen.html' title='Wochenbeginn und Erwartungen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-4516114941685983837</id><published>2008-07-27T20:13:00.003+02:00</published><updated>2008-07-27T20:44:21.584+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ferien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Bilanz einer Ferienwoche</title><content type='html'>Ich war diese Woche mit meiner Tochter in den Ferien. Um es vorweg zu nehmen: es waren gute Ferien, ich konnte mich ganz meiner Tochter annehmen. Das Programm war vielfältig und voller Freude. Wandern, baden (im Hallenbad, der See auf 1800 m.ü.M. war dann doch etwas kalt mit knapp 14 Grad), spielen, Musik hören, Freiburger Puppentheater, malen, mit der Kutsche unterwegs, halt das ganze Programm. Die Kleine ist jetzt für rund 10 Tage bei Verwandten, dann geht's wieder los mit dem Kindergarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bergwelt brachte tagsüber eine kurzzeitige Erleichterung. An einem (einzigen) Morgen war ich alleine unterwegs (die Kleine war in der Obhut des Hotelkindergartens), da wanderte ich auf einen Berg auf knapp 2'500 m. Die Sicht auf das Oberengadin war atemberaubend, die Stille, der zügige Malojawind, all das schafft Distanz zum Alltag und letztlich zu sich selbst. Und dennoch: der Kontrast zwischen innen und aussen machte sich natürlich auch da bemerkbar. Immer wieder musste ich an meine Frau denken, an die gemeinsamen Wanderungen, einmal mehr konnte ich nicht gänzlich abschalten und mich dem Hier und Jetzt anvertrauen. Die Nächte waren besonders schlimm, einziger Lichtblick war die kalte Bergluft, die durch das offene Fenster ins Zimmer gelang und den etwas heissen Kopf beruhigte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute, als ich die Wohnung betrat, ging es mir sehr schlecht. Nachdem ich die Ferienwäsche erledigt hatte, rief ich meiner Frau an. Wir sind heute abend zusammen essen gegangen. Das Gespräch war gut, das Essen im übrigen auch. Sie weiss, wo ich emotional stehe, ich weiss auch über sie Bescheid, sie macht mir nichts vor, und ich bin froh darüber. Die Trennung ist unabwendbar, das sagte sie mir auch heute, ich war darauf vorbereitet, und dennoch: es tut immer wieder weh, das Unabwendbare zu akzeptieren, jedenfalls geht es mir so. Ich fühle mich heute abend dennoch etwas erleichtert. Zwar weiss ich nicht, wie es weitergehen soll. Der "Neuanfang" ist nach wie vor nebulös, meine Innenwelt würde ich, etwas zugespitzt formuliert, als Ruinenlandschaft bezeichnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor mir liegt eine neue Arbeitswoche. Diese wird kaum fulminant beginnen, und ich werde mich auch nicht stressen lassen. Meine Frau und ich haben abgemacht, dass wir uns auch während der "kinderlosen" Zeit treffen, morgen zum Mittagessen, dann auch abends. Es mag sonderbar tönen, aber diese Begegnungen brauchen beide, sie helfen uns, die Trennung besser bewältigen zu können. Und vor allem müssen wir über das weitere Vorgehen sprechen, nicht zuletzt natürlich im Interesse unseres Kindes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-4516114941685983837?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/4516114941685983837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=4516114941685983837' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4516114941685983837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4516114941685983837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/bilanz-einer-ferienwoche.html' title='Bilanz einer Ferienwoche'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-7617136087081250886</id><published>2008-07-21T21:33:00.005+02:00</published><updated>2008-07-21T22:07:07.578+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Über das Schweigen</title><content type='html'>Den Beitrag von &lt;em&gt;Antje&lt;/em&gt; zu meinem gestrigen Eintrag habe ich mit Interesse gelesen. Sie kann mein Verhalten nicht nachvollziehen, was den Umgang mit Gefühlen anbelangt. Antje macht das denn auch offenbar ganz anders, wie sie schreibt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Meine Gefühle liegen auf meiner Zunge und müssen immer raus (...). Wir können sprechen um uns mitzuteilen - und wenn man dabei weinen/schreien/heulen muss weil einem etwas weh tut - dann ist das m.M.n. nichts schlimmes und vor allem weiß der andere dann wie es einem geht!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dagegen habe ich überhaupt nichts einzuwenden - es ist letztlich eine Frage des Temperaments, der Persönlichkeit und damit sehr individuell gefärbt. Wenn man sich die Literaturgeschichte anschaut, so wäre Antje eine Vertreterin des Strum-und-Drang, die jungen Goethe und Schiller gehörten zu dieser Gattung, ihre Schriften aus dieser Zeit sind dementsprechend gefühlsbetont, um nicht zu sagen gefühlsschwanger. Als junger Mann habe ich &lt;em&gt;die Leiden des jungen Werther&lt;/em&gt; von Goethe mit Genuss gelesen - heute habe ich Mühe damit. Gewiss, man soll zu seinen Gefühlen stehen. Ich will aber meiner Frau nicht als Heul-, Schrei- und Weinonkel begegnen (was nicht heisst, dass ich in ihrer Gegenwart nicht weinen kann), sondern will meine Gefühle auch und zunächst einmal einordnen können, erklären können, was nur aus einer gewissen Distanz möglich ist, denke ich mir mal. Darüber hinaus bin ich nun mal zur Zeit nicht in der Lage, über alles und jedes sprechen zu können. Wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt gewissermassen zu einem Thema "alles" gesagt und gewälzt worden ist, muss eine Pause eingeschaltet werden, um der Zeit Raum zu lassen. So erging es mir heute abend: ich hatte während des gemeinsamen Nachtessens ein (vorübergehendes) Tief, von meiner Frau darauf angesprochen, war ein Gespräch darüber nicht sinnvoll, denn: ich hätte mich nur wiederholt, hätte das gesagt, was bereits gesagt worden ist. Wem nützt das? Ich bin zutiefst protestantisch, das heisst, ich mag es nüchtern und ohne Brimborium. Ich denke, jeder Mensch soll vor allem authentisch sein (die einen sind eher kopflastig, andere mehr gefühlsbetont, wie auch immer), das ist eine gute und ehrliche Basis nicht nur für die Kommunikation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tagesbilanz: Heute war ich mit meiner Tochter im Zoo. Es war ein gelungener Tag, anstrengend, aber gut und sinnvoll. Die Krise am Abend war wie gewohnt heftig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-7617136087081250886?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/7617136087081250886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=7617136087081250886' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/7617136087081250886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/7617136087081250886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/ber-das-schweigen.html' title='Über das Schweigen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5615655525824611011</id><published>2008-07-20T21:12:00.004+02:00</published><updated>2008-07-20T21:44:51.428+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Sonntagsbilanz</title><content type='html'>Der heutige Sonntag war für mich schwierig. Ich fühle mich schlapp, abgekämpft, als hätte ich ausdauernd Spitzensport getrieben. Dabei bewege ich mich kaum, weil ich die Energie einfach nicht aufbringen kann. Wir waren heute zu Dritt, aber trotzdem getrennt. Meine Frau hat ihre Sorgen, ich die meinen, darüber zu sprechen geht nicht, aktuell zumindest nicht. Der Tochter geht es gut, ich würde sagen sehr gut, sie freut sich über das Leben und nicht zuletzt auch über die anstehenden Bergferien mit Papa. Ich weiss nicht, was das ist, dass vor allem der Abend eine Qual darstellt. Die Unruhe macht sich breit, das Einzige, was etwas beruhigt, ist das Schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten: kein Fernsehen, keine Musik, keine Literatur, nichts. Ich höre die Vögel, wie sie ihren Abendgesang vollbringen, von Ferne dann und wann ein Auto vorbeifahren, aber vor allem: ich spüre die Leere. Was sich auch bemerkbar macht, ist mein zunehmendes Schweigen. Wenn meine Frau da ist, kann ich kaum einen Dialog führen, und sie sehnt sich auch nicht danach. Da ist wohl jede/r mit sich selbst beschäftigt. Es ist schwierig, unter diesen Umständen zu leben, zumindest mit Freude zu leben. Ich funktioniere zwar, aber das war's dann schon. Nun sind wir seit drei Wochen räumlich getrennt, aber es kommt mir wie eine Ewigkeit vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Donegan&lt;/em&gt; hat in seinem letzten Kommentar seine aktuelle Situation in wenigen Worten umschrieben mit "ich gehöre nicht mehr dazu". So empfinde ich es auch, dieses Nicht-mehr-Dazugehören. Die Familie ist zerstört, was bleibt, sind ein Kind und zwei Erwachsene, die sich gemeinsam um das Wohl dieses Kindes kümmern, ansonsten aber getrennte Wege gehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5615655525824611011?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5615655525824611011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5615655525824611011' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5615655525824611011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5615655525824611011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/sonntagsbilanz.html' title='Sonntagsbilanz'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5460156978763904101</id><published>2008-07-19T22:07:00.006+02:00</published><updated>2008-07-19T22:34:40.202+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Heimat</title><content type='html'>Bilanz des heutigen Tages: durchzogen. Nachmittags mit der Kleinen im Schwimmbad, da ging die Post ab. Abends gemeinsames Nachtessen, die Kleine ins Bett bringen (zusammen mit meiner Frau, also ritualisiert) - und dann folgt eine Krise, die mich einmal mehr durchgeschüttet hat. Immer wieder dieses Wälzen, Gedanken wie "hätte ich doch damals", dann all diese Bilder aus der sogenannten Vergangenheit, sie verfolgen mich regelrecht. Es braucht viel Disziplin, um hier Gegensteuer zu geben. Manchmal gelingt es, tagsüber besser, abends schlecht bis überhaupt nicht. Die Nächte sind auch relativ schlecht, ich habe einen sehr leichten Schlaf und verwache entsprechend schnell. Auch leide ich an Albträumen. Einmal mehr muss ich mir sagen: Stagnation. Ich komme nicht vom Fleck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächsten Dienstag fahre ich mit der Tochter in die Ferien, aber ich kann nicht einmal die Frage beantworten, ob ich mich auf diese paar Tage Ferien freue. Irgendwie belasten sie mich, da die Ferien dort stattfinden, wo wir seit Jahren hingehen. Viele Leute im Hotel kennen uns, auch und vor allem das Personal. Das schafft auf der einen Seite Kontinuität und ermöglicht es, die Landschaft und mithin den Mikrokosmos immer besser kennenzulernen. Aber die Landschaft und alles drum herum ist gewissermassen emotional besetzt. Doch das will ich in Kauf nehmen. Es würde mich stressen, an einen unbekannten Ort Ferien zu machen. Wenn ich demgegenüber ins Engadin gehe, kann ich gleich mal ankommen, und ein Gefühl von Heimat umgibt mich dann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimat. Heimat ist Geborgenheit, Vertrautheit, Sicherheit. Ein Stück Heimat habe ich nun verloren. Heimat kann nicht ersetzt werden. Wenn meine Heimatstadt abbrennt, kann ich mir keine Ersatzheimat beschaffen. So gesehen ist Heimat etwas Einmaliges. Die Heimat zu verlieren ist eine sonderbare Erfahrung, es kommt einer Amputation gleich. Dieses Gefühl erlebe ich heute abend besonders stark.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5460156978763904101?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5460156978763904101/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5460156978763904101' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5460156978763904101'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5460156978763904101'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/heimat.html' title='Heimat'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-8767244768514611895</id><published>2008-07-18T22:24:00.004+02:00</published><updated>2008-07-18T23:09:38.855+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Die Frage nach der Sinnhaftigkeit</title><content type='html'>Heute abend habe ich mich gefragt, was denn wäre, wenn das Kinderzimmer schon jetzt leer wäre. Das wird ja irgend wann der Fall sein, nicht heute, aber in gut 12 Jahren kann es soweit sein. Ich bin in einer Lebenssituation, in der ich eine klare Aufgabe habe: die bestmögliche Erziehung und Begleitung der Tochter. Und was dann? Dann bin ich um eine Erfahrung reicher, gewiss, habe womöglich mehr graue Haare und ansonsten stehe ich einige wenige Jahre vor dem 60. Geburtstag (und damit wenige Jahre vor der Pensionierung). Wenn ich solche Gedanken wälze, geht es mir nur noch schlecht. Warum ich es trotzdem tue, weiss ich auch nicht. Aber die Ängste, die hinter solchen Gedankengebäuden stehen, sind evident: es ist die Angst vor der absoluten Leere und Einsamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist mir auch bewusst, dass diese Frage sich so ode so stellen wird, ob getrennt lebend oder nicht. Letztlich geht es um die an sich banale Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lebens. Die Vorstellung, gewissermassen wie der einsame Wolf sich dem Prozess des Älterwerdens auszusetzen, stimmt mich nicht heiter, um es vorsichtig auszudrücken. Ich komme mir vor, als sei ich in einer Sackgasse. All meine Tagebuchbeiträge seit dem Umzug laufen unter dem Stichwort "Neubeginn". Und worin besteht der Neubeginn? Das weiss ich nicht. Die Herausforderungen des Alltags und des Berufs, sprich der Gegenwart, fordern mich und verlangen nach meiner vollumfänglichen Präsenz. Aber was dann? Immer wieder quält mich die Frage, was die Zukunft bringen werde. Ich weiss: die Zukunft ist offen, ist Objekt unseres Willens und somit gestaltbar, zumindest in den groben Zügen. Ist dem wirklich so?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lisa sagte in einem kürzlichen Kommentar (zumindest sinngemäss): alles habe seinen Sinn. Wer davon ausgeht, dass letztlich alles (s)einen Sinn hat, muss an eine höhere Instanz glauben, wie man diese auch bezeichnen mag, welche sinnstiftend das Leben eines jeden lenkt. Dieser Gedanke mag Trost spenden und Hoffnung zulassen. Ich für mich mag zur Zeit keinerlei Sinn bezüglich der Trennung erkennen. Ich schaue, dass ich "über die Runden" komme. Glücklich sind jene, die Hoffnung bewahren können, was ihnen auch immer zustossen mag. Leider gehöre ich nicht zu jener Kategorie von Menschen. Was sagte Sartre kurz vor seinem Tod? &lt;em&gt;Ich weiss, dass ich in der Hoffnung sterben werde&lt;/em&gt;. Darüber nachzudenken lohnt sich alleweil.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-8767244768514611895?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/8767244768514611895/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=8767244768514611895' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8767244768514611895'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8767244768514611895'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/die-frage-nach-der-sinnhaftigkeit.html' title='Die Frage nach der Sinnhaftigkeit'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-7366557160621178245</id><published>2008-07-17T21:37:00.003+02:00</published><updated>2008-07-17T21:53:15.863+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Alltag</title><content type='html'>Heute habe ich nichts Neues zu vermelden. Am Morgen waren wir zu Hause, Puzzlespiele und dergleichen mehr, nachmittags dann war ich allein mit meiner Tochter unterwegs. Die grüblerischen Gedanken waren nicht sehr präsent, vielmehr liess ich mich gedanklich treiben vom Hier und Jetzt. Meine Frau sehe ich täglich, sie schafft es geradezu meisterhaft, Distanz zu markieren und dennoch für die gemeinsame Aufgabe da zu sein. Man ist zwar zusammen, aber ist es dennoch nicht. Eine eigentümliche Situation, über die ich momentan nicht weiter nachdenken möchte. Ich bin nur noch müde und in einer gewissen Weise erschöpft. Kopfschmerzen sind keine zu beklagen, nur der Rücken schmerzt dann und wann. Ich habe wieder damit begonnen, meine Lieblingszeitung zu lesen, das lenkt mich ab und gibt mir das Gefühl, Teil dieser Welt zu sein. Musik hören liegt (noch) nicht drin, selber Gitarre spielen auch nicht. So geht auch dieser Tage langsam seinem Ende zu, die Zeit plätschert dahin und lässt jegliche Orientierung vermissen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-7366557160621178245?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/7366557160621178245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=7366557160621178245' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/7366557160621178245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/7366557160621178245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/alltag.html' title='Alltag'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-1274272007313369921</id><published>2008-07-16T20:53:00.003+02:00</published><updated>2008-07-16T21:09:16.406+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Nichts Neues</title><content type='html'>&lt;em&gt;Es ist ein Mehrfrontenkrieg der Gefühle, wobei Selbstmitleid auch noch immer mein grösster Feind ist in diesem Verarbeitungsprozess.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, Donegan, so geht es mir auch im Moment. Nur wüsste ich nicht, wie ich zu all dem auch noch ein pubertierendes Kind betreuen könnte. Ist man in der Situation, &lt;em&gt;muss&lt;/em&gt; es wohl gehen, aber dennoch stelle ich mir diese Konstellation als zusätzlich belastend vor. Unsere Tochter ist zur Zeit eine Bereicherung, da sie unentwegt auf die schönen Seiten des Lebens aufmerksam macht, ohne aber andere Aspekte ausser Acht zu lassen. Der Tod meines Vaters beschäftigt sie immer wieder, und sie will wissen, wie es ihrem Grossvater im Himmel geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute waren wir im Schwimmbad, in welchem es auch schöne Wellen hat. Jedenfalls für den Nachwuchs war es ein wiederum schöner Ferientag. Ich selber konnte etwas schwimmen, aber eher lustlos, mehr einer inneren Vernunftstimme folgend. Ansonsten: Neuigkeiten habe ich keine zu verzeichnen. Der Sommer ist da, aber ich spüre ihn nicht wirklich. Vielmehr sehne ich mich nach dem Nebel des Herbstes, nach dem frühen Eindunkeln, nach Nässe und Kälte. Eigentlich logisch: ich möchte, dass der innere Zustand mit dem äusseren im Einklang steht. Das heranziehende Gewitter wird etwas Abkühlung bringen - hoffentlich auch in mentaler Hinsicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-1274272007313369921?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/1274272007313369921/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=1274272007313369921' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1274272007313369921'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1274272007313369921'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/nichts-neues.html' title='Nichts Neues'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5082708088826487555</id><published>2008-07-15T21:44:00.003+02:00</published><updated>2008-07-15T22:10:56.019+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Neues Kinderzimmer bestellt</title><content type='html'>Heute haben wir das neue Kinderzimmer bestellt. Meine Frau und die Tochter gingen gemeinsam los, um bei der IKEA die Möbel einzukaufen. Das Kind freut sich auf das zweite Kinderzimmer. Ich bin natürlich froh, dass der Start gelungen scheint. Und gleichzeitig führt mich das Ganze wieder dort hin, wo ich im Grunde der Dinge ja schon stehe: ins Leere. Quälende Gedanken zur Zukunft werden aktiviert, freilich ohne erkennbaren Sinn. Die Zukunft als Bedrohung, die Gegenwart als Mühsal, die Vergangenheit als Last. Ich sage es nochmals: so habe ich mir den Lebensverlauf nicht vorgestellt. Jammern führt nicht weiter, die Gefahr des Selbstmitleids ist erkannt. Aber wenige Jahre vor der ominösen Zahl 50 sind solche Lebenskrisen bzw. Wendepunkte wohl kaum dazu geeignet, auf das Erreichte stolz zu sein. Alles ist komplizierter geworden, anspruchsvoller, aufwändiger. Die Bewältigung des Alltags gelingt zwar mehr oder weniger (das setzt allerdings eine entsprechende Disziplin voraus), aber die Wahrnehmung auf das Leben ist anders geworden. Gefühle der Leere paaren sich mit solchen der Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit. Die (innere) Spannung ist manchmal kaum auszuhalten: zwar ist man getrennt, aber man sieht sich täglich, der Ton ist sachlich, nüchtern, ja funktional. Es scheint, als ob durch diese Form der Kommunikation Gefühle nicht zugelassen werden sollen. Vermutlich wird dem so sein. Und immer wieder der Gedanke, abends doch schnell anzurufen. Aber ich lasse es dann sein. So auch jetzt. Es ist Zeit für den Schlaftee.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5082708088826487555?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5082708088826487555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5082708088826487555' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5082708088826487555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5082708088826487555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/neues-kinderzimmer-bestellt.html' title='Neues Kinderzimmer bestellt'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5316241143632291953</id><published>2008-07-14T22:08:00.007+02:00</published><updated>2008-07-14T22:41:10.318+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vater'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Tochter reagiert gelassen - bis jetzt zumindest</title><content type='html'>Heute hat unsere Tochter registriert, dass es also zwei Wohnungen gibt, jene von Mama und eben jene von Papa. In der Mamawohnung ist Mama Chefin, in jener von Papa der Papa. Und die Tocher ist jeweils Chefin der beiden Kinderzimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aha, meinte sie dann, dann machen wir es so, &lt;em&gt;ich schlafe 10 Tage bei Mama, und mache jeweils Striche, um die Übersicht zu behalten, dann 10 Tage bei Papa&lt;/em&gt;. Es scheint, als habe sie die neue Situation mit Fassung zur Kenntnis genommen, ja dass sie das Ganze als etwas Abenteuerliches empfindet. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Wenn es dann soweit ist, kann sich die Situation ändern. Aber immerhin, die erste Reaktion war aus meiner Sicht positiv und eigentlich erstaunlich für ein Kindergartenkind. Das Kind ist nicht verunsichert. Freut es sich gar darauf, weil die eine Wohnung ganz in der Nähe der Freundin x ist, die andere ganz in Nähe der Freundin y? Sie weiss: an jedem Morgen ist die Mama bzw. der Papa zugegen, dann wird gemeinsam das Frühstück eingenommen. Und der Papa wird sie wie bis anhin täglich zum Kindergarten begleiten. Das wird eisern eingehalten. Mittwochs jeweils gemeinsames Abendessen, das Wochenende ebenso. Montags ist der Papa ganztags zu Hause, die Mama Freitags. Dazwischen geht sie in die Tagesschule, wie bis anhin. Die Tagesschule ist für sie ein eigentlicher Hit, hier hat sie viele Freundinnen und klare und transparente Strukturen. Wir sind mit dem Angebot und dem Personal mehr als zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir streben das Modell "4-3" an, das heisst für eine Woche habe ich sie an drei Tagen, in der folgenden dann für vier Tage. So wechseln wir uns ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den Sommerferien wollen wir mit der Umsetzung beginnen. Ich fürchte mich ein wenig davor. Ich kann mich einfach nicht mit der Trennung abfinden, das wird der Grund sein, weil ich letztlich diese Veränderungen - ja man muss von einem eigentlichen privaten Paradigmawechsel sprechen - als grotesk empfinde, als Zumutung gar. Ich merke schon: ich bin unzufrieden und will einen Zustand aufrechterhalten, der vergangen sind, womit wir einmal mehr bei "meinem Thema" wären. Einige mögen einwenden: ach, sei doch zufrieden, das mit der Betreuung der Tochter ist doch ein mustergültiges Vorgehen. Ja, gewiss, es könnte auch anders sein. Aber es tröstet mich nicht. Ich quäle mich mit Gedanken, die nicht produktiv sind, und denke an die ferne Zukunft und dergleichen mehr. Und dabei fällt mir ein, dass ich letzte Nacht wieder von meinem verstorbenen Vater geträumt habe, es war ein sonderbarer Traum, ich sah ihn, wie er bei bester Gesundheit Dinge voller Tatendrang tat. Das sind Träume geboren aus Verlustängsten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5316241143632291953?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5316241143632291953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5316241143632291953' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5316241143632291953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5316241143632291953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/tochter-reagiert-gelassen-bis-jetzt.html' title='Tochter reagiert gelassen - bis jetzt zumindest'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5107012868197362272</id><published>2008-07-13T20:55:00.003+02:00</published><updated>2008-07-13T21:12:55.777+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Bilanz eines Sonntags</title><content type='html'>Heute war es regnerisch, kühl, nass. Morgens zu Hause, die Tochter spielt. Die Gespräche mit meiner Frau sind gut, zumal es mir am Morgen relativ gut geht. Ich vermeide dabei, zu sehr meine Gefühlslage zu offenbaren, ich will sie damit nicht belasten und vor allem: es wäre kaum weiterführend. Ich kenne ihre diesbezüglichen Positionen und Stellungnahmen. Damit will ich es bewenden lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags dann gehen wir zum Spielplatz, Ballspiele sind angesagt, und es geht mir zusehends schlechter. Aber was erzähle ich da, es ist mein Alltag, dieses auf und ab. Meine Frau ist nach dem üblichen gemeinsamen Abendessen nun in ihrer Wohnung, ich in meiner, die Kleine schläft tief und friedlich. Die Situation kommt mir einmal mehr grotesk vor, aber ich kann sie nicht ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich nun versuche: die Gedanken vorüber ziehen zu lassen (ohne sie zu bewerten), versuchen, etwas Musik zu hören, dazu einige Zeilen zu lesen und den Schlaftee zu geniessen. Das heisst, den Abend zu nehmen, wie er nun einmal ist. Abends verspüre ich eine eigentümliche Leere. Es gilt, möglichst produktiv mit ihr umzugehen. Mit dieser Bilanz werde ich morgen Montag die gemeinsame Ferienwoche in Angriff nehmen. Schritt für Schritt, ohne mich von quälenden Gedanken allzu sehr verrückt machen zu lassen. So hoffe ich wenigstens, den Alltag etwas besser bewältigen zu können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5107012868197362272?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5107012868197362272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5107012868197362272' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5107012868197362272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5107012868197362272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/bilanz-eines-sonntags.html' title='Bilanz eines Sonntags'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-2785517489302991645</id><published>2008-07-12T21:56:00.005+02:00</published><updated>2008-07-12T22:22:27.061+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Fehlende Wegweiser</title><content type='html'>Heute waren einmal mehr die emotionalen Wechselbäder da. Während des Tages ging es mir einigermassen gut, spätnachmittags und  dann abends wiederum schlecht. Es scheint, als ob sich diesbezüglich die Tage wiederholen würden. Ich erlebe zur Zeit eine Phase der Stagnation. Was ich versuche: &lt;em&gt;im Moment&lt;/em&gt; zu leben, Tag für Tag, nicht zu sehr an morgen zu denken. Die &lt;em&gt;Leere&lt;/em&gt; in der neuen Wohnung ist beinahe unerträglich. Ich ertappe mich beim Gedanken, meiner Frau rasch anzurufen, aber dann lasse ich es sein. Wozu denn auch? Worte des Trostes sind keine zu erwarten, verständlicherweise. Jeder muss jetzt seinen Weg gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Wanderer weiss aber: ohne Wegweiser wird es schwierig, ohne Kompass oder Karten ausgerüstet sollte man auf eine Bergtour eher verzichten. Nur wer den Weg kennt bzw. sich im Gelände orientieren kann, kann sich sicher bewegen. Das heisst nicht, dass er vor Überraschungen gefeit wäre. Aber er kennt den Anfangs- und den Endpunkt, er vermag die Gefahren richtig einzuschätzen. Nun stehe ich mitten im Leben, aber eben ohne Wegweiser. Zwar habe auch ich meine Verpflichtungen, namentlich gegenüber dem Kind, aber was darüber hinaus zu tun ist, das weiss ich nicht. Letztlich geht es um die hochtrabend anmutende Frage nach dem Sinn des Lebens. Eine Trennung vermag diesbezüglich alles oder doch zumindest sehr vieles in Frage zu stellen. Die bohrenden Fragen nach dem "und jetzt?" lassen keine Ruhe zu. Was gestern noch galt, gilt plötzlich nicht mehr. Ja, ich erlebe diese Zeit als chaotisch und demzufolge als ein Lauf im Labyrinth. Da ist keine Übersicht vorhanden, keine Orientierung, es gibt auch keine Perspektiven. Was ich mir jetzt gönne: einen Schlaf- bzw. Nerventee, der mich hoffentlich beim Einschlafen etwas helfen wird. Allen einen guten Sonntag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-2785517489302991645?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/2785517489302991645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=2785517489302991645' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2785517489302991645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2785517489302991645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/fehlende-wegweiser.html' title='Fehlende Wegweiser'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-2076372845602776043</id><published>2008-07-11T21:07:00.003+02:00</published><updated>2008-07-11T21:51:33.786+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Auf und ab (einmal mehr)</title><content type='html'>Einmal mehr vielen Dank für die Reaktionen. &lt;em&gt;Das Glücksgefühl findet nur in den eigenen Gedanken statt&lt;/em&gt;. Ja, donegan, dem ist so. Ich bin mit allem einverstanden, was gesagt worden ist. Meine Gefühlswelt ist trotz der Einsicht sehr starken Schwankungen unterworfen, Lichtblicke werden jäh von grüblerischen Gedanken zunichte gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute während des Tages war ich in einer gewissen Art und Weise ruhig. Ich war beim Hausarzt, der mir einen Psychotherapeuten empfehlen konnte. Ich habe mit diesem sofort Kontakt aufgenommen und einen Termin nach seinen Ferien gleich mal gebucht, das wird Ende Juli der Fall sein. Ich brauche eine Person, die strukturiert und mit dem notwendigen Wissen und Hintergrund meine Situation analysiert. Ich weiss, dass es kein Spaziergang sein wird. Ich bin aber bereit, ohne Wenn und Aber mich auf diesen Prozess einzulassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags dann ging ich mit der Tochter kurz vor dem Gewitter ins Schwimmbad, das war einmal mehr ein Höhepunkt des Tages, das Kind greift nach dem Leben und ist voller Lebensfreude. Zu Hause angekommen, hat meine Frau das Nachtessen schon mal vorbereitet, die Stimmung war soweit gut, und plötzlich überfällt mich eine Welle von Angst, Traurigkeit, ja in einer gewissen Weise von Sinnlosigkeit, Schubladen (!) werden aktiviert, nicht willentlich, aber ich kann nicht Gegensteuer geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So fühle ich mich heute abend müde, ausgelaugt, vor allem aber unruhig, ich werde getrieben zu schreiben, Bücher lesen geht kaum, Musik hören ebenso wenig. Gedanken an die Zukunft mag ich schon gar keine anstellen. Was (kurzfristig) hilft, zumindest für das Einschlafen: ein schlichter Schlaftee aus der Apotheke. Das bevorstehende Wochenende löst bei mir momentan keine Gefühle aus. Die Leere macht sich breit, ohne Tränen, aber umso unbarmherziger. Ich sehe im Moment auch keinen Trost.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wir rufen die Vergangenheit ab. Das kann einerseits natürlich auch schön und wertvoll sein, führt uns dann aber vielleicht auch auf den Pfad von Illusionen&lt;/em&gt;. Donegan hat natürlich Recht. Aber ich bin mir nicht sicher ob der "Vergangenheit". Ich rufe sie nicht ab (das wäre eine aktive Handlung), vielmehr verfolgt sie mich (so kommt es mir jedenfalls vor). Ich gebe zu: ich habe vielleicht ein etwas gestörtes Verhältnis zur Vergangenheit. Wenn ich durch die Strassen laufe, begegne ich ihr immer wieder. Gebäude, Strassenzüge, Gerüche, Beizen, immer ist sie gegenwärtig. Auch wenn ich zumindest bestimmte Musik höre, assoziiere ich sie mit entsprechenden Erlebnissen. Das dürfte &lt;em&gt;auch&lt;/em&gt; ein Thema für die Psychotherapie sein, denke ich, nämlich der Umgang mit Erlebtem und damit wohl auch die Handhabung der erwähnten Schubladen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-2076372845602776043?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/2076372845602776043/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=2076372845602776043' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2076372845602776043'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2076372845602776043'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/auf-und-ab-einmal-mehr.html' title='Auf und ab (einmal mehr)'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-942415443193770370</id><published>2008-07-10T21:27:00.002+02:00</published><updated>2008-07-10T21:58:48.896+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Biographie - ein Spiel?</title><content type='html'>&lt;em&gt;du trägst so schwer an dieser vermeintlichen schuld und kannst dir selbst nicht vergeben. was würdest du heute anders machen? bist du so sicher, dass du alles richtig machen würdest, wenn es sich deine frau anders überlegen würde und du eine neue chance erhieltest? hast du die fehler die du dir zuschreibst, wissentlich und absichtlich begangen, deine frau absichtlich so verletzt? oder ist es dir passiert, im laufe der zeit, ohne es zu wollen, so, wie uns allen?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, Claudia, mit diesen Fragen bringst Du die Sache auf den Punkt. Dein Beitrag hat mich dazu bewogen, nach vielen Jahren wieder einmal die Bücher von Max Frisch durchzustöbern. Als junger Mann habe ich sie verschlungen, Stiller, mein Name sei Gantenbein, Homo Faber, all diese Geschichten mit der Frage nach der Identität. Wer bin ich? In Frisch's Theaterstück "Biographie - ein Spiel" habe ich mir heute den folgenden Satz gelb markiert (interessanterweise und wohl bezeichnenderweise hatte ich ihn vor über 20 Jahren gewissermassen ignoriert):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sie verhalten sich nicht zur Gegenwart, sondern zu einer Erinnerung. Sie meinen die Zukunft schon zu kennen durch Ihre Erfahrung. Drum wird es jedesmal dieselbe Geschichte. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das ist es wohl. Die Erinnerung, die letztlich lähmt und nicht Raum zulässt für Neues. Ich sehe das ein, ich kann es nachvollziehen, und doch: ich habe Mühe. Rund 20 Jahre, das prägt, das ist ein grosses Stück Lebensgeschichte. Ich bin kein Masochist, ich möchte auch unbeschwert leben können. Heute ist es mir ansatzweise gelungen, als ich mit meiner Tochter im Schwimmbad war, sie ist voller Lebensfreude, da werden Momente wahr, die das Vergessen zulassen. S&lt;em&gt;uch nicht vergeblich das große glück sondern versuch kleine momente, in denen es dir ein bisschen besser geht, &lt;/em&gt;ja Claudia, das tue ich, ich versuche es. Es sind dann kurze Momente, Momente des Glücks, immerhin, die dann aber wieder jäh unterbrochen, ja zerstört werden. Donegan hat mich insbesondere auf diesen Mechanismus hingewiesen, auf diese Schubladen, die aktiviert werden und eine Gefühlsspirale nach unten generieren. Es ginge darum, eben diese Schubladen nicht immer wieder zu öffnen. Die Einsicht wäre da, allein die Umsetzung ist schwierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Schuldfrage.&lt;/em&gt; Ich habe vieles falsch gemacht, sicher nicht mit böser Absicht, also nicht willentlich, aber fahrlässig, ja zeitweise grobfahrlässig. Im Nachhinein muss ich mir einfach gewisse Vorwürfe machen. Aber ich kann die Fehler nicht rückgängig machen. Und genau hier beginnt es dann bei mir zu drehen. Kürmann, die Hauptfigur im erwähnten Theaterstück von Frisch, kann an seiner Biographie nachträglich herumschrauben, experimentieren, den Film sozusagen zurückspulen, wo er gerade möchte, aber trotzdem: es kommt nicht anders. Ist dem so in der Realität? Und wenn wir eine zweite Chance erhalten (jeder Mensch sollte Anrecht haben auf eine zweite Chance), wiederholen wir uns in unseren Fehlern und Unzulänglichkeiten, weil wir uns letztlich "zur Erinnerung verhalten" (Frisch) und also nicht zur Gegenwart?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im übrigen sind die seelischen Schmerzen heute abend eher dumpf fühlbar. Ich habe aktuell keine akute Krise, vielmehr fühle ich mich nur noch traurig. Ich werde morgen bewusst nicht zu einem Psychotherapeuten gehen (wie ich das ursprünglich vor hatte), sondern vorerst zum Hausarzt. Danach sehe ich weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-942415443193770370?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/942415443193770370/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=942415443193770370' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/942415443193770370'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/942415443193770370'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/biographie-ein-spiel.html' title='Biographie - ein Spiel?'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-2985602958834304264</id><published>2008-07-08T22:04:00.005+02:00</published><updated>2008-07-08T22:31:47.772+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Los lassen - ein schwieriges Unterfangen</title><content type='html'>Heute konnte ich mich im Büro überhaupt nicht konzentrieren. Glücklicherweise habe ich zur Zeit nicht viel zu tun. Zwar sollte ich einiges lesen, aber ich mag einfach nicht. Der Kopf ist einem Druck ausgesetzt, so dass Arbeiten schwer fällt. Ich hatte heute abend ein längeres Gespräch mit meiner Frau. Es war ein an sich gutes Gespräch, und es bestätigt das Irreversible. Ich solle ihre &lt;em&gt;Seele frei geben&lt;/em&gt;, sagte sie mir. Es gebe kein Zurück, wichtig sei jetzt die gemeinsame Aufgabe bezüglich der Tochter und die eigene, sprich individuelle Entwicklung. Einige Stunden zuvor waren wir in einer Quartierbeiz, dann weiter in ihrer Wohnung. Da ging es mir emotional besonders schlecht. Ich sehe die Wohnung zum ersten Mal im Detail, eine schöne Altbauwohnung, sanft saniert, schöner Parkett. Ich bin froh, dass sie da fündig geworden ist. Aber die Symbolik ist schon stark: just an der Strasse, wo sie jetzt lebt, waren wir 18 Jahre zuvor auch, und zwar in einer kleinen Mansarde, nur einige Häuser weiter. Der Kreis scheint sich zu schliessen: dort, wo alles begann, hört es wieder auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Frau scheint alles oder doch vieles ohne Verbitterung hinzunehmen. Das Leben sei nun mal da, um zu lernen. Beide hätten Fehler begangen, nun gelte es eben, zu lernen. Sie könne aber nicht zurück, garantiert nicht, da sei zu viel passiert an seelischen Verletzungen. Ich sitze daneben und teile an sich diese Gedankengänge, bloss: ich kann eben nicht los lassen. Das ist mein Problem. Dann heule ich wie ein Teenager, später fühlen sich die Schmerzen bloss noch stumpf an, ich sitze in meiner Wohnung und bin einmal mehr von der Unruhe geplagt. Was mich hoffnungslos überfordern würde ist die Einleitung eines formellen Scheidungsverfahrens. Glücklicherweise ist das für meine Frau kein Thema. Es wäre für mich eine Horrorvorstellung, in irgendwelchen Gerichtsgebäuden herum zu irren. Auch wenn es eine einvernehmliche Scheidung wäre: es wäre eine Überforderung. Das mag irrational daher kommen, aber es ist nun einmal so. Ich weiss: ich kann nicht los lassen, will mich fest klammern. Ich brauche einfach Zeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-2985602958834304264?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/2985602958834304264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=2985602958834304264' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2985602958834304264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2985602958834304264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/los-lassen-ein-schwieriges-unterfangen.html' title='Los lassen - ein schwieriges Unterfangen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-4178438649783630569</id><published>2008-07-07T20:56:00.003+02:00</published><updated>2008-07-07T21:55:27.643+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Schwieriger Wochenbeginn</title><content type='html'>Heute spätnachmittags sind meine Frau und die Tocher zurück gekommen. Endlich, dachte ich mir. Meine Tochter schläft jetzt tief und friedlich in ihrem Zimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte heute abend mit meiner Frau ein Gespräch. Sie ist viel weiter als ich, was die Trennung anbelangt. Ich spüre auch eine gewisse Verhärtung, sie muss sich jetzt ganz auf sich selbst konzentrieren und gibt mir das auch deutlich zu verstehen: löse Du Deine Probleme, ich bin genug ausgelastet mit meinen Problemen. Ich will nicht jammern, aber ich fühle mich schlicht verlassen. Ich will an dieser Stelle nicht wiederholen, was ich schon mehrmals betont habe: &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; bin der, der das Ganze letztlich zu verantworten hat. Nun stehe ich vor dem Berg und weiss nicht weiter. Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob ich wirklich schon wieder umziehen soll, das wäre für die Tochter wohl zuviel des Guten. Nun muss es darum gehen, eine gewisse Ruhe einzubringen, was gut klingt, aber schwierig umzusetzen ist. Aber ich sehe ein, dass überstürztes Handeln in den wenigsten Fällen zielführend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Durchlesen meines Beitrags merke ich, dass ich von einem Gedanken zum anderen springe. Genau so, wie ich heute den ganzen Tag über unruhig war und mich nicht auf die Arbeit konzentrieren konnte. Wo jetzt strukturiertes Denken vonnöten wäre, herrscht vielmehr das Chaos. Auch emotional bin ich durcheinander und erschöpft. Die sich stellenden Fragen lassen mir keine Ruhe: was nun? was passiert mit deinem Leben, heute und morgen? wie konntest du bloss soweit kommen? So stehe ich mitten im Leben und muss eine ernüchternde Bilanz ziehen: Prüfung nicht bestanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das neue Modell der Betreuung unserer Tochter soll spätestens nach den Sommerferien greifen. Das heisst, dass sie behutsam auf die Mamawohnung vorbereitet wird. Das wird für mich schwierig werden, aber ich muss da durch. Eine Familie mit zwei Wohnungen im selben Quartier, ganz in der Nähe des Kindergartens. Eine gute Ausgangslage, und dennoch: das Kind wird die Trennung doch wahrnehmen, hier lebt Mama, da der Papa. Largo sagt zwar, dass es entscheidend sei, dass sich das Kind nach wie vor behütet und geliebt fühlen muss, von beiden Elternteilen, und dass Verlässlichkeit absolut wichtig sei, dann seien keine Tragödien zu erwarten (jetzt sehr verkürzt wiedergegeben). Dennoch mache ich mir Sorgen. Aber es gibt keine Alternativen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erlebe ich zur Zeit das Leben: als gnadenlos. Es werden keine mildernden Umstände zugelassen. Dann packt mich eine umfassende, sprich existenzielle Angst, die nach Trost sucht und sie dennoch nicht findet. Das Leben als Kampf. Dagegen liesse sich sagen: das Leben als Ort des Lernens, der Entfaltung, der Einsicht, des Wachsens. Und dabei sehne ich mich bescheiden nach etwas Ruhe, nach etwas Geborgenheit (im umfassenden Sinne verstanden) und nach einem gewissen Halt. Immer wieder ertappe ich mich beim naiven Gedanken, das Rad der Zeit zurückdrehen zu können. Gibt es ein Rezept, das dagegen wirken könnte? Wie kann man das Irreversible als Solches anerkennen und zulassen? Allein die Vorstellung, dass es kein Zurück gibt, macht mich schlicht verrückt und lässt in mir den Wunsch nach der weiter oben erwähnten Gnade aufkommen. Als (nicht praktizierender) Protestant wünsche ich mir Gnade. Diese bleibt mir verwehrt von einem Menschen, den ich immer noch liebe. Da merke ich: ich habe noch viel, sehr viel zu verarbeiten, zu akzeptieren. Die Herausforderungen des Lebens sind hoch, manchmal sehr hoch und verdammt anspruchsvoll. Die denkerische Einsicht ist das Eine, das Emotionale aber das Andere. Glücklich sind jene, die beides ohne Spannungen unter einen Hut bringen können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-4178438649783630569?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/4178438649783630569/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=4178438649783630569' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4178438649783630569'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/4178438649783630569'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/schwieriger-wochenbeginn.html' title='Schwieriger Wochenbeginn'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-920776953404738846</id><published>2008-07-06T20:54:00.006+02:00</published><updated>2008-07-06T21:47:02.546+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mutter'/><title type='text'>Vielen Dank!</title><content type='html'>Vielen Dank für die Post, Claudia und Donegan. Es tut gut, Eure Zeilen zu lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betreffend Psychotherapeuten: Ich denke, dass dies ein Versuch Wert ist. Ich will bewusst eine mir unbekannte Fachperson als Begleitung wählen, so einmal eine Stunde pro Woche sollte genügen, es geht mir darum, (auch) eine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Ich kann so einfach nicht weiterleben. Dieses Wochenende war ein kleiner Horrortripp, ich kann nicht ruhig da sitzen, nach 10 Minuten "juckt" es mich, ich stehe auf, laufe in der Wohnung umher, als ob ich in einem Käfig wäre, und werde immer und immer wieder mit Bildern, Episoden und dergleichen mehr eingedeckt und verfolgt. Heute nachmittag fuhr ich mit dem Fahrrad durch das Quartiersträsschen, wo meine Frau wohnt. Der Anblick ihrer Wohnung von aussen löste bei mir grosse Traurigkeit aus, alles geriet bei mir innert weniger Sekunden völlig durcheinander, gleichzeitig erinnerte ich mich an unsere erste gemeinsame Wohnung, in der wir noch mit Holz heizen mussten und das Studium zu absolvieren hatten. Dann wieder kommt in solchen Momenten das naive Bedürfnis auf, das Rad des Lebens zurückzudrehen, Sätze schiessen durch den Kopf wie "hätte ich doch" und dergleichen mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;@Claudia, das von Dir zitierte Gedicht gefällt mir, aber ich schaffe es einfach nicht, in der Gegenwart zu leben. &lt;em&gt;ich flüchte weder in erinnerungen noch erwartungen. ich bleibe in der gegenwart&lt;/em&gt;. Das ist eine hohe Anforderung an das Leben! Als Maxime kann ich das wohl nachvollziehen, aber ich kann trotzdem nicht danach leben, jetzt jedenfalls nicht. Ja vielmehr brauche ich die sogenannte Vergangenheit, um die Gegenwart überhaupt einordnen zu können. Nur in der Gegenwart leben kann man wohl nur dann, wenn man mit sich selbst im Reinen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;@Donegan. &lt;em&gt;Ich habe eine Tochter welche ein Recht hat auf Geborgenheit und Sicherheit wie sie Kinder eben brauchen. Das ist der Motor welcher mich trotz allen Hindernissen und trotz grossem Trennungsschmerz antreibt.&lt;/em&gt; Ja, genau, so sehe ich das auch, donegan. Deine Tochter ist jetzt voll in der Pubertät, da stellen sich andere Fragen als bei einem Kindergartenkind. Und trotzdem: das Anliegen ist identisch. Gedanken an die Zukunft verdränge ich wohl auch, aber im Grunde der Dinge kann ich auch gar nicht an die Zukunft denken, ich bin mit der Verarbeitung der Vergangenheit, die doch nicht vergeht, eingedeckt. Die Zukunft, wenn ich denn an ihr denke, macht mir ohnehin Sorgen, Sorgen auf Vorrat sozusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch was zur &lt;em&gt;Mutter&lt;/em&gt;: ich möchte es ihr sagen, aber ich fand bisher die passende Situation nicht. Und vor allem: ich kann immer noch nicht frei darüber sprechen (es hat also auch etwas mit mir zu tun). Ich möchte vermeiden, dass meine doch schon alte Mutter emotional überladen wird. Damit unterschätze ich meine Mutter nicht, aber ich weiss, dass sie sehr sensibel ist (aber auch gleichzeitig stark) und regelmässig in ambulanter psychiatischer Behandlung ist, was sich sehr stabilisierend auf ihrem Alltag auswirkt und sie dazu befähigt, weiterhin allein in ihrer Wohnung zu leben und für sich selbst zu sorgen. Sie wohnt im übrigen im gleichen Quartier wie wir, so dass spontante Besuche ohne weiteres möglich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder steht die Nacht bevor. Morgen kommt die Tochter zurück nach Hause, d.h. zu mir, denn das zweite Kinderzimmer in der Wohnung meiner Frau muss noch eingerichtet werden. Ich freue mich auf meine Tochter. Euch allen einen guten Wochenstart und viel Kraft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-920776953404738846?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/920776953404738846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=920776953404738846' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/920776953404738846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/920776953404738846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/vielen-dank.html' title='Vielen Dank!'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-8332296038664741260</id><published>2008-07-06T14:40:00.004+02:00</published><updated>2008-07-06T15:14:04.671+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Tiefpunkt</title><content type='html'>Heute bin ich an einen (weiteren) Tiefpunkt angelangt. Die Nacht verlieft glücklicherweise (relativ) gut, aber am Morgen bin ich aufgestanden, als hätte ich einen Marathon bestritten. Die Glieder sind schwer, der Atem fällt nicht immer einfach (ich bin normalgewichtig!), die Ruhe kommt nicht, im Gegenteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erlebe zur Zeit eine Verwandlung. Das Quartier, in dem ich lebe und das ich seit über 25 Jahren kenne und liebe, kommt mir eigentümlich fremd vor. Das Gefühl des zu Hause sein schwindet. Wenn ich bei mir in die Wohnung komme, werde ich emotional überfallen. Krass und überspitzt formuliert: das Gefühl der Heimat geht verloren. Das, was gestern noch identitätsstiftend wirkte, wirkt heute eher bedrohlich. Vielleicht war der Entscheid, diese Wohnung zu beziehen, ein Fehlentscheid. Die Wohnung bzw. deren Grundriss offenbart zu viele Erinnerungen. Überall sind sie präsent und nehmen Besitz von mir. Auch die Möbel sind die gleichen geblieben, wir haben uns diese aufgeteilt. Im Moment jedenfalls neige ich dazu, eine neue Wohnung zu suchen, frei von äusseren Erinnerungen, aber vielleicht ist dies bloss eine Täuschung, ich weiss es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Mittag habe ich meine Mutter zum Mittagessen in "unserer" Quartierbeiz eingeladen. Auch hier: voller Erinnerungen. Es mag verrückt und unverständlich wirken, aber ich habe meiner Mutter nichts gesagt von all den Geschehnissen. Meine Mutter ist 84 Jahre alt, ich würde ihr vermutlich zu viel zumuten. Das hat auch etwas mit mir zu tun (ich würde ihre an sich nachvollziehbaren Folgefragen nicht ertragen), aber was bringt es, eine alte Frau mit solchen Nachrichten zu konfrontieren? Was nützt es? Sie würde sich unendliche Sorgen machen, warum, wieso, und die Tochter, was passiert jetzt, wie geht es weiter, und so weiter und so weiter. Dem will ich mich nicht aussetzen, und ich will sie dem nicht aussetzen. Vielleicht werde ich das irgend wann später anders beurteilen, wenn ich dann soweit bin. Aber das kann noch verdammt lange dauern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann war ich beim Grab meines Vaters. Ich tue das nicht oft, vielleicht einmal alle zwei Wochen. Heute hatte ich ein intensives Bedürfnis, es zu tun, auch wenn ich bloss 10 Minuten dort verweile. Es hat natürlich Parallelen zu meiner jetzigen Situation, die ich als langsamen Sterbeprozess erlebe. Ich bin untröstlich, weil ich etwas zerstört habe, nicht willentlich, aber fahrlässig. Mildernde Umstände wären geltend zu machen, aber dafür ist es zu spät. Ich muss sagen: so versch....wie jetzt fühlte ich mich, so glaube ich, noch nie. Das Einzige, was hilft, ist das Schreiben. Zumindest temporär. Dann höre ich auf, lese mein Tagebuch kreuz und quer durch (und vor allem auch die tollen Kommentare), es fliessen die Tränen, der Atem stockt, ich komme nicht vom Fleck. Deshalb auch mein Wille, nächste Woche mit einem Psychotherapeuten das Gespräch zu suchen und dann allenfalls eine Therapie zu beginnen. Eine solche Entwicklung hätte ich mir nie träumen lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-8332296038664741260?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/8332296038664741260/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=8332296038664741260' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8332296038664741260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8332296038664741260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/tiefpunkt.html' title='Tiefpunkt'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-80351283358179591</id><published>2008-07-05T21:26:00.004+02:00</published><updated>2008-07-05T22:13:05.703+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Im Jammertal</title><content type='html'>Donegan und Claudia, vielen Dank für die Reaktion. Die Tür, die da aufgehen kann, von der donegan spricht, sehe ich nicht, jedenfalls jetzt nicht. Vielmehr sehe ich nur geschlossene Räume, ohne Türen, ich sehe Einbahnstrassen und durchschreite das Jammertal. Claudia scheint in einer ganz ähnlichen Lebenssituation zu sein: man rettet sich von einer lebensnotwendigen Aktion zur anderen, aufstehen, duschen, halt den Alltag bewältigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte soeben ein kurzes Telefongespräch mit meiner Frau. Sie kann nirgends mehr anknüpfen, sie wünscht sich Freundschaft und vor allem eine gemeinsame Basis für die Erziehung unserer Tochter. Ich hatte ja noch diese naive Hoffnung auf einen Neuanfang, aber daraus wird nichts. Wenn ich diese Zeilen schreibe, merke ich, wie ich mich gedanklich im Kreis drehe. Ich komme so nicht weiter und werde am Montag nach einer professionellen Hilfe Ausschau halten müssen. So wie jetzt kann ich nicht weiter leben, die Last ist zu schwer, ich habe das Gefühl, erdrückt zu werden, gleichzeitig verliere ich den Boden unter den Füssen. Draussen pfeifen noch die Vögel, ich sitze hier vor dem Bildschirm und führe mein Tagebuch weiter. Es ist schon bitter, gewissermassen mitten im Leben zum Schluss zu kommen: Mensch, hier hast du versagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann die bange Anschlussfrage: was geschieht mit der &lt;em&gt;Tochter&lt;/em&gt;, ich meine jetzt in emotionaler Hinsicht und im Hinblick auf ihr Wachstum im umfassenden Sinn verstanden? Wie wird sie das alles erleben, auffassen, verstehen? Mama und Papa haben zwei Wohnungen. Mal bin ich bei Mama, dann bei Papa, alles schön durchstrukturiert. Und dennoch: wir haben ein "Trennungskind". Auch für sie wird es eben nicht mehr so sein, wie es war, auch wenn wir alles Erdenkliche vorkehren, um ihre Situation einigermassen stabil zu gestalten. Ich erachte dies als sehr bitter, ja ich muss von einem Versagen sprechen. Das tut sehr weh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erlebe die momentane Situation wie ein langsames Sterben. Ich bin unendlich müde und finde dennoch den Schlaf nicht in optimaler Weise. Ich bin sehr unruhig und kann nicht still die Ruhe auf mich einwirken lassen. Ich muss mich aufraffen, um den Alltag zu bewältigen, es ist mit anderen Worten Mühlsal, die sich breit macht und mich zähmt und lähmt. Alles wird zuviel, und zuvor selbstverständliche Aktivitäten der Lebensfreude bereiten mir Kummer, so wie heute abend, als ich ins Schwimmbad ging. Ich musste mich überwältigen und bin dann die wenigen Runden geschwommen. Es tat gut, aber kaum war ich aus dem Wasser, spürte ich wieder diese unsägliche Unruhe in mir, die mir sagt: komm, geh weiter. Ja wohin des Weges? Selbst meine tägliche Lieblingslektüre, die Zeitungen, nehme ich kaum mehr zur Kenntnis. Alles, so scheint es, beunruhigt mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Situation erinnert mich in fataler Weise an den Tod meines Vaters vor gut einem halben Jahr. Das Faktum der Irreversibilität machte mich damals so zu schaffen, und jetzt erlebe ich das genau Gleiche: es ist irreversibel. Da ist nichts vorhanden, der sich diesem Faktum entgegenstellen könnte, keine Zauberflöte, nichts. Zudem: Überall ist die Erinnerung da, in mir und im gegenständlichen Sinn verstanden. Trennungen sind dann leichter zu bewältigen, denke ich mir, wenn die Beteiligten emotional in etwa "gleich weit" sind und eine gemeinsame Absicht vorhanden ist. Aber &lt;em&gt;wir&lt;/em&gt; sind eben nicht gleich weit. Wie gesagt: die Vorstellung eines "Abschiedsrituals" (V. Kast) zerreisst mir das Herz, meine Frau dürfte sich dies heute durchaus vorstellen. Wenn ich die gemeinsamen Jahre Revue passieren lasse mit all dem Erlebten, so kann ich einfach nicht los lassen. Obschon ich weiss und anerkenne, dass &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; ja die Quelle der hier beklagten Situation bin - das macht es im Gegenteil umso schwieriger, Abschied zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, so habe ich mir den Verlauf meines Lebens nicht vorgestellt. Was die Zukunft bringen wird, weiss niemand, jetzt geht es schlicht um die Bewältigung der Gegenwart. Ich bin noch nicht so weit, wie ich sein sollte. Ein langer Weg steht mir bevor. Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-80351283358179591?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/80351283358179591/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=80351283358179591' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/80351283358179591'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/80351283358179591'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/im-jammertal.html' title='Im Jammertal'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-658302951972317563</id><published>2008-07-04T22:57:00.003+02:00</published><updated>2008-07-04T23:38:27.590+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Unruhe und Hast</title><content type='html'>Allen herzlichen Dank für die aufmunternden Kommentare. Sie tun mir gut, und ich werde auf sie zurückkommen, indem ich sie laufend in meinen Beiträgen verarbeiten will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute abend war kein guter Abend: Innere Unruhe, Angstgefühle, kleinere seelische Zusammenbrüche. Ich mag zur Zeit keine Musik hören, schon gar nicht die TV-Kiste in Betrieb setzen (das tue ich schon lange nicht mehr, und wenn, dann nur gezielt, was aber wirklich selten vorkommt). Ich habe viel Lesestoff vor mir, Verena Kast zum Beispiel. Heute abend habe ich einige Seiten gelesen zum Thema Lebenskrisen als Lebenschancen. Ich musste nach wenigen Seiten aufhören, ich konnte einfach nicht weiter lesen. Die Vorstellung eines von ihr empfohlenen Abschiedsrituals führte mich in seelische Abgründe, was zeigt, dass ich noch sehr viel verarbeiten muss. Ich stecke in der Phase des Nichtwahrhabenwollens. Ich möchte, dass alles ein absurder Albtraum ist, aus dem ich demnächst befreit werde. Und immer wieder kommen sie, die quälenden Fragen, wie sie etwa Donegan in seinen Kommentaren beschreibt, um dann zur Kernfrage zu kommen: was habe ich aus meinem Leben gemacht? Ja, es ist Sch..., da zu stehen, wo ich stehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seelische Schmerzen tun verdammt weh. Wer sie nicht kennt, kann sich das so nicht vorstellen. Ich hatte in meinem bisherigen Leben nur sehr wenige Krisen, ja eine eigentliche Lebenskrise hatte ich nie - und jetzt stehe ich mitten drin. Verrückt, wie schnell alles gehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder ist sie da, die Nacht. Wie sie gnädiger sein als bisher? Meine diesbezüglichen Prognosen sehen nichts Gutes voraus. Morgen geht die Kleine mit meiner Frau bis Montag zu Verwandten. Die Wohnung wird noch leerer sein, als sie schon ist. Ich werde versuchen, mich aufzuraffen und Sport zu treiben (@ Lisa: zum Dauerläufer werde ich aber wohl nie...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schreibe immer noch von &lt;em&gt;meiner Frau&lt;/em&gt;, auch Donegan. Ein Zeichen, dass man sich mental noch lange nicht getrennt hat. Was sollte ich denn sagen/schreiben? Meine ehemalige Frau? Die Mutter meiner Tochter? Ich bin einfach noch nicht soweit. Für mich ist sie halt immer noch meine Frau. Dies hätte ich freilich früher auch verstärkt bemerken und zum Ausdruck bringen müssen, womit ich mein eigenes Verschulden einmal mehr betone und einsehe. Ach, der sogenannte Neubeginn. Ich kann einfach nicht auf Teufel komm' raus den "Neubeginn" proklamieren. Ich bin einfach noch nicht soweit. Ich kann nicht so tun, als hätte ich diesen Trennungsschritt im Kopf und im Herzen vollzogen. Ich ahne, dass mir das wohl nicht gut tut, auch meiner Frau nicht vermutlich. Darüber muss ich mir noch klar werden. Aber Gefühle lassen sich nun mal nicht auf Kommando abstellen. Wer würde dem widersprechen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-658302951972317563?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/658302951972317563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=658302951972317563' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/658302951972317563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/658302951972317563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/unruhe-und-hast.html' title='Unruhe und Hast'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-2395602677526445832</id><published>2008-07-03T21:18:00.002+02:00</published><updated>2008-07-03T22:05:12.155+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neubeginn'/><title type='text'>Neue Wohnung bezogen</title><content type='html'>Nun habe ich also die neue Wohnung bezogen. Am letzten Montag war es soweit: Umzug war angesagt. Es war ein heisser Tag - und ein emotional furchtbarer Tag. Ich fühlte mich nur noch wie ein Stück Elend. Zügig ging der Umzug voran, die Kisten bald wieder ausgepackt, alles ist säuberlich an seinem neuen Ort. Das wenigstens schafft etwas Ordnung im Seelengetümmel. Aber es bleibt eine äusserliche Ordnung, innen ist alles in Unordnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fühle mich, ich sage es mal direkt, verloren. Dramatischer ausgesprochen: ich fühle mich verlassen. Die bisherigen Nächte (vor allem die erste!) waren ein kleiner Horrortripp, ich wache nachts schweissgebadet auf, ich schaue auf die Uhr, 0330 Uhr, im Traum ist der verstorbene Vater vorgekommen, ich sah ihn auf einem Foto, und eine Stimme sagte zu mir: schau genau hin, auf diesem Bild sah man schon, dass er bald sterben würde. Und dann beginnt die Wälzen der Gedanken, mal hier, mal dort, unstrukturiert, hastig, dazu Herzklopfen, Tränen, Orientierungslosigkeit. Das Aufstehen am Morgen fällt schwer, aber gleichzeitig ist es wie eine Erlösung, endlich von der erdrückenden Nacht Abschied zu nehmen, und sei es bloss für 16 Stunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich dann während der Arbeitszeit. Ich bin zwar da, aber ich bin es dennoch nicht. Ich muss mich auf Teufel komm' raus konzentrieren, damit ich den Prozess weiter steuern kann. Meine Gedanken sind ganz woanders, ich lächle, wenn ich eigentlich weinen möchte. Meiner Frau geht es nicht viel besser. Sie ist auch am Ende ihrer Kräfte, wie sie mir heute sagte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann sprach sie Klartext: es werde sicher keinen Neubeginn geben. Die letzten Jahre seien für sie emotional furchtbar anstrengend gewesen, sie fühlte sich verlassen, habe es immer wieder probiert, aber von meiner Seite sei kein Echo zu vernehmen gewesen. Schleichend sei gewissermassen die Liebe gestorben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun? Die Umwälzung der letzten Zeit hat mir eines offenbart: dass ich meine Frau immer noch liebe. Und jetzt heisst es für mich, dennoch Abschied nehmen zu müssen. Es gibt keinen point of return. Wir bleiben ein Elternpaar, aber darüber hinaus müssen wir uns "freigeben". Und erst jetzt beginne ich zu realisieren, was in den letzten Jahren alles schief lief. Ich war ein passiver Zuschauer, unfähig, aus den Geschehnissen Konsequenzen zu ziehen, auf meine Frau zuzugehen. Es musste die persönliche Katastrophe eintreten, damit ich wach gerüttelt werde. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Und nun sitze ich also hier in dieser Wohnung, und die Leere erdrückt mich beinahe. Ich kenne die guten Ratschläge und bin daran, kluge Bücher zu lesen. Schön und gut, aber die Seele schmerzt. Die Lebensfreude, wo ist sie geblieben? Sie ist im Keller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ob all dem ist die Kleine munter, ja in höchster Form. Sie ist voller Lebensfreude und freut sich auf die anstehenden Sommerferien. Vor diesen habe ich Angst. Wir werden uns bezüglich Betreuung aufteilen und eine gemeinsame Woche gestalten. Dann wird die Tochter noch eine Woche bei Verwandten verbringen. Wir wollen sie behutsam auf die neue Situation vorbereiten und dann unser Modell der Betreuung langsam einführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles ist anders, nichts ist mehr so, wie es war. Ich muss mich fassen, mich in einem umfassenden Sinne pflegen, die Gedanken ordnen, die Trauer zulassen - und keinen Illusionen nachhangen. Es ist Schluss. Das tut weh. Manchmal denke ich mir: das alles ist mir zu viel. Es kommt mir vor, als werde ich von einem Berg langsam erdrückt, gnadenlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss nicht, was die anstehenden Zeit der Sommerferien alles bringen wird. Ich bin auf der einen Seite froh, dass sie kommt. Und gleichzeitig hoffe ich, dass sie nicht zu einer quälenden Zeit wird. Freiheit als Einsicht in die Notwendigkeit, so formulierte es Hegel. Eine schöne anspruchsvolle Definition. Noch bin ich nicht so weit. Der vor mir stehende Prozess kann lange dauern, ein, zwei, drei oder mehr Jahre. Ich will mich dem stellen, und gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass mir dazu die Kraft fehlt. Jetzt zumindest empfinde ich es so. Wenn ich meine Zeilen lese, so merke ich, dass ich gehörig durcheinander bin. Das Leben ist anspruchsvoll und nicht immer schön, nicht wahr? Ich merke schon: das wird wieder eine ziemlich verschissene Nacht werden - man entschuldige meine Ausdrucksweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle tausend Dank für die Reaktionen. Sie freuen mich und geben mir Mut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-2395602677526445832?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/2395602677526445832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=2395602677526445832' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2395602677526445832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2395602677526445832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/07/neue-wohnung-bezogen.html' title='Neue Wohnung bezogen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-6301476781236703066</id><published>2008-06-25T21:40:00.004+02:00</published><updated>2008-06-25T22:07:07.459+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Melancholie'/><title type='text'>Depression versus Traurigkeit</title><content type='html'>Hallo Fuchs, danke &lt;a href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;amp;postID=1588750043471323813"&gt;für Deinen Beitrag&lt;/a&gt;. Nun, ich bin, so glaube ich, nicht depressiv. Das mag so daher kommen, wenn man gewisse Beiträge von mir liest, aber ich würde meinen Zustand eher als traurig einstufen im Sinne von Melancholie. Ich will keine Wortklauberei veranstalten, aber eine Depression würde sich wohl ganz anders anfühlen: da ist keine Kraft mehr vorhanden, am Morgen aufzustehen, sich zu waschen, zu arbeiten, die Rolle als Vater adäquat wahrzunehmen, kurz: wer depressiv ist, kann den Alltag nicht mehr bewältigen. Ich kann ihn demgegenüber sehr wohl bewältigen, ich funktioniere, habe trotz Hitze einen gesunden Appetit, ich interessiere mich für das Weltgeschehen und geniesse gute Musik, aber: ich tue das alles auf einer Basis von Traurigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann meint Fuchs, dass letztlich die Welt ja nicht untergeht nach einer Trennung (ich verkürze mal etwas salopp seinen Beitrag). Ja, natürlich. Wenn ich meine/unsere Situation mit anderen Menschen vergleiche, die in existenziellen Nöten sind, dann sind das ja alles Luxusprobleme. Und trotzdem, auch wenn dies so ist: eine Trennung nach bald 20 Jahren ist kein Sonntagsspaziergang. Ich kann mir nicht einreden: &lt;em&gt;ach komm, andere müssen mit einem Dollar pro Tag überleben, du hingegen jammerst, hast alles, was du brauchst, also raff' dich auf&lt;/em&gt;. Es stimmt schon: materiell geht es mir ja gut, aber es gibt ja noch eine Dimension jenseits von Geld und materiellem Wohlstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern war ich in der neuen Wohnung. Sie ist bereits leer und damit bezugsbereit. Das war ein komisches Gefühl. Ich war gewissermassen konfrontiert mit dem Unabwendbaren, hier wirst du also sein, das soll das neue Zuhause sein. Da sass ich und dachte mir, einmal mehr, schlicht bloss &lt;em&gt;Scheisse&lt;/em&gt;. Und dann kamen Bilder wieder hoch, Bilder aus früheren Zeiten, Szenen, Augenblicke. Und dann der Riss. Und dann: wie werde ich mich einrichten? Da das Möbel x, dort das Möbel y. Eine grosszügige Wohnung, gewiss, aber die quälende Frage bleibt: und jetzt? Neubeginn, Chance nutzen - ich weiss. Und trotzdem. Es ist bitter, da zu stehen, wo ich bin. Eine Trennung empfinde ich als Versagen, zumal wenn man ein gemeinsames Kind hat. Ich habe mir vorgenommen, die anstehende Zeit des Umbruchs dafür einzusetzen, eine Bilanz zu ziehen. Noch bin ich nicht dazu fähig, weil mir eben die Distanz fehlt. Die Distanz zu den Geschehnissen muss sich zuerst einstellen, dann werde ich weitersehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-6301476781236703066?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/6301476781236703066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=6301476781236703066' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6301476781236703066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6301476781236703066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/06/depression-versus-traurigkeit.html' title='Depression versus Traurigkeit'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-1588750043471323813</id><published>2008-06-23T21:24:00.003+02:00</published><updated>2008-06-23T21:38:15.212+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Der Termin naht...</title><content type='html'>Ich schwitze, vorab wegen der Hitze. Und dann: jetzt wird es ernst. Meine Frau hat heute ihren Schlüssel zur neuen Wohnung erhalten. Ich habe diesen Umstand einfach mal so zur Kenntnis genommen. Ich mochte diese Neuigkeit nicht kommentieren. Aus Trotz? Ach, ich weiss es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ist einfach die Lebensfreude abhanden gekommen. Heute habe ich meine Tochter beim Spielen zugeschaut. Da habe ich mir gesagt: mein Gott, wie Kinder noch eine unverfälschte Lebensfreude haben! Wie sie singen, tanzen, sich bewegen und sich einfach (ja, bloss einfach!) ob der Tatsache freuen, dass sie leben. Sie freuen sich ob einer kleinen Blume am Strassenrand, an einer Schnecke, die dahin kriecht. Sie greifen buchstäblich nach dem Leben. Und die Erwachsenen? Wir haben diese Unschuld schon lange verloren. Ich verallgemeinere, ich weiss. Aber ich erlebe es so: der Alltag ist nicht immer einfach (vorsichtig ausgedrückt), der Beruf fordert, die Gedanken sind entweder vergangenheits- oder dann zukunftsgerichtet, aber die Gegenwart leidet. Kinder leben demgegenüber in der Gegenwart, und dieser Umstand trägt wohl wesentlich dazu bei, dass sie so glücklich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich mir vorgenommen habe: Ich will vermehrt in der Gegenwart sein. Nicht darüber hirnen, was war (angeblich) und was sein wird (womöglich). Der einzige Ort der Wahrhaftigkeit ist die Gegenwart. Ich habe oftmals hier von der Last der Vergangenheit geschrieben, und ich glaube nach wie vor daran, dass es keine Gegenwart ohne Vergangenheit gibt. Aber es kommt auf die Gewichtung an. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist nur dann sinnvoll, wenn sie neue Perspektiven zulässt bzw. aufzeigt. Ich will versuchen, diesem an sich banalen Lebensprinzip zu folgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-1588750043471323813?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/1588750043471323813/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=1588750043471323813' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1588750043471323813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1588750043471323813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/06/der-termin-naht.html' title='Der Termin naht...'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-3266383887600105267</id><published>2008-06-22T21:59:00.002+02:00</published><updated>2008-06-22T22:01:59.651+02:00</updated><title type='text'>Kommentarfunktion</title><content type='html'>Offenbar sind Kommentare zu meinem letzten Beitrag nicht möglich. Wer mag, kann dies einfach hier nachholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im übrigen war dieses Wochenende durchzogen: ich bin gereizt, mag keine Diskussionen, bin mit mir selbst beschäftigt. Ich weiss nicht, wie die letzte Woche vor dem Umzug sein wird. Ich möchte das Ganze würdig über die Bühne bringen. Allen eine schöne Woche, bis bald.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-3266383887600105267?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/3266383887600105267/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=3266383887600105267' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3266383887600105267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3266383887600105267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/06/kommentarfunktion.html' title='Kommentarfunktion'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-870348542227270230</id><published>2008-06-20T21:55:00.007+02:00</published><updated>2008-06-22T21:59:27.485+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Noch eine Woche bis zum Umzug</title><content type='html'>Gute rhetorische Frage: &lt;em&gt;lieber peter, wo liegt der unterschied zwischen" ich will die mauer zurück, obwohl es mir damit nicht gut gegangen ist" und "ich trauere dieser beziehung nach obwohl es uns damit nicht mehr gut gegangen ist"?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, Claudia, was soll ich da noch sagen? Vielleicht soviel: das, was gut war, behalten, vielleicht unter einer neuen Form fortführen, und das Schlechte als das erkennen, was es eben war. So gesehen ist eine Trennung auch eine Chance, eine Chance der Besinnung, der Reflexion und, daraus resultierend, allenfalls des Neuanfangs. Ich will das überhaupt nicht ausschliessen, aber es ist eher meine Frau, die da sehr skeptisch ist. Wie auch immer: das Leben ist ein offenes System. Ich hüte mich aber vor Euphorie oder vor falschen Hoffnungen. Ich denke, dass &lt;em&gt;Nüchternheit&lt;/em&gt; weiterführend ist. Nüchternheit in dem Sinne, dass eben keine Sentimentalität zugelassen wird (weil dadurch der klare Blick getrübt würde), wohl aber eine Stimmung der Traurigkeit. Ich will mich nochmals erklären: Traurigkeit ist für mich kein "falsches Gefühl", ganz im Gegensatz zur Sentimentalität. Ich finde, darüber nachzudenken, lohnt sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Musik kommt das m.E. gut zum Ausdruck: Für mich ist die Musik zum Beispiel von Smetana von fürchterlicher Sentimentalität geprägt, ich halte das nicht lange aus und muss abschalten. Schubert ist auch so ein Kandidat, Brahms ebenso. Alles andere als sentimental ist demgegenüber die Musik von J.S. Bach. Sie kann sehr traurig daherkommen, aber sie ist immer strukturiert, sie trieft nicht, nein, sie lässt Raum für Gedanken, Gefühle, Nachdenklichkeit. Sentimentale Musik will demgegenüber in eine bestimmte Richtung lenken, will nur die einen Gefühle zulassen. Als kleine Kostprobe hier eine Fuge von Bach. Sie lässt alles zu, drängt sich nicht auf, sie gibt Kraft, die eigenen Gedanken zu ordnen, sie lässt aber alles offen, was meine Gefühlslage anbelangt. Die Musik trägt mich auf jeden Fall, ohne aber dirigistisch die Gefühle lenken zu wollen (ich schreibe das als absoluter Musiklaie, aber ich empfinde es so).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pVadl4ocX0M&amp;amp;hl=de"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/pVadl4ocX0M&amp;amp;hl=de" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schweife ab, lasse meinen Gedanken freien Lauf. Ich sitze da gewissermassen auf Kisten, nächste Woche habe ich eine eher schwierige berufliche Woche vor mir, viele Sitzungen mit kritischen Traktanden, Begegnungen, auf die ich gerne verzichten könnte, aber meine ganze Präsenz verlangen. Und dann ist es die Woche vor dem Umzug. Es wird eine schwierige Zeit werden, Donegan spricht in seinem Kommentar vom &lt;em&gt;Wendepunkt&lt;/em&gt;. Der Wendepunkt markiert nun mal eine Wende, deren Richtung aber grundsätzlich offen ist. &lt;em&gt;Chancen nutzen. Stark werden&lt;/em&gt;. Ich weiss, das sind die Losungen, die Parolen. Ich bin gefasst und will kein Drama aus dieser Geschichte machen. Aber der Schmerz lässt sich nicht beiseite legen, das muss auch nicht sein, im Gegenteil, er soll zugelassen werden, nur dann kann er geheilt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen eine gute Zeit - schönes Wochenende. Das Wetter soll sich von seiner besten Seite zeigen, wie heute. Das ist schon viel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-870348542227270230?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/870348542227270230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=870348542227270230' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/870348542227270230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/870348542227270230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/06/noch-eine-woche-bis-zum-umzug.html' title='Noch eine Woche bis zum Umzug'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-1044818039259276766</id><published>2008-06-18T21:48:00.005+02:00</published><updated>2008-06-18T22:23:26.505+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sentimantalität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Melancholie'/><title type='text'>Sentimentalität, Melancholie, Gegenwart und Zukunft</title><content type='html'>Claudia hat einen m.E. &lt;a href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;amp;postID=8175765473155870748"&gt;sehr guten Kommentar &lt;/a&gt;verfasst, in dem sie vor &lt;em&gt;Sentimentalität&lt;/em&gt; warnt. Irgendwie komme ich mir dabei ertappt vor. Bin ich sentimental? Unter Sentimentalität verstehe ich eine Art Verklärung, d.h. es herrscht eine Gefühlslage vor, die unter Ausblendung der Realitäten, d.h. des real Erlebten Situationen und Momente konservieren will, die so nie stattfanden. Betrunken vor "alles war schön und gut" wandle ich durch die Welt und sehne mich immer nur nach diesem einen Moment. So oder ähnlich muss das sein mit der Sentimentalität. Aber das ist nicht meine Welt. Ich denke, dass ich vielmehr zur Melancholie neige, zu einer spezifischen Art von Traurigkeit, die aber absolut realitätsbezogen ist und die Welt, wie sie sich gibt, nicht ausblendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich mache mir nichts vor. Ich blende auch nichts aus, denke ich jedenfalls. Und ich stehe dazu: der Umzugstag ist der Tag, an dem ein Lebensabschnitt zu Ende geht. Das ist nun mal so und hat nichts mit Sentimentalität zu tun. Es ist ein Faktum. Selbstverständlich ist dies das Resultat eines langen Prozesses, aber dieses Ereignis stellt gewissermassen den Kulminationspunkt eben dieses Prozesses dar. Ich denke, dass es in der Geschichte Analogien gibt. Wann ist die DDR untergegangen? Am Tag der Maueröffnung? Oder ist die DDR nicht vielmehr schleichend untergegangen, und der späte Abend im November 1989 ist bloss das Endprodukt dieses langen Prozesses? Sicher ist letzteres zutreffend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vergangenheit ist nun mal da, ich kann sie nicht ausblenden. Wenn ich dieses odes jenes höre, sehe, rieche, fühle, denke, dann kommen die Erinnerungen, sie lassen sich nicht ausblenden. Und ich will sie zulassen, durchaus bewertend, aber zur Zeit vielleicht mit einem Mangel an Distanz versehen. Aber ich sehe die Gefahr der Verklärung durchaus. Aber es gibt keine Gegenwart ohne Vergangenheit, so wenig wie es eine Zukunft ohne Vergangenheit geben kann. Gegenwart und Vergangenheit sind keine Konkurrenten, im Gegenteil, sie gehören zueinander und bedingen sich. Aber die Vergangenheit darf nicht zu einer tragenden Last werden oder der Gegenwart und damit der Entwicklung im Weg stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles dreht sich. Ich merke: der bevorstehende Umzug wird für mich schwierig werden. Ich muss nun durch. Und meine Arbeit ist zur Zeit nicht gerade einfach. Aber ich will nicht jammern. Das Schreiben tut gut, es hilft, die Dinge zu ordnen, sich über die Gefühle klar zu werden. So werde ich heute hoffentlich gut schlafen können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-1044818039259276766?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/1044818039259276766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=1044818039259276766' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1044818039259276766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1044818039259276766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/06/sentimentalitt-melancholie-gegenwart.html' title='Sentimentalität, Melancholie, Gegenwart und Zukunft'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-8175765473155870748</id><published>2008-06-17T18:34:00.004+02:00</published><updated>2008-06-17T18:57:55.276+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Auf und ab</title><content type='html'>&lt;a href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;amp;postID=3393329991171139804"&gt;Ja, Claudia, es ist ein Auf und ab&lt;/a&gt;, das erlebe ich auch so. In den letzten Tagen geht's nicht gut, ich realisiere, dass der Tag X kommt, an dem ich dann werde sagen müssen: Das war also ein Lebensabschnitt, und der geht heute gewissermassen hochoffiziell zu Ende. Punkt. Und dann die Leere, das Gefühl des Ekels. Angst vor der Gegenwart, noch mehr vor der Zukunft. Und dazu gesellt sich die Last der sogenannten Vergangenheit, die doch nicht vergehen will, nicht vergehen kann. Alles wird Geschichte, die Düfte, die Musik, Landschaften, Bewegungen, einfach alles, es gibt andauernde Anknüpfungspunkte, Erinnerungen, und es gibt kein Zurück, der imaginäre Hebel, der alles zurückdrehen könnte, fehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ein Lebensabschnitt geht also zu Ende&lt;/em&gt;. Dieser Satz verfolgt mich, lässt keine Ruhe zu, rüttelt mich. Und diese Gefühlslage muss zugelassen werden, nicht verdrängen heisst also die Devise, ist ja einsichtig, aber das dann auch zu leben, ist verdammt schwierig. Ich komme mir vor, als sei ich im falschen Film, gerade jetzt, wo scheinbar die ganze Stadt fussballverrückt ist, diese organisierte Fröhlichkeit, das sinnlose Hupen wegen eines Sieges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na gut. Jedem sein Vergnügen. Ich muss schauen, dass ich über die Runden komme, bald nehme ich Ferien, ich werde zu Hause bleiben, eine Woche lang, die Tochter geht mit der Mutter weg, dann gibt's eine gemeinsame Woche, dann habe ich die Kleine eine Woche lang allein. Was ich dann tun werde, ist noch offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit wirkt Wunder. Wirklich?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-8175765473155870748?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/8175765473155870748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=8175765473155870748' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8175765473155870748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8175765473155870748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/06/auf-und-ab.html' title='Auf und ab'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-3393329991171139804</id><published>2008-06-16T14:36:00.004+02:00</published><updated>2008-06-16T15:14:58.221+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Aufraffen...</title><content type='html'>...muss ich mich, um das Tagebuch fortzuführen. In den letzten Tagen und Wochen ging es mir zwar nicht schlecht, aber die innere &lt;em&gt;Leere&lt;/em&gt; führt zu einer apathischen Haltung. Joggen mag ich auch nicht, ich bin passiv geworden und schaue, dass ich meinen Job korrekt mache und einfach funktioniere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bemerkungen, die ich in den letzten Tagen erhalten habe, muntern mich auf. Was auffällt, sind die Bemerkungen zum Thema "Freunde". Es ist in der Tat so, dass ich bisher nicht die Kraft aufbringen konnte, darüber zu reden. Aber es ist schon richtig: ich muss jetzt unbedingt über den eigenen Schatten springen und die Seele reden lassen. Ich konnte es bisher einfach nicht, weil die Kraft hierzu fehlte (wie sagten doch die Lateiner: wo die Kraft auch fehlt, so ist der Wille zu loben). Nun bin ich zu einem Punkt angelangt, wo ich beinahe emotionslos darüber werde sprechen können, wenigstens gegen aussen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wovor ich mich fürchte, ist der Umzugstag. Donegan hat diesbezüglich seine Erfahrungen mitgeteilt und den schlichten Satz ausgesprochen: &lt;em&gt;"ein Stück Lebensgeschichte ging zu Ende".&lt;/em&gt; Ich konnte bis heute diesen Tag verdrängen, obwohl im Hinblick darauf schon viel Organisatorisches geschehen ist: packen, Adressmutationen vornehmen und dergleichen mehr. Aber eben: die Emotionen gehen da nicht parallel mit, sie werden verdrängt, jedenfalls funktioniere ich so. Bruno schlägt mir einen "Notfallplan" vor. Ja, das ist wahrlich eine gute Idee, die ich anpacke. Das muss ja nichts Verrücktes sein, aber die sich anbahnende "Stufe 2" muss aktiv angegangen werden. Die Gefühle müssen zugelassen werden, es geht darum, mit ihnen umgehen zu können, nicht im Sinne des "Beherrschens", sondern des &lt;em&gt;Zulassens&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuchs aus Düsseldorf gehört offenbar auch zu meinen Lesern und teilt mir mit, dass in seinem näheren Umfeld sich viele Paare trennen. Und dann seine bange Frage: &lt;em&gt;könnte mir bzw. uns das auch passieren?&lt;/em&gt; Was ich dazu meine ist eine banale Erkenntnis: Brüche entstehen nicht von heute auf morgen, sie entwickeln sich, schleichend, gewissermassen unmerklich. Der Alltag macht sich breit, ja der Alltag, mit all seinen Vorzügen und Gefahren. Es sind zuweilen kleine Dinge, die zu einer Entfremdung führen können. Das (vielleicht nur vermeintlich) Paradoxe dabei ist, dass die wie auch immer näher zu definierende Liebe zum Partner/Partnerin nicht unbedingt verloren gehen muss, man ist sich ihr nicht bewusst, Vieles wird zur &lt;em&gt;Routine&lt;/em&gt;, zur Selbstverständlichkeit, eben zum Alltag. Davor muss man sich hüten, jedenfalls ist meine Erfahrung die, dass Trennungen nicht das Produkt eines klar zu definierenden Ereignisses sein müssen, sondern vielmehr das Resultat eines über weite Strecken "unkontrollierten" Prozesses. Jedenfalls bei Paaren, die schon eine gewisse Zeit zusammen sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch zwei Wochen, dann folgt also der Umzug. Unsere &lt;em&gt;Tochter&lt;/em&gt; weiss nun, dass es inskünftig zwei Wohnungen geben wird. Sie hat das einmal so zur Kenntnis genommen, aber es scheint sie nicht zu beschäftigen, sie ist fröhlich, frech wie immer :-), und im Kindergarten ist sie ein Sonnenschein für viele Kinder. Nein, das ist kein Kind von Traurigkeit, ganz im Gegenteil. Wir werden schrittweise vorgehen, sie wird &lt;em&gt;das Neue&lt;/em&gt; noch kennenlernen, ohne Hatz, wir sind ja auch nicht in Eile, sondern haben Zeit, viel Zeit. Wir richten uns nach dem Kind, das ist ganz klar. Sie wird vorerst bei mir wohnen, bis das zweite Kinderzimmer in der Wohnung meiner Frau eingerichtet ist. Das dürfte aber gut und gerne einige Wochen in Anspruch nehmen, ja es kann Herbst werden, bis es soweit ist und wir zu unserem "Modell" wechseln können (abwechslungsweise bei Papa und Mama wohnen, aber stets bei absoluter Durchlässigkeit).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich merke: das Schreiben tut mir gut. Es hilft, Ordnung zu schaffen. Ich glaube, dass ich wieder öfters in die Tasten hauen werde. Und ich danke allen, die mein Tagebuch dann und wann "aufschlagen" und ihre Sicht der Dinge deponieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-3393329991171139804?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/3393329991171139804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=3393329991171139804' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3393329991171139804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3393329991171139804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/06/aufraffen.html' title='Aufraffen...'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-401588936037639101</id><published>2008-06-09T21:33:00.001+02:00</published><updated>2008-06-09T21:36:09.617+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogbesuche'/><title type='text'>Herzlichen Dank..</title><content type='html'>für die nicht wenigen Rückmeldungen mit substanziellen Hinweisen. Das Echo freut mich sehr. Ich werde die Kommentare sorgfältig auswerten und mich dann wieder melden. Vielen Dank Euch allen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-401588936037639101?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/401588936037639101/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=401588936037639101' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/401588936037639101'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/401588936037639101'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/06/herzlichen-dank.html' title='Herzlichen Dank..'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5746766084958298481</id><published>2008-06-07T10:12:00.008+02:00</published><updated>2008-06-07T23:43:39.898+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Regnerischer Samstag</title><content type='html'>Meine Einträge werden spärlicher, weil die &lt;em&gt;Leere&lt;/em&gt; zu keinen neuen Erkenntnissen führt. Was mich freut: zwei neue Kommentare, einen von Claudia und einen von Susanne. Danke! Diese Rückmeldungen zeigen bzw. bestätigen, dass Trennungen, zumal nach vielen Jahren, Gefühle auslösen, die offenbar einer gewissen "Logik" entsprechen. Betroffen bin ich, wenn die Texte meines Tagebuchs zu Emotionen führen und/oder wenn sie bei der Leserin oder beim Leser ein Gefühl des "ach ja genau, so erleb(t)e ich das auch" auslösen. Nur schon diese wenigen, aber für mich substanziellen Rückmeldungen führen mich dazu, weiterzuschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und meine weitere Zwischenbilanz sieht wie folgt aus: aus der anfänglichen &lt;em&gt;Trauer&lt;/em&gt; &lt;em&gt;ohne Ende&lt;/em&gt; ist eine &lt;em&gt;Leere&lt;/em&gt; entstanden. So wie heute morgen: es regnet, es ist kühl, und ich sitze hier hinter dem Computer und schreibe emotionslos. Die Tocher spielt Pippi und dann die Tamina, meine Frau liest und/0der spielt mit der Tochter - die nun bei mir ist und ruft 'Papa, spiel mit mir'.&lt;br /&gt;_____________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pause - jetzt sitze ich wieder hier, es ist inzwischen Abend geworden. Ich habe heute zu viel Wein getrunken. Wir waren bei Freunden, es war ein schöner Tag, aber der Kopf brummt. Irgendwie habe ich den Faden verloren. Was ich sagen will: die Leere lähmt mich. Aus der anfänglichen Trauer ist Leere entstanden. In der Wohnung stehen überall die leeren Kartons umher, bereit, alles einzupacken, eine Zeit nach 18 Jahren wandert in Kisten, säuberlich getrennt, d&lt;em&gt;u übernimmst das, ich das&lt;/em&gt;. In exakt zwei Wochen können wir schon die Wohnungen beziehen bzw. übernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein sonderbares Gefühl, aber auch ein Gefühl der Erleichterung. Endlich geht diese Zeit des Übergangs zu Ende, zumindest was das gemeinsame Wohnen anbelangt. Die letzte Zeit war keine schöne Zeit, man wohnt zwar noch zusammen (aber nur scheinbar), aber sonst ist alles anders, jeder ist mit sich selbst beschäftigt, ich jedenfalls finde zur Zeit keinen Zugang mehr zu meiner Frau, ich reagiere abweisend, will keine Gespräche, lasse die Zeit vorbeiziehen und zähle die Tage bis zum Umzug. Glücklicherweise stehen dann gleichzeitig die Sommerferien an, ich brauche Ruhe, Abstand, Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Irgendwie geht es immer weiter&lt;/em&gt;. Es &lt;em&gt;muss&lt;/em&gt; ja weiter gehen, dazu gibt es keine Alternativen. Sich aufzugeben führt nirgendwo hin. Ich will den Nihilismus in mir bekämpfen. Nun stehen sie überall da, die Schachteln des Umzugs, sie sind bereit, mit Gegenständen gefüllt zu werden. Die Reise ins Ungewisse kann und muss beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stichwort &lt;em&gt;Freunde&lt;/em&gt;. Unsere gemeinsamen Freunde wissen noch gar nichts. Sie wissen zwar, dass wir umziehen, aber das war's dann schon, sie glauben, wir ziehen gemeinsam in die neue Wohnung. Heute wollte ich "es sagen", aber es gelang mir nicht. Die Trennung als Tabu, immer noch. So jedenfalls erlebe ich es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen Sonntag haben wir noch gar nichts vor. Der graue Tag wird wohl nichts Spektakuläres bringen. Und ich mache mich jetzt auf, auf ins Bett, derweil meine Frau in der Badewanne sitzt und die Tochter wie ein Brummbär schläft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5746766084958298481?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5746766084958298481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5746766084958298481' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5746766084958298481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5746766084958298481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/06/regnerischer-samstag.html' title='Regnerischer Samstag'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-3354507515324770629</id><published>2008-05-30T22:01:00.002+02:00</published><updated>2008-05-30T22:27:30.626+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><title type='text'>Noch einen Monat</title><content type='html'>Nun dauert es bloss noch einen Monat, dann ziehen wir um. Meine Frau hat ganz in der Nähe eine schöne 3-Zimmerwohnung gefunden, so dass wir am gleichen Tag umziehen können. Alles ist soweit organisiert, bald geht es um das Einpacken, ausmisten, organisieren usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht mir dabei mal gut mal schlecht. Ein komisches Gefühl, nach so vielen Jahren getrennt umzuziehen, das alles verbunden mit Ungewissheit und Unsicherheit. Ich bin mir ob meiner Gefühlslage nicht sicher: zum einen bin ich froh, dass dieser jetzige Zustand bald beendet wird, denn er quält mehr als dass er Freude bereit. Zum anderen macht mir die ganze Umzugsgeschichte Angst, das wird vor allem ein emotionaler Stress werden, die Reaktionen werden später noch kommen, davon gehe ich aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tochter ist soweit vorbereitet, was den Umzug anbelangt. Dass es zwei Wohnungen gibt, davon weiss sie noch nichts. Aber wir wollen ihr das behutsam mitteilen in dem Sinne, dass die Familie neu einfach zwei Wohnungen besitzt, ansonsten bleibt alles mehr oder weniger gleich, zumal für sie. Mit der Zeit soll es natürlich zu einer abwechselnden Betreuung kommen, verbunden mit gemeinsamer Zeit. Alles ist klar strukturiert und nicht dem Zufall überlassen. Ich denke, auch hier muss Verlässlichkeit an erster Stelle stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten? Der Schlaf ist besser, ich arbeite soweit "normal" in dem Sinne, dass ich den Alltag bewältige. Für Freude besteht wenig Raum. Ich konzentriere mich auf den Umzug und will das Ganze als Chance wahrnehmen. Chance wofür? Wenn es eine Chance gibt, so jene nach mehr Selbsterkenntnis, nach (innerer) Ruhe und klaren Verhältnissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bevorstehende Wochenende soll zeitweise Regen und warme Temperaturen bringen. Ein Stadtfest ist angesagt, dann schwimmen, vielleicht ein kleines Nachtessen bei Freunden. Stichwort Freunde: diese werden wir informieren, wenn es dann soweit ist, d.h. in wenigen Wochen. Auch für sie soll sich ob der neuen Situation nichts ändern, wir bleiben ja ein Elternpaar und als solches sind wir für sie da, nach wie vor. Ich weiss nicht, wie die Reaktionen ausfallen werden. Auch mag ich keine grossen Erklärungen abgeben. Gescheitert? Ja, natürlich, das ist es, aus Unvermögen, Bequemlichkeit vielleicht, aus Faulheit (im übertragenen Sinn) auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann, wie angeschossen, denke ich zeitweise: Scheisse. Aber das Leben muss weitergehen. Der naive Wunsch nach dem "Zurück", nach der "zweiten Chance", bleibt unerfüllt. Die dunkle Nacht ist da und sitzt schwer auf mich. Das Beste ist jetzt der Griff zur Gitarre.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-3354507515324770629?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/3354507515324770629/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=3354507515324770629' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3354507515324770629'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3354507515324770629'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/noch-einen-monat.html' title='Noch einen Monat'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-9026210768842396237</id><published>2008-05-23T21:24:00.004+02:00</published><updated>2008-05-23T21:54:04.203+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwischenbilanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Zwischenbilanz</title><content type='html'>Wenn ich mir die vergangene Woche vergegenwärtige, so stelle ich folgendes fest: zum einen verspüre ich eine gewisse Aggression in mir. Eine Aggression, die mich teilnahmslos macht. Sie wirkt gegen innen und nicht gegen aussen. Sie lähmt mich und macht mich passiv, ich existiere einfach, mehr nicht. Das Ganze führt dann bei mir zu einer Sprachlosigkeit, ich weiss nicht, worüber ich noch reden soll. Und dann denke ich mir: Scheisse, da hast du aber tüchtig was Falsches gemacht. Ich sehe mich wie in einem Film, der jäh unterbrochen wird, ein Film, der eigentlich fortzuführen wäre, aber da ist der Schnitt, es gibt keine Möglichkeit, ihn fortzusetzen, Ende. Manchmal denke ich dann: alles ist verpfuscht. Die Kleine wird früher oder später natürlich wissen, was läuft, die Geschichte mit den getrennten Wohnungen wird sie als das verstehen, was es ist: zwei Erwachsene können, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr zusammen leben. Vermutlich  fehlt mir zur Zeit einfach die Distanz, um weiterzukommen und um das Ganze denkerisch und gefühlsmässig einzuordnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Schlaf ist besser geworden. Ich schlafe ein, ohne in grosse Ängste zu  verfallen. Tagsüber funktioniere ich, ich behalte die Übersicht über meine Arbeit und weiss mich zu organisieren. Was ich vermeide, sind Menschenansammlungen, organisierte Fröhlichkeit, das alles will ich nicht haben, vor allem nicht im Kontext mit der Arbeit. So wäre demnächst eine Veranstaltung, an der ich teilnehmen sollte, mit Übernachtung und Kulturprogramm usw., aber das kann ich im Moment nicht ertragen. Was dagegen gut tut: Musik, joggen, mit dem Fahrrad unterwegs sein, dann und wann schreiben. Aber ich brauche immer einen Anlauf, um den inneren Schweinehund zu überwinden, der mich zu absoluter Passivität verführen möchte. Dagegen will ich ankämpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder steht ein Wochenende bevor. Und die Zeit vergeht, gnadenlos. Es kommt mir vor, als hätte ich bloss noch vergeudete Zeit vor mir, nutzlose Zeit, weil sie nirgends hinführt (so mein Gefühl zur Zeit). Und was ist mit der Zeit, die hinter mir liegt? Habe ich sie richtig genutzt? Nein, eben gerade nicht, denn eine Trennung steht bevor bzw. ist im Gang. Das Leben ist gnadenlos, gewisse Fehler können nicht einer Heilung zugeführt werden (in dem Sinne, dass eine zweite Chance gewährt wird), und wenn, dann nur im Sinne eines Akzeptierens des Scheiterns und, daraus resultierend, eines versuchten Neuanfangs. Kommt Zeit, kommt Rat? Neuanfang? Wozu? Ich sehe schon: das führt nirgendwo weiter. Ich drehe mich im Kreis, einmal mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine kleine bescheide Umfrage zu diesem Blog zeigt mir, dass jene, welche dieses Tagebuch lesen, in einer ähnlichen Situation waren bzw. sind. Die Besucherzahl ist bescheiden, aber relativ konstant. Ich wünsche nun allen eine friedliche Nacht und ein schönes, erholsames Wochenende.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-9026210768842396237?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/9026210768842396237/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=9026210768842396237' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/9026210768842396237'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/9026210768842396237'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/zwischenbilanz.html' title='Zwischenbilanz'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5213845681717532387</id><published>2008-05-19T15:42:00.004+02:00</published><updated>2008-05-19T16:05:01.402+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Wie sagen wir es dem Kind?</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Lisa, danke für die &lt;/strong&gt;&lt;a href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;amp;postID=8044468380670984261"&gt;&lt;strong&gt;jüngste Bemerkung&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du hast natürlich Recht mit Deiner Bemerkung, und wir haben das Thema mit dem Nachwuchs denn auch schon angesprochen, behutsam zwar, und immer noch nicht vollends die Wahrheit verkündend. Fakt ist, dass die Tochter weiss, dass wir die Wohnung wechseln, sie freut sich denn auch darüber, weil es in der neuen Wohnung "mehr Licht haben wird" und weil man dort "den Himmel besser sieht". Sie weiss aber (noch) nicht, dass es dereinst eben zwei Wohnungen geben wird. Unser Ziel ist, dass wir sie erst dann orientieren, wenn beide Wohnungen vorhanden sind. Geplant ist, dass sie für die "Mamawohnung" das Kinderzimmer selber wird aussuchen dürfen. Des weiteren kann ihr Wunsch nach einem Haustier erfüllt werden, bei Mama die Katze, bei Papa den Vogel. Aber da sind wir uns noch nicht so sicher, ob das klug ist, jedenfalls denke ich , dass auf diese Weise der eigentliche Grund &lt;em&gt;verschleiert&lt;/em&gt; wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie soll man einem Kindergartenkind "die Wahrheit" erzählen, die für das Kind auch &lt;em&gt;nachvollziehbar&lt;/em&gt; ist? Ich denke, dass es &lt;em&gt;altersgerechte Wahrheiten&lt;/em&gt; gibt, oder anders gesagt: die Wahrheit ist dem Menschen grundsätzlich zumutbar, wenn er sie in ihrer gesamten Dimension nachvollziehen kann. Alles andere ist nicht zielführend, mehr noch, es irritiert mehr als es weiterführend wäre. Soll also eine "kleine Notlüge" erlaubt sein? Wir könnten ja sagen: Mama und Papa haben jetzt je eine eigene Wohnung, weil sie mehr Platz brauchen (im übertragenen Sinn würde das sogar stimmen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber stimmt: Für Dich, Tochter, ändert sich dadurch nichts, d.h. Du hast an beiden Orten Dein Zimmer, Dein Haustier (?), und Du siehst Papa und Mama ja nach wie vor, einmal bist Du bei Mama, dann bei Papa, Wochenende gemeinsam, Mittwochs gemeinsames Abendessen, Papa holt Dich jeden Morgen ab und begleitet Dich wie eh zum Kindergarten, abwechslungsweise schläfst Du bei Papa und Mama (wir streben eine strenge Parität an). Es soll mit anderen Worten eine klare Struktur geben, eine Struktur der Verlässlichkeit, also &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; "mal so, dann so".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles soll &lt;em&gt;Schritt für Schritt&lt;/em&gt; erfolgen, d.h. auch nachdem meine Frau ihre Wohnung bezogen haben wird, wird sie nicht Knall auf Fall dort einziehen, sondern das wird schleichend passieren, so dass sie sich daran gewöhnen wird, so jedenfalls unsere Vorstellung. Natürlich wird sie die &lt;strong&gt;Gretchenfrage&lt;/strong&gt; stellen, das mit dem "mehr Platz" wird sie einmal nicht mehr glauben können). Darauf haben wir jetzt noch keine Antwort. &lt;em&gt;Hat jemand einen Vorschlag oder Erfahrungen, wie diesbezüglich vorzugehen wäre?&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5213845681717532387?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5213845681717532387/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5213845681717532387' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5213845681717532387'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5213845681717532387'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/wie-sagen-wir-es-dem-kind.html' title='Wie sagen wir es dem Kind?'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-2817955906694638609</id><published>2008-05-19T11:09:00.003+02:00</published><updated>2008-05-19T11:13:45.662+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Stillstand</title><content type='html'>Das Wochenende war soweit gut. Was mich anbelangt: ich komme nicht weiter. Alles dreht sich im Kreis. Ich  denke, dass ich das Tagebuch wohl in ein "Wochenbuch" umwandeln werde. Meine Gefühlslage ist dumpf, die klare Sicht wird vernebelt. Der Umzug naht, und das ist gut so. Dieser Zustand ist auf Dauer nicht erträglich. Ansonsten habe ich nicht viel zu sagen, nicht viel zu spüren. Ich lebe. Wie meine Pflanzen. Mal schauen, was daraus wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-2817955906694638609?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/2817955906694638609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=2817955906694638609' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2817955906694638609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2817955906694638609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/stillstand.html' title='Stillstand'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-9105045076724942886</id><published>2008-05-17T22:38:00.003+02:00</published><updated>2008-05-17T22:53:49.458+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Gute Nacht</title><content type='html'>Eine gute Nacht wünsche ich mir. Die Beine sind schwer, die Augen müde, und dennoch weiss ich bzw. ahne ich, dass es wieder so eine mühsame Nacht werden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich führe dieses Tagebuch nun seit bald drei Wochen. Wenn ich mir die einzelnen Einträge vergegenwärtige, so sehe ich eines: da dreht sich vieles im Kreis. Gedanken, die immer wieder die Stimmung beherrschen, das Nicht-los-lassen-können, die Müdigkeit, die mangelnde Konzentration. Vereinzelt sehe ich Lichtblicke, die aber nur kurz aufflammen, um dann wieder der Traurigkeit Platz zu machen. Ich werde heute abend gewiss nicht klüger. Was mir heute aufgefallen ist: ich war gereizt, von aussen wirkte das wie eine schlechte Laune. Ich kannmich  ja nicht dauernd verstellen, aber ich will und muss eine positive Einstellung finden, vor allem für die Tochter. Wie gesagt: deren Wohlergehen steht zuoberst auf der Prioritätenliste. Und wenn dem nachgelebt werden soll, muss ich auch dafür besorgt sein, dass es mir einigermassen gut geht. Das nenne ich Selbstmotivation :-).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friedrich Dürrenmatt hat in seinem Werk stets betont, wie wichtig Humor sei. Humor schaffe Distanz und erlaube es, die Welt letztlich zu ertragen. Humor als Lebensweisheit und als Möglichkeit, durch das "befreiende Gelächter" (Ionesco) Lebensenergie zu tanken. Nun weiss ich, was ich in den schlaflosen Stunden zu lesen habe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-9105045076724942886?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/9105045076724942886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=9105045076724942886' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/9105045076724942886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/9105045076724942886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/gute-nacht.html' title='Gute Nacht'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-8044468380670984261</id><published>2008-05-17T14:36:00.005+02:00</published><updated>2008-05-17T14:45:16.106+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Heute bin ich schlapp</title><content type='html'>Letzte Nacht habe ich ausdrücklich schlecht geschlafen, zwei ganze Stunden wach, von 2 bis 4 Uhr hin und her gewälzt, im übertragenen als auch tatsächlichen Sinn. Heute fühle ich mich denn auch schlapp, aber ich kann nicht auf Schlapp tun. Da war bis vor kurzem das Quartierfest namentlich für Kinder, und bald geht's in den Schwimmkurs mit meiner Tochter. Jetzt gönne ich mir eine kleine Pause und habe das Bedürfnis, meine Gedanken kurz zu ordnen. Doch da ist nicht viel vorhanden, ich lebe einfach, habe zZ wenig Appetit, und sitze manchmal gedankenverloren da. Heute morgen fragte mich meine Tochter, Papa, was hast Du denn? Mein Anblick und meine Passivität am Tisch muss sie wohl etwas verunrsichert haben, und das sind für mich erste Zeichen, dass jetzt höchste Vorsicht angebracht ist. Was hilft (als Gegengift) ist das Spielen auf der Gitarre, die Zeitungslektüre, das Spielen mit der Tochter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich also eine Zwischenbilanz des heutigen Tages ziehe, muss ich sagen: ziemlich, pardon, verschissen. Das ist keine Klage, sondern schlichte Feststellung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-8044468380670984261?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/8044468380670984261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=8044468380670984261' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8044468380670984261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8044468380670984261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/heute-bin-ich-schlapp.html' title='Heute bin ich schlapp'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-169446527934323139</id><published>2008-05-16T21:13:00.005+02:00</published><updated>2008-05-16T21:54:53.785+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><title type='text'>Wege der Trennung: lang und hart</title><content type='html'>Der &lt;a href="http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/mittagessen.html#comments"&gt;jüngste Kommentar &lt;/a&gt;trifft den Nagel auf den Kopf, namentlich was die Sensibilität von Kindern anbelangt. Ich bin bzw. wir sind uns dessen bewusst. Aber wir müssen behutsam vorgehen und feine Antennen entwickeln, damit hier nichts Schiefes passiert. Ich denke, dass die Tochter (noch) nichts mitbekommt, ihr strukturierter Alltag verläuft wie eh und je in ordentlichen Bahnen, wir haben viele Rituale eingebaut, an die wir nicht rütteln und auch inskünftig nicht rütteln wollen. Natürlich wird es Änderungen geben, zwei Wohnungen, einmal bei Papa, dann bei Mama, dann wieder gemeinsam am Wochenende. Wir werden sehen, ob es in der Praxis auch so klappen wird. Ich bin aber diesbezüglich optimistisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich zur Zeit erleben, scheint einem gewissen &lt;em&gt;Muster&lt;/em&gt; zu entsprechen, den Direktbetroffene auch oder zumindest ähnlich erleb(t)en. So wie Menschen ähnlich auf Schockmeldungen reagieren, z.B. im Falle einer unheilbaren Krankheit. Bei Trennungen, zumindest bei langjährigen Beziehungen, wird es wohl ähnlich sein: zuerst ist mal die Verneinung da, das "Nichtwahrhabenwollen", dann die Verzweiflung, welche lange andauern kann, um dann irgendwann das Licht im Dunkel zu erkennen, um daraus neues Leben zuzulassen. Ich schwanke (immer noch) zwischen "Nichtwahrhabenwollen" und Verzweiflung, einem Pendelschlag gleich. Oftmals, namentlich in der Nacht, denke ich: das kann es doch nicht sein, nach bald 20 Jahren gemeinsamen Lebens! Dann bin ich hellwach, sehe das leere Bett vor mir und realisiere, dass ich nicht irgendwo auf dem Mars bin, sondern hier, und das eben alles alles anders ist - und nie wieder so sein wird, wie es war. Und dann kommt sehr schnell das Gefühl der Verzweiflung hoch, das bald einmal in leerer Traurigkeit mündet. Das Nichts, worüber ich bereits berichtet habe, stellt sich dann ein, der Ekel. Und dann folgen die wirren Gedanken, die &lt;em&gt;Überlappungen&lt;/em&gt; des Erlebten, der Tod meines Vaters, die Beerdigung, dann sehe ich meinen Vater wieder, wie er mit mir herumalbert, als ich noch ein Lausbengel und junger Erwachsener war, dann wieder Bilder aus der gemeinsamen Zeit mit meiner Frau, Gerüche, ich höre vertraute Musik und will es wieder einmal nicht akzeptieren, dass eine Trennung bevorsteht. Dieses Amalgam an Gefühlen und Denken, immer wieder meldet es sich und lässt nicht von mir ab. Ich merke schon: ich drehe mich im Kreis und mache mich beinahe verrückt dabei. Während des Tages ist es besser, da gibt es Ablenkungen, die Arbeit, die Tochter, die Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und heute abend waren hier die ersten Interessenten zur Besichtigung unserer Wohnung. Da dachte ich mir: als wir hier einzogen, habe ich mir das &lt;em&gt;so&lt;/em&gt; nicht vorgestellt. Das naive Bedürfnis, es nochmals zu versuchen, zu sagen, &lt;em&gt;ach komm, probieren wir es doch noch einmal&lt;/em&gt;, meldet sich, aber ich weiss: die Würfel sind gefallen. Das muss ich aber noch akzeptieren, gefühlsmässig meine ich. Der Weg der Trennung ist ein langer Weg, wie mir scheint, ein Weg der Einsamkeit und der (temporären?) Hoffnungslosigkeit. Wohin dieser Weg letztendlilch führt, weiss ich nicht. Werden unterwegs Wegweiser sein? Ist der Weg gut markiert, oder, im Gegenteil, verliert man sich im offenen Gelände? Und wenn plötzlich ein Gewitter aufzieht, dem man schutzlos ausgeliefert ist? Und sich dann verirrt? Niemand kann diese Fragen beantworten - die Zukunft ist offen, darüber zu spekulieren ist sinnlos und vergeudete Zeit, die Gegenwart ist die einzige reale Welt. Und trotzdem, die Zukunftsvorstellung ist da und dominiert zeitweise den Alltag und damit die Gegenwart. Und die Vergangenheit, ja, die will ohnehin nicht vergehen. Ich bin daran, den Trennungsweg zu begehen. Möge ihn nicht nur Dunkelheit begleiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-169446527934323139?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/169446527934323139/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=169446527934323139' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/169446527934323139'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/169446527934323139'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/wege-der-trennung-lang-und-hart.html' title='Wege der Trennung: lang und hart'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-469768164015498280</id><published>2008-05-16T14:56:00.001+02:00</published><updated>2008-05-16T14:58:50.958+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><title type='text'>Mittagessen</title><content type='html'>Ich bin in der letzten Zeit gereizt. Das liegt daran, dass ich namentlich keinen regelmässigen Schlaf habe, ich wache nachts auf mit den bekannten Folgen. Heute Mittag habe ich mit meiner Frau das Mittagessen eingenommen. Ich sprach sie über die Zukunft an, d.h. konkret über das "Wie" bezüglich der Tochter: wann werden wir es ihr sagen und vor allem: ab wann soll sie abwechslungsweise bei mir, dann bei ihr übernachten. Wir sind uns einig: das kann nur im Rahmen eines &lt;em&gt;Prozesses&lt;/em&gt; stattfinden. Also nicht ruck-zuck, sondern "sanft", bis es eben soweit ist. Das ist die gute Nachricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die schlechte Nachricht ist die, dass ich mich einfach nicht damit "abfinden" kann. Dieses Auseinanderbrechen schüttelt mich immer wieder durch, um zur finalen Frage zu gelangen: Warum? Ich mag jetzt nicht wieder darüber nachdenken. Und ich weiss, dass ich loslassen muss, dass ich Platz machen muss für "Neues". Worin bestünde diese "Neue"? Meine Frau sagte mir heute Mittag, ich hätte die Pflicht, zu mir selbst zu schauen. Zu schauen, dass ich nicht auf irgendeiner Weise "abstürze". Dass es darum ginge, das Gute "herüber zu nehmen" und zu mir selbst zu kommen. Das "andere" gebe es ja schon lange nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer kennt diese Gefühlslage nicht? Denkerisch kann man Lebenssituationen wie diese durchaus nachvollziehen, aber die Gefühle machen nicht mit. Das "Alte" ist da, die Geschichte, alles. Die Kommentare zu meinem Tagebuch sprechen mir Mut zu, und ich lese sie gerne. Zeitweise gelingt es mir auch oder besser gesagt besser, mit dieser Situation umzugehen. Und dann überhaupt nicht. Ein Wechselbad eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bevorstehende Wochenende vermag bei mir keine Luftsprünge auszulösen. &lt;em&gt;Nichts ist mehr so, wie es war&lt;/em&gt;. Ich werde mit dem Entrümpeln anfangen, das tut ohnehin gut, auszumisten, sich von vielen überflüssigen Dingen zu lösen. Wir sind eine Wegwerfgesellschaft. Ich habe mir vorgenommen, äusserst zurückhaltend mit Neuanschaffungen zu sein. Zu mir selbst kommen, ja, das muss ich tun. Und ich muss das tun, was ich schon früher hätte tun sollen: bewegen, joggen. Aber bis dann muss ich noch etwas arbeiten. Die Konzentration fällt mir heute schwer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-469768164015498280?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/469768164015498280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=469768164015498280' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/469768164015498280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/469768164015498280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/mittagessen.html' title='Mittagessen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-2304782074707660846</id><published>2008-05-15T18:51:00.003+02:00</published><updated>2008-05-15T18:58:01.771+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogbesuche'/><title type='text'>Weiter schreiben</title><content type='html'>Wie ich erst jetzt bemerke, hat &lt;a href="http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/04/meine-aktuelle-situation.html#comments"&gt;Bruno einen Kommentar hinterlassen&lt;/a&gt;. Danke für die aufmunternden Worte! Schön, wenn ich mit diesem Tagebuch nicht nur für mich persönlich etwas machen kann, sondern auch für andere. Die Idee eines Blogs scheint also richtig zu sein, zumal ja das Lesen hier freiwillig ist :-).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Hintergrund läuft ein Pippifilm, die Tochter ist mit einer Freundin zu Hause, ich sitze hinter meinem Tagebuch, meine Frau arbeitet hier zu Hause an irgendwelchen Dossiers für ihre Arbeit. Und bald gibt's Spaghetti für die Kinder. Und für die Erwachsenen ein weiterer Auftritt, bei dem es darum geht, sich nichts anmerken zu lassen. Mit der Zeit ganz schön anstrengend - aber notwendig. Wie sagt es Pippi? Ich mach' mir die Welt, wie sie mir gefällt. Ja, schön wär's.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-2304782074707660846?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/2304782074707660846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=2304782074707660846' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2304782074707660846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2304782074707660846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/weiter-schreiben.html' title='Weiter schreiben'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5147608276086756104</id><published>2008-05-15T14:54:00.011+02:00</published><updated>2008-05-15T15:15:09.442+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Alles ist anders</title><content type='html'>Es tut gut zu sehen, dass man mit seiner Situation nicht alleine ist. &lt;a href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;amp;postID=9177045458163950618"&gt;Die zwei jüngsten Einträge &lt;/a&gt;zeigen mir, dass letztlich nur die &lt;em&gt;Zeit&lt;/em&gt; eine heilsame Wirkung entfalten kann. Bis es soweit ist, muss man&lt;em&gt; einfach durch&lt;/em&gt;. Das alles weiss ich im Grunde der Dinge (wer nicht), natürlich, aber trotzdem, "wissen" ist das eine, danach zu handeln ist das andere. Sogenannt "einfache" Dinge sind manchmal die schwierigsten, die zu bewältigen sind. Es ist gut, immer wieder an die Grundregeln des Lebens erinnert zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie heisst es im oben erwähnten Kommentar unter anderem:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Aber alles ist anders, nichts mehr wie vorher, wie ein Stück Leben und Seele herausgerissen. &lt;span style="color:#330033;"&gt;Man kann nicht einfach neu anfangen.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, genau so und nicht anders empfinde ich es auch. &lt;em&gt;Wie ein Stuck Leben und Seele herausgerissen&lt;/em&gt;, ein starkes Bild. Aber wie kann man dann trotzdem Ja zum Leben sagen? Leben ist bekanntlich mehr als funktionieren, den Job tun, für das Kind da zu sein. Ich meine damit ganz schlicht und bescheiden die &lt;em&gt;Lebensfreude&lt;/em&gt;. Die ist für mich im Moment nicht vorhanden, und wenn, ist sie "im Keller". Natürlich, meine kleine Tochter ist meine grosse Freude, aber die Lebensfreude muss letztlich auch und vor allem von innen her kommen, sonst ist der Mensch fremdgesteuert und damit emotional stets von äusseren Einflüssen oder Ereigissen abhängig. Musik tröstet mich, gewisse Musik zumindest, namentlich jene von Bach und von Mozart, andere kann ich nicht hören, ja ich fürchte mich geradezu vor ihr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, so sitze ich hier in meinem Büro und sollte eigentlich ganz andere Dinge tun. Nun raffe ich mich auf und lasse mich ablenken. Eben: funktionieren. Viele sind schon damit überfordert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5147608276086756104?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5147608276086756104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5147608276086756104' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5147608276086756104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5147608276086756104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/alles-ist-anders.html' title='Alles ist anders'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-9177045458163950618</id><published>2008-05-14T22:10:00.005+02:00</published><updated>2008-05-14T22:45:53.108+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Kurz vor dem Einschlafen</title><content type='html'>Heute nichts Spektakuläres erlebt. Erfreulich ist, dass der neue Vertrag nun unterschrieben ist, d.h. die neue Wohnung kann auf Anfang Juli bezogen werden. Ich bin jetzt am organisieren, Zügelfirma, Reinigungsinstitut und dergl. mehr. Ansonsten denke ich nicht an das Konkrete, wie &lt;em&gt;es denn sein wird&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Hauptsorge gilt unserer Tochter, es geht darum, es ihr behutsam mitzuteilen, so dass sie es nachvollziehen kann. Es wird nichts Dramatisches geben, Papa hat eine eigene Wohnung, Mama halt auch, aber die liegen so nahe beieinander, und überhaupt, an beiden Orten ist natürlich ein Kinderzimmer vorhanden, Spielzeuge - und vielleicht gar ein Haustier, dort die Katze, hier der Wellensittich? Na gut, wir werden sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten habe ich einen chronischen Schlafmangel. Die Kleine wacht des Nachts manchmal auf, völlig unaufgeregt, und ruft Papa, es ist 0430 Uhr morgens, dann ist für mich die Nacht passé, an Einschlafen ist nicht zu denken, ich höre die Kirchenglocken, jede Viertelstunde, das beruhigt und gibt Orientierung, derweil der Nachwuchs schnarchend neben mir liegt und ganz zufrieden sich dem Schlaf hingibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die bevorstehende Nacht? Was mir gut tut ist Zeitungslektüre. Dann fühle ich mich mit der Welt verbunden, ich bin Teil von ihr und fühle mich nicht so verloren. Sonderbar, ich weiss. Der bevorstehende Umzug fällt mir dann immer wieder ein, ich fürchte mich nicht davor, vielmehr aber vor dem, was dann kommen wird, an die Leere, ja an eine gewisse Absurdität: eine leere Wohnung, lichtdurchflutet, alles ist vorhanden, alles Materielle, aber die Frau, die ich vor 18 Jahren kennengelernt habe und die ich liebe, wird dann vielleicht 50 Meter von mir weg sein, in ihrer eigenen Wohnung, aber es wird mir wohl vorkommen, als sei sie in Tokio oder weiss ich wo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trennung, dieses Wort vergegenwärtige ich mir immer wieder, es ist für mich zu einem vertrauten Wort geworden, zu einem Wort der Traurigkeit und der Einsamkeit in einem umfassenden Sinn. Und immer wieder kommt es zu einer Überlagerung der Gefühle, ich denke an den Tod meines Vaters, an die Vergänglichkeit überhaupt. Das Denken kann zu einer Last werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann habe ich im Trennungsforum die für mich traurige &lt;a href="http://www.trennung-forum.de/forum/index.php/topic,1196.msg9761.html#msg9761"&gt;Geschichte von Nessie &lt;/a&gt;gelesen. Ja, da gibt es Überschneidungen zu meiner Geschichte. "&lt;em&gt;Es ist einfach traurig, weil die Rettung so einfach gewesen wäre. Ist jetzt zu spät zum grübeln. Es ist einfach ganz langsam ausgelaufen, ohne Streit oder so. Einfach dahingeplätschert...",&lt;/em&gt; steht da im Eintrag vom 21. April. Ja ja, eben, dieses Dahinplätschern, ach Scheisse, bin ich geneigt zu denken. Warum machen wir uns das Leben so schwer? Ich werde heute traurig zu Bett gehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-9177045458163950618?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/9177045458163950618/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=9177045458163950618' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/9177045458163950618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/9177045458163950618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/kurz-vor-dem-einschlafen_14.html' title='Kurz vor dem Einschlafen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-2692966439887687677</id><published>2008-05-13T21:28:00.003+02:00</published><updated>2008-05-13T21:58:55.247+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Resignation?</title><content type='html'>Das Pfingstwochenende war soweit gut bis auf den Umstand, dass ich zuviel gegessen und getrunken habe. Mein Gemütszustand ist schwankend wie eh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute abend hatte ich wieder so eine "&lt;em&gt;Attacke&lt;/em&gt;", meine Frau sprach mich darauf an und fragte, ob es mir schlecht gehe. Ja, es gehe mir nicht gut, worauf sie meinte, ich könne doch von der neuen Situation (Trennung als Paar) nur gewinnen. Wir blieben ja ohnehin ein Leben lang miteinander verbunden als &lt;em&gt;Eltern&lt;/em&gt;paar, das "Andere" sei in den letzten Jahren doch so oder so gestorben. Ja, sagte ich, aber Du denkst, dass die Trennung &lt;em&gt;irreversibel&lt;/em&gt; ist, derweil ich noch hoffe, dass wir uns wiederfinden, so meine Position. Darauf gab sie keine direkte Antwort, ich wartete auch nicht darauf (ich ertrug die Situation nicht) und ging zur Türe hinaus, um Brot einzukaufen. Später sprach ich sie nicht wieder darauf an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Zusammenhang denke ich an einen &lt;a href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;amp;postID=2496021731970897969"&gt;neuen Kommentar von Lisa &lt;/a&gt;(Danke!), wonach ich gewissermassen &lt;em&gt;resigniert&lt;/em&gt; habe. Ja, das ist wohl der springende Punkt. Ich resigniere und fühle mich schlapp. Meine Frau &lt;em&gt;will&lt;/em&gt; nun mal die Trennung, nicht im juristischen Sinn, aber doch faktisch: getrennte Wohnungen, getrenntes Leben, aber dennoch verbunden durch die gemeinsame Tochter, will heissen: gemeinsame Erziehung, gemeinsame Verantwortung, gemeinsames Wochenende als Normalfall, gemeinsame Ferien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie lange kann so ein Modell funktionieren? Und wenn da dereinst eine "Drittperson" auftaucht? Ich weiss es nicht. Mein Problem ist, dass ich die &lt;em&gt;Gegenwart nicht ertrage&lt;/em&gt;, ich werde von der "Vergangenheit" stets eingeholt, und die Zukunft macht mir Angst. Die Trennung empfinde ich als Amputation, als ein Ereignis, das ich nicht will, aber das ich aus der Perspektive meiner Frau durchaus nachvollziehen kann. Ich mache ihr keine Vorwürfe, und dennoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schreiben über meine aktuelle Situation zeigt mir, dass ich mich &lt;em&gt;im Kreis drehe&lt;/em&gt;. Ich muss vor allem die Zukunft als das wieder annehmen, was sie ist: als eine Unbekannte, über die Aussagen zu machen sich als spekulativ erweisen muss. Der erwähnte Eintrag von Lisa geht da schon in die richtige Richtung: Zukunft als offener Prozess. Und gleichzeitig muss ich mich davor hüten, mich Illusionen hinzugeben nach dem naiven Motto: es kommt schon gut. Vielleicht ist dem so, vielleicht geht aber auch alles den Bach 'runter. Und ich kann meine eigene Entwicklung ja auch nicht vorhersagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Theorie mag das alles einleuchtend sein. Aber dies im Alltag zu leben, ist schwierig. Ich leide nun mal, und ich muss damit umgehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-2692966439887687677?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/2692966439887687677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=2692966439887687677' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2692966439887687677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2692966439887687677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/resignation.html' title='Resignation?'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-2496021731970897969</id><published>2008-05-11T22:47:00.002+02:00</published><updated>2008-05-11T22:53:20.083+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Kurz vor dem Einschlafen</title><content type='html'>Gestern abend war ich mit meiner Tochter bei einem altem Freund, der zwei kleine Kinder hat. Wir hatten es gut, es gab leckere Sachen vom Grill, dazu guten Wein aus Frankreich (ein schwerer Burgunder wurde kredenzt), eine leichte Brise und einen wunderschönen Blick auf den See. Ich hatte keine Lust, ihm meine aktuelle Geschichte zu erzählen. Es fehlte mir die Kraft, alles zu erläutern, das Wie und Warum (darüber weiss ich ja selber zu wenig), und überhaupt. Und dann habe ich zu viel gegessen und zu viel vom schweren Burgunder getrunken, der Kopf brummte und machte die Nacht zu einer langen Angelegenheit. Schweissgebadet wachte ich zwei Uhr morgens auf und wusste nicht, was mit mir geschah. Wohlgemerkt: ich war nicht betrunken. Es war vielmehr die Schwere des Weins, die mich aus dem Konzept brachte. Trotzdem: ein guter Tag war es allemal, die Tochter zufrieden und glücklich, meine Frau blieb zu Hause und war müde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute waren wir auf einem Abenteuerspielplatz, die Stimmung war friedlich, die Dialoge oberflächlich (das ist keine Kritik, es ist eine wertfreie Feststellung). Dann gingen wir zu unseren Freunden, die einen Strassenzug weiter von uns wohnen, auch sie Eltern einer einzigen Tochter gleichen Alters wie unsere. Ein schöner Abend, wieder zu viel Wein, zu viel Fleisch. Und ich komme mit meinen Erkenntnissen nicht weiter. Ich schreibe hier an meinem Tagebuch, derweil sich meine Frau den Film „der Klub der toten Dichter“ anschaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wird aus mir, aus uns? Ich kann einfach nicht eine „&lt;em&gt;Grundsatzdiskussion&lt;/em&gt;“ mit meiner Frau anfangen, ich wüsste auch nicht, wo beginnen. Gäbe es sie überhaupt, diese Grundsatzdiskussion? Was hätte sie denn für einen Sinn? Eine Diskussion sollte zu einem Erkenntnisgewinn führen, und ich Moment sehe ich nicht, dass es so etwas geben kann. Die &lt;em&gt;Distanz&lt;/em&gt; &lt;em&gt;fehlt&lt;/em&gt;, und genau die Distanz bzw. die Vorstellung darüber macht mir gleichzeitig Angst. Die Trennung ist unabwendbar, es gibt kein Zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erlebe die aktuelle Zeit als sehr schwierig. Gemeinsame Wohnung noch, aber im Wissen um die bevorstehende (örtliche…und darüber hinaus) Trennung. Das ist eine schwierige Situation. Ich bin froh, wenn der Umzug über die Bühne ist, wenn dieser Schritt vollzogen ist, denn die jetzige Situation schmerzt und erinnert mich stets an das Versagen, an die &lt;em&gt;Irreversibilität&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich versuche, die Gegenwart zu ertragen, werde aber von der „Vergangenheit“ stets eingeholt und von der „Zukunft“ bedroht. Und morgen? Wir werden es sehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-2496021731970897969?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/2496021731970897969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=2496021731970897969' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2496021731970897969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2496021731970897969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/kurz-vor-dem-einschlafen.html' title='Kurz vor dem Einschlafen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-2875782210507520792</id><published>2008-05-09T22:05:00.006+02:00</published><updated>2008-05-09T22:24:52.530+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogbesuche'/><title type='text'>Bevorstehendes Pfingstwochenende</title><content type='html'>Ein verlängertes Wochenende steht bevor. Wir haben einiges schon geplant: Besuch bei Freunden, Sonntags dann eine Wanderung, einzig der Montag ist noch nicht "gebucht". Im Grunde der Dinge haben sich in den letzten Tagen die Umstände nicht wesentlich verändert. Gespräche zwischen meiner Frau und mir finden wohl statt, aber es sind Gespräche, die kaum über das hinausgehen, was nicht bereits besprochen worden wäre. Das ist kein Vorwurf, sondern eine schlichte Tatsache. Mir fehlt immer noch die Kraft, aus einer gewissen Distanz heraus die Geschichte, &lt;em&gt;unsere&lt;/em&gt; Geschichte, Revue passieren zu lassen und all die Dinge der letzten Jahre einer schonungslosen Betrachtung zu unterwerfen. Mir fehlt hierzu noch die Distanz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gefühl für die Zeit erlebe ich auf zwiespältige Art und Weise. Die Zeit vergeht, ohne dass ich sie bewusst erlebe. Ein sonderbares und kaum beschreibbares Gefühl. Und dann, ich wiederhole mich, aber es ist halt immer noch so, die &lt;em&gt;"Attacken&lt;/em&gt;", die unangemeldet da sind, wie angeschossen, manchmal kann ich es kaum fassen, was da abgeht, wie in einem Albtraum, aus dem man erwachen möchte, aber da ist nichts zu machen. Ich will nicht jammern, aber diese Zeit ist schwierig zu meistern. Irgendwie geht man da durch, und trotzdem. Ich kann mir ein Leben ohne meine Frau nicht vorstellen, aber ich wäre eigentlich verpflichtet, diese offenbar nicht mehr abwendbare Tatsache als solche anzuerkennen. Genau darin liegt der springende Punkt, dass ich das zur Zeit einfach nicht schaffe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich zum ersten Mal &lt;a href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;amp;postID=3359192615368869247"&gt;einen Kommentar zu meinen Einträgen &lt;/a&gt;erhalten, was mich sehr freut. Ich bitte an dieser Stelle nochmals alle, die etwas zum Thema beitragen wollen, um eine entsprechende Kommentierung. Ich bin auch um &lt;em&gt;kritische Kommentare&lt;/em&gt; froh und möchte gerne wissen, wie andere, die in einer ähnlichen Situation sind bzw. waren, ihre jeweilige Geschichte erlebten/verarbeiteten. Das "Trennungsforum" ist für mich auch eine wertvolle Hilfe, dessen Link im Blog aufgeführt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Tochter ist sehr glücklich. Sie merkt nichts von all dem und greift nach dem Leben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-2875782210507520792?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/2875782210507520792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=2875782210507520792' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2875782210507520792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/2875782210507520792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/bevorstehendes-pfingstenwochenende.html' title='Bevorstehendes Pfingstwochenende'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-1753430642063938597</id><published>2008-05-08T21:50:00.004+02:00</published><updated>2008-05-08T22:06:45.056+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Schwankungen</title><content type='html'>Heute hatte ich sie wieder, diese Gemütsschwankungen. Ich ging mit meiner Frau essen, wir können soweit vernünftig miteinander sprechen, und plötzlich habe ich wieder dieses "Würgen im Hals". Die Konzentration lässt auch bei der Arbeit nach, uns selbst heute abend bei meinem Gitarrenlehrer verspürte ich wenig Freude, und das schnelle Wechseln der Griffe bereitete mir Mühe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, ob und inwieweit meine Wahrnehmung den realen Gegebenheiten entspricht. Das zeigt sich namentlich während des Schreibens am Tagebuch. Habe ich alles Wesentliche des Tages erfasst? Oder sehe und registriere ich Dinge nicht, die aber von zentraler Bedeutung für  das weitere Verarbeiten der Trennung wären? Dabei kommt mir immer wieder der französische König Ludwig XVI in den Sinn, der ausgerechnet am 14. Juli 1789, dem Tag der Sturm auf die Bastille, in seinem Tagebuch vermerkte: "rien" - nichts. Habe ich auch solche Realitätsverluste, frage ich mich dann. Das Problem der selektiven Wahrnehmung ist ein reales Problem, das in seiner Ausprägung nicht unterschätzt werden sollte. Nun, ich mogle mich weiterhin durchs Leben, der Mai zeigt sich von seiner besten Seite, aber ich bin zeitweise wie gelähmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern abend war eine kleine Theatervorstellung im Kindergarten, zu der alle Eltern eingeladen waren, die Kinder hatten einen Riesenspass. Ich fühlte mich schlecht, traurig, da war zeitweise wieder dieses Gefühl des Ekels, und als ich all die Gesichter dieser Eltern sah, fragte ich mich: wo ist die Fassade, was alles verbirgt sich allenfalls hinter diesen (vermeintlich?) fröhlichen Gesichtern? Ja, ich fühle mich allein in diesen Tagen und Wochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Verarbeiten fällt mir schwer. Trennungen sind eine harte Sache, vor allem dann, wenn man in der Retrospektive Dinge registriert, die eben früher hätten registriert werden sollen. Das schmerzt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-1753430642063938597?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/1753430642063938597/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=1753430642063938597' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1753430642063938597'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1753430642063938597'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/schwankungen.html' title='Schwankungen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5529827715923096457</id><published>2008-05-06T20:56:00.004+02:00</published><updated>2008-05-06T21:15:42.977+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ekel'/><title type='text'>Ekel</title><content type='html'>Schön, wie jetzt die Vögel am Abend herumzwitschern. Es wäre alles so friedlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erlebe in der letzten Zeit vermehrt ein Gefühl nicht nur der Leere, sondern des &lt;em&gt;Ekels&lt;/em&gt;. Dieses Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr, sicher nicht mehr in den letzten 20 Jahren. Und nun ist es wieder da, dieses Gefühl, wie es &lt;a href="http://www.paschen.de/e37/e2933/e3083/index_ger.html"&gt;Sartre in seinem ersten Roman &lt;/a&gt;beschreibt. Plötzlich ist es da, überfallmässig, das Dasein wird als sinnlos und ohne Halt erlebt. Der freie Fall sozusagen, da ist nichts. Diese Momente dauern nicht lange, aber ich erlebe sie umso intensiver. Wer es nicht kennt, wird es kaum nachvollziehen können, es ist dieses existenzielle Gefühl der Aussichtslosigkeit, ohne darin einen Sinn zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist es mir heute nachmittag ergangen, wie angesprungen. Und gleichzeitig weiss ich: das Leben will was von mir, da ist meine Tochter, mein Umfeld, mein Leben schlechthin. Ich werde mir diesen Roman nochmals zu Gemüte führen und als "Gegengift" wohl etwas von von Salis lesen. Das schafft einen Ausgleich. Ja, es wäre so oder so vernünftiger, jetzt in den Wald zu gehen und zu joggen. Aber es fehlt mir hierzu die Kraft, und der Kopf brummt einmal mehr. Manchmal frage ich mich, ob das alles auch etwas mit Selbstmitleid zu tun hat. Ich sehe mich aber nicht als Opfer. Ich habe in den letzten Jahren vieles falsch gemacht und die Signale nicht gehört. Das ruft nach Konsequenzen. Denen muss ich mich jetzt stellen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5529827715923096457?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5529827715923096457/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5529827715923096457' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5529827715923096457'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5529827715923096457'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/ekel.html' title='Ekel'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-3438856907215130758</id><published>2008-05-06T13:03:00.002+02:00</published><updated>2008-05-06T13:06:18.924+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><title type='text'>Schwankungen des Alltags</title><content type='html'>Heute habe ich wie immer die Tochter in den Kindergarten gebracht. Es ist schön zu sehen, wie Kinder unbekümmert ihren Tag beginnen mit Herumrennen, Herumalbern und sich auf das Kasperlitheater freuen. Diese Freude am Leben geht den Erwachsenen oftmals verloren, so jedenfalls erlebe ich das. Man steht auf und denkt schon daran, was man machen sollte und was nicht klappen wird. Defensiv beginnt damit der Tag, offensiv hingegen bei den Kindern, jedenfalls bei jenen, die noch im Kindergartenalter sind und sich ob ihrem Dasein einfach nur freuen dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute geht es mir nicht gut. Ich habe, aus mir nicht bekanntem Anlass, spontan an unsere Griechenlandferien nachgedacht, Rhodos, Santorini, Mykonos, Skiathos und wie sie alle heissen, diese Inseln, die für Touristen beinahe alle gleich aussehen. Wie oft waren wir dort, &lt;em&gt;damals&lt;/em&gt;, auch in einem bestimmten Sinn unbekümmert, ich sehe den Strand vor mir, abends die zahlreichen Tavernen und ich spüre förmlich den Mittelmeerwind, wie er leicht auffrischend daherkommt. All diese vielen Dinge des gemeinsamen Lebens sollen also endgültig der Geschichte angehören. Die Geschichte ist ein Fluch, wenn man unter ihr leidet, ein Segen, wenn man von ihr gestärkt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Nachmittag ist Sitzungstermin. Wie ich das wohl überleben werde? Vorbereitet bin ich zwar, aber ich mag nicht. Aber ich weiss schon: zusammenreissen, akzeptieren, &lt;em&gt;dem Leben Recht geben&lt;/em&gt;, wie es von Salis ausdrückt. Eine schöne Herausforderung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-3438856907215130758?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/3438856907215130758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=3438856907215130758' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3438856907215130758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3438856907215130758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/schwankungen-des-alltags.html' title='Schwankungen des Alltags'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5995251307111545666</id><published>2008-05-05T14:47:00.005+02:00</published><updated>2008-05-05T15:03:34.791+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Vertragsabschluss</title><content type='html'>Die neue Wohnung kann ich in knapp 2 Monaten beziehen, wogegen meine Frau heute morgen eine herbe Enttäuschung erlebte, als sie die freie Wohnung, die sie allenfalls beziehen wollte, besichtigte. Daraus wird nichts. Es dürfte schwierig werden, dass beide auf den gleichen Zeitpunkt hin je eine neue Wohnung finden. Tja, der Wohnungsmarkt ist auch für uns ausgetrocknet, und bei den Voraussetzungen, die für unsere spezifische Situation greifen müssen, dürfte es eh schwierig werden. Aber noch haben wir Zeit, und vor allem: es soll ja ein "sanfter Übergang" werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der Situation geht es mir mal gut, mal wieder schlecht. Es ist gut, die jetzige Wohnung aufzugeben, da ist zu viel emotionaler Raum vorhanden. Und dennoch, ich tue mir schwer, jetzt "durchzustarten". Zwar habe ich soeben eine erste Aufräumaktion gestartet und ersten Ballast dem Kehricht übergeben. Und dann kommen die Momente, wo ich einfach nur denke: ach, das kann es doch nicht sein! Warum muss das ausgerechnet uns passieren...naive Fragen, ich weiss es, aber sie lassen sich nicht aus der Welt schaffen. Die jetzige Wohnung bleibt augenfällig unaufgeräumt, nicht im wortwörtlichen Sinn gemeint, aber was die Atmosphäre anbelangt. Nun geht es in die Übergamgsphase, die Gegenwart ist manchmal kaum auszuhalten, zu sehr ist da die "Vergangenheit", die allgegenwärtig ist. Was die Zukunft bringt, ach, was soll die Spekulation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wird das die Tochter ertragen, wie wird sie darauf reagieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern noch schrieb ich, es gehe mir relativ gut (in dem Sinne, dass ich die Situation akzeptiere), doch heute ist es wieder anders, auch wenn die Phase der Trauer sich jetzt anders anfühlt, ich empfinde vor allem eine Leere in mir, der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite, aber die Freude darüber bleibt aus, ja vielmehr erlebe ich umso mehr die Spannung zwischen innen und aussen. Leere und Unruhe, so würde ich meine aktuelle Situation umschreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5995251307111545666?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5995251307111545666/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5995251307111545666' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5995251307111545666'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5995251307111545666'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/vertragsabschluss.html' title='Vertragsabschluss'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-3671136748900238986</id><published>2008-05-04T21:40:00.002+02:00</published><updated>2008-05-04T21:52:22.038+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wochenende'/><title type='text'>Wochenende</title><content type='html'>Dieses Wochenende ging einigermassen "glatt" über die Bühne. Heute waren wir in einer landschaftlich absolut tollen Gegend. Da war einmal mehr Lagerfeuer angesagt, Bratwürste, Wandern, den Schmetterlingen nachrennen...es spielt sich so etwas ein wie Normalität und Akzeptanz. Ich selbst bin müde und freue mich auf eine hoffentlich ruhige Nacht. Die Gedanken spielen aktuell nicht verrückt. Irgendwie ist der Kopf in einem gewissen Sinne &lt;em&gt;leer&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen werde ich die vielleicht künftige Wohnung meiner Frau besichtigen, sie wünscht sich meine Begleitung. Die Wohnung wäre in absoluter Nähe von meinem (neuen) Zuhause, was natürlich für die Tochter wichtig wäre. Wir werden sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und morgen ich muss wohl oder übel auch wieder an die Arbeit. Es gibt einige Probleme, die zu lösen sind, aber die mich wenig interessieren. Ich muss wieder eine Beziehung zu meiner Arbeit aufbauen, oder dann die Stelle wechseln, was aber auch wieder mit Unruhe verbunden wäre. Ganz abgesehen davon kann ich nicht von heute auf morgen eine neue Arbeit finden (wer kann das schon?). Und wenn, würde sich dadurch etwas ändern? Ich denke, es wäre wohl eine Flucht. Ich muss jetzt "da durch".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-3671136748900238986?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/3671136748900238986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=3671136748900238986' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3671136748900238986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3671136748900238986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/wochenende_04.html' title='Wochenende'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-1248582632018351421</id><published>2008-05-03T22:33:00.005+02:00</published><updated>2008-05-03T23:15:10.786+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Scheitern'/><title type='text'>Scheitern, fehlende Gnade, Einsamkeit</title><content type='html'>Es ist noch keine Woche her, seit ich dieses Tagebuch führe. Es tut mir gut. Es hilft mir, meine Gedanken zu ordnen und die Gefühle klarer zu bewerten. Es ist so, dass ich nun die Situation zu &lt;em&gt;akzeptieren&lt;/em&gt; beginne. Ich weiss, dass &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; wesentlich dazu beigetragen habe, dass meine Frau eine Trennung will. Ich weiss, die "Schuldfrage" ist an sich problematisch, weil es letztlich hierzu keine Objektivität geben kann. Jegliches Reflektieren über das, was "passiert" ist, führt unweigerlich zu einer selektiven Bewertung. Mir ist aber einiges bewusst geworden, ich habe es bereits in der Ausgangslage skizziert. Beziehungen sind etwas Fragiles und wollen gepflegt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;em&gt;Alltag&lt;/em&gt; dürfte der Hauptfeind von Beziehungen sein, wenn darüber hinaus besondere Herausforderungen zu meistern sind, Herausforderungen, die die eigene Person betreffen und/oder das eigene Kind oder die sogenannten "Umstände" (ich denke etwa an Personen mit finanziellen Schwierigkeiten) usw. Der Berufsalltag mit all seinen Herausforderungen verlangt absolute Präsenz - und abends kann man nicht einfach so nach Hause gehen und das Erlebte im Büroraum stehen lassen. Und mit zunehmendem Alter entwickelt bzw. "pflegt" man seine Marotten, man ist vermehrt mit sich selbst beschäftigt - und ach, da ist ja auch noch der Nachwuchs, der berechtigterweise seinen Anteil einfordert. So entsteht ein Amalgam unterschiedlichster Anforderungen und Herausforderungen, die Zeit läuft davon, die ersten Falten im Gesicht schleichen sich ein und man ist sich dessen nicht bewusst - man verdrängt es vielmehr und will zeitweise nur noch "seine Ruhe". Beziehungen müssen gepflegt werden. &lt;em&gt;Achtsamkeit&lt;/em&gt; ist gefragt, ja und nicht zuletzt die Kunst, im hier und jetzt zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war mir in den letzten Jahren nur in unzulänglicher Weise meiner Liebe zu meiner Frau bewusst, es hat sich ein Automatismus eingeschlichen im Sinne einer routinemässigen Selbstverständlichkeit. Jetzt bin ich wachgerüttelt worden, spät, zu spät. Es ist schon zum Verrückt werden, wie das Leben &lt;em&gt;unbarmherzig&lt;/em&gt; sein kann. Ja, ich vermisse so etwas wie Gnade, eine dargebotene Hand, die mir zu verstehen gibt: komm, probieren wir es nochmals. Vielleicht gibt es, wie in der Geschichte, auch für ein individuelles Leben nur &lt;em&gt;eine&lt;/em&gt; Chance, so wie der real existierende Sozialismus nur eine Chance hatte und sie bekanntlich nicht nutzte. Wie oft wünschte ich mir in letzter Zeit, gewisse Dinge rückgängig machen zu können, hier offenbart sich das naive Bedürfnis, nochmals von vorne zu beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe dabei Bilder aus der Studentenzeit, als ich meine Frau kennen lernte, es war eine schöne Zeit, eine Zeit des Aufbruchs und der Hoffnung. Und nun, ja, es ist für mich in einem gewissen Sinne ein Scherbenhaufen, den ich heute vorfinde: wir haben ein gemeinsames Kind und eine doch längere gemeinsame Geschichte. Und doch, wir haben es auf der Beziehungsebene "nicht geschafft". Warum muss das Zusammenleben so schwierig sein? Ich  schaue hinaus in die dunkle Nacht und bin mir meiner Einsamkeit bewusst. Es gibt keinen Trost. Trennungen sind etwas Brutales, jedenfalls erlebe ich es so, andere mögen froh darüber sein, aber ich stehe vor einer anderen Situation: ich hadere mit mir selbst und fühle mich so etwas wie "schuldig", obwohl meine Frau darauf sagt, das sei nicht so, man müsse das Scheitern in einem dynamischen Prozess betrachten, jeder trage seinen Anteil. Mag sein, aber das gibt mir keinen Trost, zumal ich nicht an diese Parität glaube.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich merke schon: das wird wieder so eine Nacht der verlorenen Gedanken. Einsamkeit heisst das Zauberwort, Einsamkeit im existenziellen Sinn. Dagegen anzukämpfen ist schwierig. Soll man sie im Gegenteil zulassen, um sich danach befreien zu können? Hoffnung wäre jetzt gefragt, und das Vorfinden von Gnade. Im Moment finde ich nichts dergleichen vor, nur Leere, derweil debile Nachbarn ein sogenanntes "Fest" veranstalten und sich ob ihrem Lärm keine Gedanken machen: das Leben als immerwährende Party. Was haben &lt;em&gt;die&lt;/em&gt; denn zu verdrängen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-1248582632018351421?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/1248582632018351421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=1248582632018351421' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1248582632018351421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1248582632018351421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/scheitern-fehlende-gnade-einsamkeit.html' title='Scheitern, fehlende Gnade, Einsamkeit'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-6157735541275953811</id><published>2008-05-03T20:07:00.005+02:00</published><updated>2008-05-03T22:25:36.028+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogbesuche'/><title type='text'>Besucher hier?</title><content type='html'>Ich bin neugierig und will wissen, ob ich hier für mich alleine Zwiegespräche führe oder ob es dann und wann Besucherinnen und Besucher meines Blogs gibt. Deshalb habe ich soeben einen "Counter" eingerichtet. Ich denke, dass mein Thema viele Menschen ansprechen düfte. Trennungen sind ein "Alltagsphänomen", die diesbezügliche Scheidungsstatistik zeigt auf, dass mittlerweile gegen 50 % der Ehen geschieden werden. Der Umgang mit Trennungen dürfte sehr verschieden sein, von Erleichterung bis hin zur puren Verzweiflung ist alles möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer meine Einträge kommentieren will, soll dies tun. Namentlich Direktbetroffene sind eingeladen, ihre Sicht der Dinge einzubringen. Mal schauen, ob etwas daraus wird. Doch eines ist klar: ich schreibe nicht für ein Publikum, ich schreibe in erster Linie für mich selbst, gewissermassen als Therapie, als Möglichkeit, mich vor mich selbst auszudrücken. Oftmals weiss ich nicht, wenn ich einen Beitrag beginne, wo ich "landen" werde. Die Gedanken entwickeln sich in einem fort, sie fliessen und führen mich auf eine Entdeckungsreise meiner selbst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-6157735541275953811?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/6157735541275953811/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=6157735541275953811' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6157735541275953811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/6157735541275953811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/besucher-hier.html' title='Besucher hier?'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5022514050620894891</id><published>2008-05-03T18:38:00.004+02:00</published><updated>2008-05-03T18:47:06.661+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Wochenende</title><content type='html'>Nichts Aussergewöhnliches habe ich heute zu berichten. Am Morgen mit der Tochter in der Stadt bzw. im Möbelgeschäft. Ich will ihr Zimmer etwas neu konzipieren, der Umzug ist hierzu eine gute Gelegenheit. Nachmittags dann mit ihr im Schwimmkurs, ansonsten nichts als Alltag. Es geht mir heute relativ gut, ich beginne zu akzeptieren, was vor mir steht. Und ich freue mich auf morgen, da gehen wir mit Freunden an einen sehr schönen Ort, wo die Kinder sich wunderbar austoben können. Ausgerüstet sind wir mit Wurst, Senf, Brot, Früchten und viel Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So lebe ich, den Alltag bewältigend, ohne Groll und mit festem Willen, die &lt;em&gt;Gegenwart zu gestalten&lt;/em&gt;. Manchmal gelingt es, manchmal überhaupt nicht. Unsere Freunde und Bekannten haben wir noch nicht ins Bild gesetzt, zuerst müssen wir uns stabilisieren, ehe wir grosse Erklärungen abgeben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5022514050620894891?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5022514050620894891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5022514050620894891' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5022514050620894891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5022514050620894891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/wochenende.html' title='Wochenende'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-3359192615368869247</id><published>2008-05-02T15:10:00.004+02:00</published><updated>2008-05-02T15:45:23.959+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Neue Wohnung in Aussicht</title><content type='html'>Der Auffahrtstag ging gut über die Bühne. Zusammen waren wir an einer grossen Ausstellung mit Jahrmarktatmosphäre, Streichelzoo, Ramba-Zamba. Ein guter Tag ohne Aufregung. Die Nacht jedoch war wieder mühsam, einmal mehr für 1-2 Stunden wach oder im Halbschlaf in Gedanken versunken, Gedanken, die von Ängsten geprägt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute morgen nun war ich mit der Tochter auf dem Spielplatz, da wird das ganze Programm durchgepaukt, Papa als Räuber, Polizist, kleiner Bub, da ist meine Multifunktionalität gefragt. Spielplätze verströmen eine sonderbare Atmosphäre, für mich steht dort die Zeit irgendwie still, ich erinnere mich dann an die eigene Kindheit und stelle mir vor, wie ich damals wohl diese Kletterwand bewältigt hätte. Allein, die damaligen Spielplätze waren natürlich im Gegensatz zu heute eigentliche Wüsten, wohlgeordnet, langweilig, das Kind konnte im Grunde der Dinge nicht Kind sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach rasch nach Hause, das Kind waschen, und hopp geht's weiter zum gemeinsamen Mittagessen mit Mama in einer italienischen Quartierbeiz. Die Stimmung ist soweit gut, im Grunde der Dinge abgeklärt, nicht hoffnungslos, aber irgendwie geprägt von einer eigentümlichen Lücke bezüglich des weiteren Fortgangs. Was wird die Zukunft bringen? Niemand weiss es natürlich, meine Frau ist da optimistisch, es müsse sein, dieser Schritt, um etwas Neues zu ermöglichen. Nur weiss ich nicht, worin dieses Neue bestehen wird. Vielleicht bin ich zu defensiv. Und während ich also grüble und mein Tagebuch fortführe, ist die Tochter mit Mama unterwegs, so wechseln wir uns ab, und vieles machen wir gemeinsam, so wie gestern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soeben erhalte ich die Mitteilung, wonach der &lt;em&gt;Vertrag für meine zukünftige Wohnung&lt;/em&gt; zustande kommen wird. Ich empfinde bei dieser Neuigkeit in einem gewissen Sinne Erleichterung, denn dies ermöglicht uns eine sinnvolle Planung. So kann meine Frau ihrerseits die Suche für ihre Wohnung intensivieren. Dennoch, es beschleicht mich ein sonderbares Gefühl. Nach rund 20 Jahren wieder alleine leben kommt mir sonderbar vor. Natürlich, da ist noch die gemeinsame Tochter. Sie wird bei mir ein eigenes Zimmer haben, aber auch bei Mama. Wir stellen uns dabei das "Modell 3-4" vor, dass heisst ich übernehme sie grundsätzlich für 3 Tage, dann meine Frau für 4, und in der folgenden Woche dann umgekehrt. Das Wochenende ist gemeinsam geplant, und beide haben jederzeit, d.h. täglich Zugang zur Tochter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch, abends nach Hause zu kommen, um an den "tochterfreien Tagen" eine leere Wohnung vorzufinden, wird eine grosse Umstellung bedeuten. Ich muss diese Änderung aktiv anpacken. Das beginnt wohl damit, den Umzug bewusst vorzubereiten, mich von überflüssigen Einrichtungen und Gegenständen zu trennen und richtig auszumisten. Vor allem geht es aber darum, dass die Tochter diese Veränderungen verstehen und vor allem akzeptieren kann. Für sie soll sich grundsätzlich nichts ändern (illusorisch?). Die Tatsache, dass Papa und Mama je eine eigene Wohnung haben, soll und darf sie nicht beunruhigen. Ich denke, dass wir das hinkriegen werden, zumal beide Wohnungen im selben Quartier sein werden, so das erklärte Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist gut, wenn jetzt in  dieser Phase etwas Bewegung in die Sache kommt. Wenn der neue Vertrag unterschrieben ist, werde ich mich wohl besser fühlen, ich akzeptiere die neue Situation und bin gewillt, das Beste daraus zu machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-3359192615368869247?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/3359192615368869247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=3359192615368869247' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3359192615368869247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3359192615368869247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/05/neue-wohnung-in-aussicht.html' title='Neue Wohnung in Aussicht'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5268970164224586491</id><published>2008-04-30T21:51:00.004+02:00</published><updated>2008-04-30T22:20:50.460+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umzug'/><title type='text'>Gedankensplitter</title><content type='html'>Heute habe ich &lt;em&gt;nichts Besonderes&lt;/em&gt; erlebt. Es ist stets dasselbe: eine Achterbahn der Gefühle. Es genügt, dass eine bestimmte Melodie gespielt wird, und die Gefühlswelt spielt verrückt. Hingegen geht es mit dem Schlafen etwas besser, und die Kopfschmerzen machen Pause. Ich erlebe die Zeit eher passiv, die Nachrichten interessieren mich nicht wirklich, und wenig bis gar nichts, was in der Öffentlichkeit aktuell diskutiert wird, bringt mich auf die Palme. Der jetzt in den Medien heiss diskutierte "Inzestfall" in Österreich verfolge ich nicht näher, es ödet mich schlicht an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir fehlt: Bewegung, Sauerstoff, Zuversicht. Die Gespräche mit meiner Frau sind allesamt gut, aber ich merke, dass sie, wie gesagt, schon viel weiter ist als ich. Die Gespräche belasten mich zuweilen, nicht weil sie schlecht wären, sondern weil sie mich immer wieder mit der Tatsache konfrontieren, dass die Trennung bevorsteht. Ob das mit der neuen Wohnung klappt, weiss ich noch nicht, und das lähmt mich zusätzlich. Ich wäre froh, wenn ich wüsste, wann und wie alles geplant werden kann, damit der &lt;em&gt;Umzug&lt;/em&gt; über die Bühne gehen kann. Ich überlege mir, wie die neue Wohnung aussehen soll, etwa was die Möblierung anbelangt. Soll ich alles umstellen, um damit einen Neuanfang zu markieren? Die Aussicht als &lt;em&gt;Single&lt;/em&gt; auf ein Badezimmer mit Doppellavabo stimmt mich nicht glücklich (ja es kommt mir grotesk vor), im Gegenteil, überall werde ich damit daran erinnert, dass ein Teil von mir fehlt bzw. fehlen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sagte ich Single? Nein, Single ist nicht das richtige Wort. Ich bin Vater unserer gemeinsamen Tochter. Mein Zivilstand ist nach wie vor "verheiratet", an Scheidung denken wir nicht, auch nicht an eine richterliche Trennung. Die bevorstehende Auflösung des gemeinsamen Haushalts hat steuerrechtliche Konsequenzen, die finanziell zu unseren Gunsten ausfallen wird. Na ja, &lt;em&gt;dagegen&lt;/em&gt; ist ja nichts einzuwenden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und morgen am Auffahrtstag werden wir an die frische Luft gehen, die Tochter freut sich auf kleine Abenteuer entlang eines Flusses oder im Wald. Es geht ihr gut, sie gedeiht bestens und hält uns auf Trab. Das Leben will leben. Und ich werde jetzt zur Gitarre greifen und weiter üben, denn schliesslich will ich an ihrem 6. Geburtstag die versammelte Kinderschar überraschen. Papa als Popstar? Schön, dass ich über mich noch lachen kann!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5268970164224586491?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5268970164224586491/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5268970164224586491' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5268970164224586491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5268970164224586491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/04/gedankensplitter.html' title='Gedankensplitter'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-8934351603063653640</id><published>2008-04-29T22:46:00.002+02:00</published><updated>2008-04-29T22:50:32.801+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vater'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mutter'/><title type='text'>Mit meiner Mutter telefoniert</title><content type='html'>Ich habe heute mit meiner Mutter (über 80 jährig) telefoniert und sie nach ihrem allgemeinen Befinden gefragt. Es gehe ihr schlecht, sie denke gerade in letzter Zeit viel an ihren verstorbenen Mann (also an meinen Vater) und falle dabei in tiefer Trauer. Nachts wache sie auf und müsse dann laut weinen. Als ich das hörte, musste ich mich einmal mehr zusammenreissen. Ich dachte unweigerlich auch an den toten Vater, den ich so liebte. Er ist vor einem halben Jahr gut 80 jährig gestorben. Am Vorabend seines Todes war ich noch im Spital, nachts gegen 0330 Uhr kam dann bei uns zu Hause der Anruf, er sei soeben verstorben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke vermehrt an diesen Abend zurück und daran, dass ich doch hätte im Spital bleiben sollen. Auch meine Tochter spricht oft von ihrem Grossvater und sagt mir, sie hoffe sehr, es gehe ihm gut. Ja, es geht ihm gut, sage ich dann, ganz bestimmt. Und dann hadere ich mit mir selbst, die Vergänglichkeit, das Irreversible, das absolut nicht Wiederholbare, das beschäftigt mich und lässt mich nicht in Ruhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trennung sei wie Sterben, heisst es oft. So empfinde ich es auch, und genau dieser Umstand stimmt mich so unendlich traurig. Heute abend fürchte ich mich wieder vor dem Schlaf, vor der Nacht und der damit verbundenen Zeit des Gedankenwälzens und der quälenden Frage nach dem „Warum“ und „hätte ich doch damals und überhaupt“. Ich drehe mich im Kreis und komme nicht vom Fleck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Frau telefoniert unterdessen mit einer guten Freundin. Sie kann mit Gefühlen und Ängsten besser umgehen als ich. Mal sehen, was die Nacht bringt. Morgen ist Mittwoch und für diese Woche letzter Arbeitstag. Wir planen am Donnerstag (Auffahrt) einen Ausflug ins Grüne. Da ist Lagerfeuerromantik am Fluss angesagt – der Tochter freut es ungemein, und uns auch. Lichtblicke und Zeitinseln. Augenblicke, die so vertraut sind, aber dennoch schmerzen und mit voller Wucht daran erinnern, dass es nicht mehr so ist, wie es einmal war. Ein schleichendes Sterben. Es ist nicht einfach, damit umzugehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-8934351603063653640?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/8934351603063653640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=8934351603063653640' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8934351603063653640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/8934351603063653640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/04/mit-meiner-mutter-telefoniert.html' title='Mit meiner Mutter telefoniert'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-3153788036318491990</id><published>2008-04-29T15:50:00.005+02:00</published><updated>2008-04-29T16:00:39.418+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Auf und ab</title><content type='html'>Die Gefühlslage kann von einer Minute auf die andere wechseln. Da genügt ein Gedanke, eine Erinnerung, und schon kippt es. Heute nachmittag eine Sitzung mit dem Chef. Konzentration schlecht, aber ich habe zur Zeit keine prioritären Geschäfte, so dass ich mich zurücklehnen kann. Das Geschehen verfolge ich passiv, wie durch eine milchige Glaswand höre ich meine Arbeitskollegen argumentieren, ab und zu werfe ich einen Satz in die Runde um gewissermassen meine Präsenz vorzutäuschen. Nach der Sitzung rufe ich meiner Frau an, weil ich mich im Familienrecht nun wirklich nicht auskenne, sie gibt mir ruhig Auskunft, und ich kann urplötzlich nicht weiter reden, die Tränen melden sich einmal mehr. Meine Frau sagt mir mit ruhiger Stimme: wer Zahnschmerzen hat, geht zum Zahnarzt. Solltest du nicht Hilfe in Anspruch nehmen? Ich kann das aber nicht, will es nicht, weil ich glaube, dass in gewissen Situationen Hilfe von aussen nicht wirklich hilft. Man muss zuerst mit sich selbst klar werden. Und überhaupt, was kann mir ein Therapeut schon sagen? Loslassen, akzeptieren, Distanz gewinnen, ja ja, das kennen wir doch alles. In der Theorie ist Manches klar, die Praxis sieht dann ein wenig anders aus. Und sonst? Die Sonne scheint, die Tochter ist jetzt bei der Grossmutter und geniesst den Nachmittag ohne Sorgen. Das ist schon viel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-3153788036318491990?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/3153788036318491990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=3153788036318491990' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3153788036318491990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/3153788036318491990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/04/auf-und-ab.html' title='Auf und ab'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-1612599286399309954</id><published>2008-04-29T12:53:00.002+02:00</published><updated>2008-04-29T13:04:27.388+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><title type='text'>Gemeinsames Mittagessen</title><content type='html'>Heute haben wir gemeinsam das Mittagessen eingenommen, wie wir das sonst taten, zwar nicht täglich, aber oftmals. Wir diskutierten über den bevorstehenden Umzug, über die allenfalls frei werdende Wohnung meiner Frau, über unsere Tochter. Es war ein kurzes, aber gutes Gespräch. Was mich allerdings zu schaffen macht sind meine Gefühlsschwankungen. Beim Espresso musste ich mich kurz zusammenreissen, weil ich nicht in aller Öffentlichkeit wie ein Teenager meine Gefühle zeigen wollte. Typisch Mann? Vielleicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der heutigen NZZ (Feuilleton, S. 45) wird auf ein Roman von Olivier Adams hingewiesen. Den Autor kenne ich zwar nicht, aber das Buch werde ich wohl lesen. &lt;em&gt;"Das Leben macht die Lebenden kaputt, und niemand klebt die Stücke je zusammen, niemand sammelt sie überhaupt auf"&lt;/em&gt;, wird da zitiert. Dieses Gefühl kommt mir bekannt vor, gerade jetzt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-1612599286399309954?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/1612599286399309954/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=1612599286399309954' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1612599286399309954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/1612599286399309954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/04/gemeinsames-mittagessen.html' title='Gemeinsames Mittagessen'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-968480239019787666</id><published>2008-04-29T08:40:00.003+02:00</published><updated>2008-04-29T09:31:57.542+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><title type='text'>Gnädige Nacht</title><content type='html'>Heute habe ich relativ gut geschlafen, allerdings bin ich mit einem Brummschädel aufgewacht. Gestern konnten wir noch ein Gespräch führen, und dabei zeigte sich, dass die Schmerzen allgegenwärtig sind, auf beiden Seiten. Es gibt keine Schuldzuweisungen. Wir sind uns einig, dass wir in jedem ein Elternpaar bleiben müssen. Allein diese Aufgabe gut zu erfüllen, ist schon ordentlich anspruchsvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe heute morgen wie gewohnt die Tochter in den Kindergarten geführt. Dabei staune und freue ich mich immer wieder, wie unbekümmert Kinder in diesem Alter sein können. Sie spielen, singen und freuen sich auf den neuen Tag. Es wäre schön, könnte sich da ein Stück vom Kuchen abschneiden. Es genügt, wenn man sich ob einer Blume am Strassenrand freuen kann. Eigentlich bräuchte es nicht viel, um einigermassen glücklich zu sein. Aber eben, das Denken macht einen noch verrückt. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns der Zeit bewusst sind, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Ich erlebe die Vergangenheit als allgegenwärtig, ich kann mich nicht von ihr lösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun sitze ich hier im Büro, sollte arbeiten: email lesen, mit Mitabeitenden reden, Sitzungen planen, telefonieren, lesen, halt das Übliche. Und vor allem: mich mit Dingen beschäftigen, die mich, wenigstens aktuell, wenig interessieren. Auch das aktuelle Tagesgeschehen in den Medien interessiert mich wenig, ich mag schon gar nicht mehr hören, was Blocher schon wieder gesagt sagt. Die Konzentration lässt zu wünschen übrig. Was jetzt bevorsteht: Pausenkaffee und Plaudereien mit Arbeitskolleginnen und -kollegen. Über meine Situation spreche ich nicht. Ich bin zu sehr mit mich selbst beschäftigt, als ich jetzt grosse Erklärungen abgeben könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Frage nach dem obligaten "wie geht's"? erfolgt die routinemässige Antwort, "Danke, gut". Aber oftmals auch: "ich schlage mich durch". Das genügt und provoziert keine Anschlussfragen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-968480239019787666?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/968480239019787666/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=968480239019787666' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/968480239019787666'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/968480239019787666'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/04/gndige-nacht.html' title='Gnädige Nacht'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-732325754976589944</id><published>2008-04-28T14:18:00.005+02:00</published><updated>2008-04-28T16:31:45.528+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tochter'/><title type='text'>Bewältigung des Alltags</title><content type='html'>Heute morgen habe ich zu Hause gearbeitet und unsere Tochter vom Kindergarten abgeholt. Wie immer sind wir montags zusammen, ich koche ihr jeweiliges Lieblingsgericht, dann spielen wir zusammen, singen, basteln und dergleichen mehr, um sie dann gegen 1400 Uhr wieder in den Kindergarten zu bringen. Solche Momente sind mir wichtig, ja absolut zentral. Ich "vergesse" in diesen Momenten die Situation, in der ich mich befinde. Ich versuche, mich der absoluten Gegenwart auszusetzen. Das ist mir heute Mittag gut gelungen. Ich habe mich sogar dabei erwischt, eine Melodie vor mich hin zu singen. Dann aber kann es von einem Moment zum anderen kippen, ich muss mich beherrschen und am besten darauf bedacht sein, in der Welt des Kindes und damit im Bereich des absolut Unbeschwerten zu bleiben. Es ist eine Reise zwischen den Welten, jene des Kindes und jene der Erwachsenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Tochter sagte mir gestern abend beim ins Bett bringen, sie wünsche sich, dass ich ein Kindergärtler sei, so dass sie mit mir den ganzen Tag spielen könnte. Manchmal habe ich ähnliche Vorstellungen über die vergangene Zeit, die nachträglich "korrigiert" werden kann, ich möchte gewisse Momente der letzten Jahre zurücknehmen, anders gewichten, dieses oder jenes anders machen usw. Aber gleichzeitig weiss ich, dass solche Gedankenspiele nicht weiterbringen, es sei denn, man lerne etwas daraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun beginnt der &lt;em&gt;Nachmittag&lt;/em&gt;, ich sollte arbeiten, schaffe es aber nur mit Mühe. Der bevorstehende Umzug beschäftigt mich sehr. Meine Frau hat noch keine Wohnung gefunden, für mich zeichnet sich eine Lösung ab. Bis sie eine Wohnung hat, wohnen wir weiterhin zusammen. Es ist eine verdammt schwierige Situation, und daran bin namentlich ich "schuldig", denn ich kann zur Zeit kein vernünftiges Gespräch führen, ich bringe die Worte nicht aus dem Mund, zu sehr stehen die Emotionen im Vordergrund. So essen wir zusammen im Beisein unserer Tochter, dann kommt sie oder ich an die Reihe, die Kleine ins Bett zu bringen. Gegenüber der Tochter tun wir so, als sei &lt;em&gt;alles in Butter&lt;/em&gt;. Sie merkt, jedenfalls bis dato, nichts von unserer aktuellen Lage. Sie fühlt sich pudelwohl, ist fröhlich, malt und singt und tanzt und freut sich ob dem Alltag. Das tröstet mich. Sie &lt;em&gt;greift nach dem Leben&lt;/em&gt; und freut sich ob dem Frühling, betrachtet jede Blume am Strassenrand und rennt jedem Falter hinter her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kommt gnadenlos der Abend und damit auch die Zeit der Angst, wenigstens für mich. Die heranstehende &lt;em&gt;Nacht&lt;/em&gt; wirkt wie eine Bedrohung, die Schlaflosigkeit ist zur Zeit meine grösste Feindin. Ich sehe mich schon wälzen, links-rechts-links-rechts, dann das Rumoren im Kopf, die Bilder, die Stimmen, all die Jahre marschieren szenenhaft an mich vorbei, derweil draussen in der Nacht die Welt sich scheinbar nicht bewegt. Was jetzt Not tut: Bewegung, Sauerstoff und die Kunst der Fuge von Bach. Bei dieser Musik kann ich eintauchen in die Welt des Unbeschreibbaren, ich versuche, der Logik und Stringenz der bach'schen Musik zu folgen und verliere mich so darin. Dabei gerate ich in einen Zustand fröhlicher Traurigkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-732325754976589944?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/732325754976589944/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=732325754976589944' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/732325754976589944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/732325754976589944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/04/bewltigung-des-alltags.html' title='Bewältigung des Alltags'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7035239660088484503.post-5266035560761058767</id><published>2008-04-28T10:55:00.000+02:00</published><updated>2008-04-28T10:56:35.582+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausgangslage'/><title type='text'>Meine aktuelle Situation</title><content type='html'>Ich habe beschlossen, ein Tagebuch zu führen über die bevorstehende bzw. sich im Gang befindliche Trennung mit meiner Frau zu führen. Dies geschieht namentlich aus der Erkenntnis, dass Schreiben therapeutischen Wert hat, jedenfalls für mich. Nur das Schreiben, so glaube ich, erlaubt es, Ordnung in die Gedanken- und Gefühlswelt zu bringen. Dies wird in einer anonymen Weise geschehen, Wo ich wohne und wer ich bin, ist letztlich unerheblich. Einige Eckwerte werden allerdings genannt, damit der Kontext ersichtlich wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir leben nun seit bald 20 Jahren zusammen und haben eine gemeinsame Tochter, die den Kindergarten besucht. Kurz vor deren Geburt haben wir geheiratet. Beide Elternteile gehen einer sog. akademischen Tätigkeit nach, die Tochter wird teilweise in der Tagesschule betreut, teils (wenn auch "nur" an einem halben Tag) von der Grossmutter. Wir lieben unsere Tochter sehr. Wir bringen sehr viel gemeinsame Zeit mit ihr auf. Sie wächst in einer behüteten Umgebung auf, wie es so schön heisst: Klare und verlässliche Strukturen, Geborgenheit, Achtsamkeit. Darauf, denke ich, können wir Stolz sein. Es geht darum, diese Rahmenbedingungen aufrechtzuerhalten, so gut es geht. Das Wohl des Kindes muss Priorität haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun stehe ich vor der Tatsache, dass diese langjährige Beziehung beendet wird. Da stellen sich naturgemäss Fragen, es stellen sich Emotionen ein, grosse Emotionen, gepaart mit Trauer, Wut, Ängstlichkeit, Sprachlosigkeit, Orientierungslosigkeit. Ich muss dieses Amalgam an Gedanken und Emotionen ordnen, damit ich dem laufenden Prozess (Prozess nicht im juristischen Sinne gemeint) nicht gänzlich ausgeliefert bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In erster Linie stellt sich für mich die Frage nach dem Warum. Eine Antwort auf diese fundamentale Frage zu finden ist nicht einfach. Fakt ist, dass ich in den letzten Jahren kein aufmerksamer Ehemann war. Berührungen kamen zu kurz, oft hatten wir Streit zum Teil wegen Nichtigkeiten, ich war irgendwie nicht präsent für meine Lebenspartnerin. Oft hatte sie mich darauf angesprochen, mich darum gebeten, diesen Zustand zu erklären, Perspektiven zu entwickeln, eine Ehetherapie vorgeschlagen und dergleichen mehr. Allein ich fand die Worte nicht, wusste nicht, was geschieht. So entstand mit der Zeit eine Entfremdung, die nun in dem Sinne eskalierte, dass meine Frau ausziehen wird und die Trennung damit vollzieht, wenn (vorerst) nicht im juristischen, so doch im tatsächlichen Sinn. Wir wohnen noch zusammen, essen zusammen, verbringen zusammen das Wochenende, damit auch und vor allem unsere Tochter schadlos das Ganze übersteht. Sie ist ja noch zu klein, um eine Trennung nachzuvollziehen. Dieser Aspekt scheint mir ganz wesentlich zu sein, und ich werde speziell darauf eingehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tatsache der Trennung hat mich nun aus der Bahn geworfen. Zwar funktioniere ich noch, aber das war's dann auch schon. Ich habe Mühe mit der Konzentration, ich bin in tiefer Trauer und erlebe die Welt wie durch ein milchiges Glas. Vor allem die Nächte sind schlimm. Ich wache auf, es ist ca. 2 Uhr. Ich höre den Viertelstundenschlag der Kirchenuhr, das beruhigt mich und gibt mir ein Gefühl des Vertrauten, immerhin. Aber die Gedanken lassen mich nicht los, sie verfolgen mich und verunmöglichen einen "normalen" Schlaf. Ich sehe Bilder, Bilder aus der so genannten Vergangenheit, die doch nicht vergeht. Als Historiker ist mir bewusst, dass die Gegenwart stets das Produkt der Vergangenheit ist. Gegenwart ist damit entwickelte Vergangenheit. Nach 20 jährigem Zusammensein ist Vieles emotional besetzt: das betrifft nicht nur Räume im wortwörtlichen Sinn. Es umfasst Gerüche, (ritualisierte) Handlungen, Musik (ganz wichtig), Gegenden, Literatur, ja es umfasst letztlich das gesamte Leben. 20 Jahre sind eine doch lange Zeit. Die Nacht ist so gesehen eine Zeit der Einsamkeit, so erlebe ich sie jedenfalls zur Zeit. Bilder wollen nicht aus dem Kopf, Töne auch nicht, Wörter, Stimmen natürlich, dann Musik, Dinge, die in den letzten Jahren gemeinsam erlebt worden sind. Ich kann nicht per Knopfdruck das alles abstellen, und ich will es auch nicht. Vielleicht gehört es einfach dazu, dass ich das durchmachen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun weiss ich, dass auf dem Markt viele Bücher zu diesem Thema existieren, ja das Angebot ist riesig. Aber ich Moment habe ich keine Kraft, diese Bücher zu lesen. Ebenso wenig mag ich über meine Gefühle sprechen. Ich bin noch nicht so weit, dass ich mit meiner Frau über die Trennung sprechen kann, ebenso wenig mit Bekannten. Darauf angesprochen, stehen mir die Tränen nahe, und ich empfinde ein unangenehmes Würgen im Hals. Vor allem wenn es Abend wird, wird es schlimm. Ich habe Angst vor der Nacht, vor der Schlaflosigkeit, vor den hochschiessenden Bildern, Stimmen und Handlungen gemeinsamer Lebenszeit. Es kommt mir vor, als würde der Boden unter meinen Füssen verschwinden, ja er ist faktisch nicht mehr vorhanden. Ich erlebe mich wie in einem Albtraum, aus dem ich so gerne erwachen möchte, aber ich habe keinerlei Aussicht darauf. Ich komme mir wie im Labyrinth vor, welches Dürrenmatt in seinen Stoffen beschreibt (nur dass Minotaurus sich der Existenz des Labyrinths nicht bewusst ist). Ich habe keinen Orientierungspunkt mehr und verspüre keine Lebensfreude. Irgendwie zieht der Frühling an mich vorbei, in mir ist Winter, ja vielleicht eher Herbst als Sinnbild des Übergangs zu Sterben und Tod (dramatisch formuliert), draussen ist Frühling als Sinnbild des Übergangs zu neuem Leben, das erzeugt eine eigentümliche Spannung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich aber mit meiner Tochter spiele, kann ich für wenige Momente die bedrückende Gegenwart wie vergessen. Ich achte darauf, dass die Tochter nichts von all dem mitbekommt. Sollte sie meine rötlichen Augen bemerken und mich darauf ansprechen, so werde ich eine kleine Notlüge bereithalten und den Heuschnupfen hierfür verantwortlich machen - das kann sie verstehen. Auch die Tatsache, dass Mama nicht mehr im selben Bett wie Papa schläft, sondern einen Stock weiter unten, erkläre ich damit, dass ich ein furchtbarer "Schnarchler" sei und Mama deshalb das Weite suchen müsse. Bezüglich meiner Arbeit habe ich Sorgen. Ich kann mich nicht sehr konzentrieren, darunter leidet die Arbeit. Ich will alles daran setzen, dass ich meine Arbeit einigermassen korrekt machen kann. Aber sie ist mir in einer gewissen Weise fremd geworden. Manchmal sage ich mir: was machst Du da eigentlich? Interessiert mich das? Im Grunde der Dinge müsste ich mir nach einer neuen Arbeit umsehen, aber hierfür fehlt mir die Kraft, jedenfalls jetzt. Ich könnte nebst dem aktuellen Stress nicht auch noch eine neuen berufliche Herausforderung annehmen, das würde dann wohl den Rahmen endgültig sprengen und mich vollends aus der Bahn werfen. Ich will aber bezüglich der Arbeit nicht klagen. Ich habe einen sehr guten Verdienst und gute Rahmenbedingungen. Ich habe viele kleine Freiheiten, die ich zu schätzen weiss, gerade jetzt, wo es mir nicht gut geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Frau (sie ist ja noch meine Frau) meint es gut mit mir. Sie hat mir Bücher beschafft, die das Thema Trennung und Scheidung ins Zentrum stellen. Sie steht als Gesprächspartnerin zur Verfügung. Aber die Kraft reicht mir nicht aus, um mich auszusprechen. Auch fehlt mir die Diagnose bezüglich der letzten Jahre, wo ich, es ist so, versagt habe. Der anspruchsvolle Job, der eben mehr ist als ein Job, die Hektik des Alltags, ja eine gewisse Routine oder Selbstverständlichkeit haben sich eingeschlichen und dazu geführt, dass die Aufmerksamkeit irgendwie abhanden gekommen ist. Doch auch wenn ich grosse Erklärungen abgeben kann, was würden sie nützen? Sie könnten die Beziehung nicht kitten, es ist zu spät, meine Frau will und kann nicht mehr mit mir zusammenleben. Ich muss differenzieren: sie sieht in mich einen Freund und natürlich den Vater der gemeinsamen Tochter. Gemeinsame Freizeit ist angesagt, gemeinsame Ferien, gemeinsame Betreuung der Tochter. So sucht meine Frau eine Wohnung, in der auch ein Kinderzimmer Platz haben muss. So wird unsere Tochter zwei zu Hause haben. Sie wird zwischen Papa- und Mamawelt hin und her pendeln, das alles im selben Quartier, nur wenige Gehminuten auseinander. Ich werde der Tochter sagen, dass Papa und Mama einfach mehr Platz brauchen, und vor allem: dank zwei Wohnungen können wir sowohl ein Vögelchen als auch eine Katze haben (wie wünscht sich beides)! Das wird einleuchtend sein. Ich kann mir vorstellen, dass sie sogar Freude haben wird. Für sie soll sich wenig bis gar nichts ändern. Später, wenn sie älter sein wird, wird sie mehr verstehen, logisch. Sie wird die entsprechenden Fragen stellen und die altersgerechten Antworten kriegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss auch und vor allem das Irreversible zur Kenntnis nehmen. Manchmal erwische ich mich beim Gedanken, dass die Beziehung zu retten ist, dass meine Frau mir sagt: komm, lass es uns noch einmal probieren. Ich habe sie auf diese Option schon angesprochen, aber für sie ist es wohl definitiv. Da ist für sie etwas kaputt gegangen, das nicht mehr zu reparieren ist. Dieser Umstand bereit mir Kummer und Trauer. Die Irreversibilität, so wie ich sie beim Tode meines Vaters erlebt habe, macht mich zu schaffen. Man möchte zurück in die Geschichte, man möchte korrigieren, einen Neuanfang wagen, aber dazu ist es für meine Frau zu spät. Diese Tatsache muss ich noch verarbeiten, ich leide an ihr und fühle mich absolut handlungsunfähig. Dieses Faktum ist es denn auch, was mich nachts heimsucht und mir den Schlaf raubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Frau sagt: es muss etwas sterben, damit etwas Neues entstehen kann. Sie will mir Mut zusprechen, mich zum Leben letztlich "auffordern", das Leben so nehmen wie es ist, alles fliesst, ja, Heraklit, ich weiss es, und dennoch kann ich es nicht. Es ist für meine Frau wohl nicht nachvollziehbar, dass ich sie noch liebe. Es ist verrückt: es bedurfte dieses Eklats, dieses Wachrütteln von ihrer Seite, dass ich dies wieder spüre - aber der Zeitpunkt hierfür ist zu spät – zu spät für sie. Ich muss das akzeptieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun geht es mir darum, diese Gedanken und Gefühle in der nächsten Zeit zu ordnen, zu festigen, zu strukturieren. Und darüber hinaus den muss ich den Alltag bewältigen, ich muss funktionieren. Ich werde dies tun, so gut ich kann. Darüber hinaus muss ich eine neue Wohnung finden (ich stehe kurz vor dem Vertragsabschluss), den Umzug (mental) vorbereiten und nicht zuletzt mich nicht aufgeben, zumal ich ja auch noch Vater bin. Das ist viel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7035239660088484503-5266035560761058767?l=trennungsbericht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/feeds/5266035560761058767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7035239660088484503&amp;postID=5266035560761058767' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5266035560761058767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7035239660088484503/posts/default/5266035560761058767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://trennungsbericht.blogspot.com/2008/04/meine-aktuelle-situation.html' title='Meine aktuelle Situation'/><author><name>Peter</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/-01mzdCHVq0w/TdtonGC-hHI/AAAAAAAABtw/yhQKxjDHVS0/s220/herbst%2Bim%2Bbergell.JPG'/></author><thr:total>5</thr:total></entry></feed>
